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Ausschnitt von einem Getreidefeld Quelle: AdobeStock / Kira Hoffmann

Offener Austausch zum Agrarhandel

Der Agrarhandel Deutschlands und der Europäischen Union mit Entwicklungsländern steht häufig in der Kritik. Bundesministerin Julia Klöckner will den 2017 begonnen Dialog mit allen Akteuren fortsetzen.

„Agrarhandel nützt allen Beteiligten. Die Rahmenbedingungen müssen aber fair sein“, betont sie. „Um dies zu erreichen brauchen wir einen offenen Dialog zum Agrarhandel um den engen Austausch zwischen Nichtregierungsorganisationen und Wirtschaftsvertretern bzgl. Investitionen in die Agrarentwicklung vor Ort zu stärken.“

Die Bundesregierung sieht in der Einbindung von Entwicklungsländern in den internationalen Agrarhandel die Chance, deren Wachstum und Entwicklung nachhaltig zu fördern. Im Vordergrund steht dabei die Region Sub-Sahara Afrika. In dieser Region lebt gut ein Viertel aller hungernden und unterernährten Menschen. Um deren Zahl weiter zu reduzieren, muss die Agrarentwicklung in den afrikanischen Staaten gezielt unterstützt werden. Dabei spielt auch der Agrarhandel eine zentrale Rolle. Ziel muss es sein, langfristig eine ausgewogene Ernährung sicherzustellen. Mit Wirtschaftspartnerschaftsabkommen wurden die Handelsbeziehungen zwischen Europa und Sub-Sahara Afrika neu gestaltet und an die WTO-Regeln angepasst. Sie ermöglichen den afrikanischen Staaten weiterhin zoll- und quotenfreien Zugang zum EU-Markt.

Für Kritiker stehen potenziell negative Auswirkungen von europäischen Exporten in afrikanische Staaten im Vordergrund. Fakt ist, dass in der Europäischen Union (EU) – und damit auch in Deutschland – bereits seit 2013 keine Exportsubventionen mehr gewährt werden.

Stand:
03.07.18

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