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EU-Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen für Agrarerzeugnisse

Die Europäische Union beteiligt sich an der Finanzierung von Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen, um die Verbraucher über landwirtschaftliche Erzeugnisse zu unterrichten.

Mit diesen Kampagnen sollen die Verbraucher über landwirtschaftliche Erzeugnisse und die zu ihrer Produktion angewandten Methoden informiert werden, insbesondere über Aspekte der Qualität, Ernährung und Sicherheit der Lebensmittel und Produktionsmethoden.
Die betreffenden Maßnahmen, die auch darauf abzielen, neue Absatzmärkte zu erschließen und private oder nationale Initiativen zu verstärken, werden von Branchen- oder Dachverbänden vorgeschlagen.
Die EU übernimmt 70 Prozent bzw. 80 Prozent der Kosten, den Rest tragen die Wirtschaftsbeteiligten.

Ziel der Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Landwirtschaftssektors der Union. Dies soll erreicht werden durch

  • die Erhöhung des Bekanntheitsgrads der Vorzüge der aus der Union stammenden Agrarerzeugnisse und der hohen Standards, denen die Produktionsmethoden in der Union unterliegen;
  • die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und die Steigerung des Konsums von Agrarerzeugnissen und bestimmten Lebensmitteln aus der Union sowie die Verbesserung der Wahrnehmbarkeit ihrer besonderen Merkmale inner- und außerhalb der Union;
  • die Erhöhung des Bekanntheitsgrads und der breiteren Anerkennung der Qualitätsregelungen der Union;
  • die Erhöhung des Marktanteils von Agrarerzeugnissen und bestimmten Lebensmitteln aus der Union, wobei besonderes Augenmerk auf diejenigen Drittlandsmärkte zu richten ist, die das größte Wachstumspotenzial haben und
  • die Wiederherstellung normaler Marktbedingungen bei schwerwiegenden Störungen des Marktes, einem Verlust des Verbrauchervertrauens oder anderen spezifischen Problemen.

Für das Haushaltjahr 2018 stehen Gelder in Höhe von 188,5 Millionen Euro zur Verfügung. Ab 2019 sind Gelder von jährlich 200 Millionen Euro vorgesehen.

Weitere Informationen, insbesondere zu den Rechtsgrundlagen, dem Antragsverfahren und der Durchführung der Programme

Stand:
24.07.18

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