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Das Sujetbild zeigt Getreideähren und Hunderte Getreidekörner, die auf und neben einem Taschenrechner und einigen US-Dollar-Bankboten auf einem Tisch liegen. Internationaler Handel ist der Schlüssel für die weltweite Wohlstandsentwicklung - dazu zählen auch Import und Export von Lebensmitteln und landwirtschaftlichen Erzeugnissen, Quelle: Africa Studio - stock.adobe.com

Markt, Handel und Export

Agrarmärkte sind Orte des Austausches und der Preisbildung von landwirtschaftlichen Produkten und Rohstoffen. Traditionell waren viele dieser Märkte innerhalb der EU stark reguliert. Der staatliche Einfluss ist durch die EU-Agrarreformen der letzten beiden Jahrzehnte jedoch stetig zurückgegangen, sodass die Entwicklungen an den Weltmärkten und die internationalen Agrarterminmärkte eine immer größere Rolle bei der Preisbildung spielen. Steigende und stark schwankende Preise kennzeichnen die globale Preisentwicklung bei Agrarrohstoffen seit 2007. Verbesserte Transparenz und eine angemessene Regulierung der Agrarterminmärkte soll dazu beitragen, mögliche negative Effekte von Finanzinvestoren einzudämmen sowie Unsicherheiten über Angebot und Lagerbestände zu verringern und so die Preisbildung zu stabilisieren.

Internationaler Handel ist der Schlüssel für die weltweite Wohlstandsentwicklung. Ohne Handel wäre der Lebensstandard der Menschen deutlich niedriger. Für die Verbraucher wäre die Auswahl von Produkten geringer und die Preise wären höher. Handel funktioniert umso besser, je einheitlicher die Regeln dafür sind und je weniger unnötige Barrieren ihn behindern. Ziel des BMEL ist es, Handelsvereinbarungen so auszugestalten, dass das europäische Modell einer multifunktionalen Landwirtschaft erhalten wird. Die hohen Standards im europäischen Verbraucherschutz dürfen durch Handelsabkommen nicht eingeschränkt werden. Außerdem soll auch den Entwicklungsländern eine gleichberechtigte Teilnahme am Welthandel ermöglicht werden. Um sich in Fragen des internationalen Handels kompetent beraten zu lassen, hat das BMEL den Wirtschaftsausschuss für Außenhandelsfragen (WAA) eingerichtet. Dabei setzt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) auf eine global vernetzte und gleichzeitig regional erfolgreiche Landwirtschaft. Die Ziele des BMEL für die Außenwirtschaft finden Sie hier.

Für die Bundesrepublik Deutschland sind Exporte von Gütern der Agrar- und Ernährungswirtschaft von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Mit Maßnahmen der Exportförderung, Messebeteiligungen oder der Beseitigung von Handelshemmnissen unterstützt das BMEL deutsche Unternehmen gezielt bei der Erschließung neuer Märkte.

Außerdem ist die deutsche Ernährungsindustrie zwingend auf einen sicheren Zugang zu nachhaltig erzeugten Rohstoffen, wie Kakao, angewiesen. Hilfestellung für die Unternehmen bei Erfüllung ihrer Unternehmensverantwortung gibt der OECD/FAO-Leitfaden für verantwortungsvolle landwirtschaftliche Lieferketten.

Ziele des BMEL für die Außenwirtschaft

Illustration: Auf einer stilisierten Weltkarte sind verschiedene Verkehrsmittel, Lebensmittel und Ackerflächen zu sehen.

Zukunft der Landwirtschaft: Global vernetzt, regional erfolgreich

Deutschland profitiert wie wenige andere Länder vom weltweiten Handel. Unser Wohlstand, unser Wirtschaftswachstum, aber auch der Erfolg unserer Unternehmen fußen zu einem großen Teil auf unserer umfangreichen Teilhabe am internationalen Handel.

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Das BMEL und die Verhandlungen über den Brexit

eine Flagge Großbritanniens und mehrere EU-Flaggen flattern im Wind

Die Bürgerinnen und Bürger Großbritanniens haben 2016 in einem Referendum mit knapper Mehrheit entschieden, aus der Europäischen Union auszutreten. Im März 2017 hat die britische Regierung daraufhin die Austrittserklärung in Brüssel eingereicht. Seitdem wird zwischen der britischen Regierung und der EU-Kommission verhandelt, wie die Trennung aussehen kann. Denn: Die EU-Mitgliedstaaten sind durch gemeinsame Rechte und Pflichten und durch den Binnenmarkt sehr eng miteinander verflochten. Großbritannien will aber künftig ein Drittland sein und einen anderen Vertrag mit der EU schließen.

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OECD/FAO-Leitfaden für verantwortungsvolle landwirtschaftliche Lieferketten

Containerfrachter auf einem Fluss

Der OECD/FAO-Leitfaden für verantwortungsvolle landwirtschaftliche Lieferketten soll Unternehmen dabei helfen, bestehende Standards für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln entlang landwirtschaftlicher Lieferketten einzuhalten.

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Offener Austausch zum Agrarhandel

Ausschnitt von einem Getreidefeld

Der Agrarhandel Deutschlands und der Europäischen Union mit Entwicklungsländern steht häufig in der Kritik. Bundesministerin Julia Klöckner will den 2017 begonnen Dialog mit allen Akteuren fortsetzen.

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Neue Märkte für tierische Produkte

Schüsseln und Krüge mit Milch und Milchprodukten wie Quark, Joghurt und Käse

Arbeitsgruppe des BMEL soll Handelsbarrieren beseitigen

Bananen aus Ecuador, Rotwein aus Italien, Kaffee aus Kenia: Rund acht Prozent aller weltweit exportierten Güter sind Nahrungsmittel oder Erzeugnisse aus der Landwirtschaft. Die Vielfalt der Lebens- und Genussmittel in unserer Küche steigt durch den globalen Handel.

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Exportunterstützung für Pflanzen und pflanzliche Erzeugnisse

Pressefoto

Das Julius Kühn-Institut (JKI) und die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO) haben am 25. März 2015 einen Vertrag zur Stärkung des Exports von Pflanzen und pflanzlichen Erzeugnissen unterzeichnet.

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Freihandelsabkommen der Europäischen Union

Gabelstapler belädt Lastwagen

Freier Handel ist einer der wichtigsten Wachstumsmotoren für die Weltwirtschaft. Verbraucher und Unternehmen können davon in großem Maße profitieren – das zeigt die Geschichte der Europäischen Union.

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Die WTO und die Doha-Entwicklungsrunde

Lagerung von Containern

Eine starke Exportnation wie Deutschland, die in die globalen Märkte integriert ist, braucht internationale Regeln für den Handel, auf die es sich für seine Wirtschaft verlassen kann.

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Transparenz auf den Agrarmärkten

Euro-Zeichen auf Weizen

Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt alle Anstrengungen für mehr Transparenz auf den internationalen Agrarmärkten, um extreme Preisausschläge und deren Folgen für die Versorgung mit Nahrungsmitteln einzudämmen.

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Preisschwankungen (Volatilität) bei Agrarrohstoffen

Zeitungen und Unterlagen mit Zahlenreihen und Grafiken durch eine Lupe vergrößert

Preisschwankungen und Preisspitzen auf den weltweiten Rohstoffmärkten sind in den vergangenen Jahren stärker in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Extreme Preisvolatilität bedeutet Unsicherheit und finanzielle Risiken für alle Marktbeteiligten.

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Codex Alimentarius

Eier, Gläser mit Milch und Butterstück

Der Codex Alimentarius ist eine Sammlung in einheitlicher Form dargebotener internationaler Lebensmittelstandards. Er beruht auf den Annahmen und Beschlüssen der sogenannten Codex-Alimentarius-Kommission, eines gemeinsamen Gremiums der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Vereinten Nationen.

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EU-Marktregelungen

Korb mit Lebensmitteln

Agrarmärkte sind der Ort des Austausches und der Preisbildung von landwirtschaftlichen Produkten wie Milch, Fleisch, Getreide, Zucker, Wein, Obst und Gemüse sowie nachwachsenden Rohstoffen. Seit Gründung der EU dienen Marktordnungen dazu, Agrarmärkte zu steuern. Seit Beginn der 90er-Jahre wurde mit Agrarreformen der staatliche Einfluss auf die Agrarmärkte kontinuierlich verringert.

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Zum Thema

Schutz von Herkunftsangaben und traditionellen Spezialitäten

Logos für geschützte geografische Angabe, geschützte Ursprungsbezeichnung und garantierte traditionelle Spezialitäten

Schwäbische Spätzle, Nürnberger Lebkuchen, Allgäuer Bergkäse, Thüringer Rostbratwurst oder Beelitzer Spargel – diese Produkte sind nicht nur weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt, sie sind auch besonders geschützt.

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Agrarexporte verstehen - Fakten und Hintergründe

Titelbild der BMEL-Broschüre "Agrarexporte verstehen"

Made in Germany steht auch bei Lebensmitteln und Agrarerzeugnissen für Qualität und Sicherheit. Hochwertige Veredelungserzeugnisse sind eine besondere Stärke der deutschen Ernährungsindustrie: Deutschland ist zum Beispiel Export-Weltmeister bei Süßwaren, Käse und Schweinefleisch.

Englisch version: Understanding Agricultural Exports - Facts and background information

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