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Hinweisschild auf die COP23

Landwirtschaft ist wichtige Säule beim Klimaschutz

Die bedeutende Rolle der Landwirtschaft beim Klimaschutz ist unbestritten. Das hat bereits das Pariser Übereinkommen im Jahr 2015 unterstrichen.

Auf der diesjährigen Weltklimakonferenz (COP 23) will man einen Schritt weiter gehen und die Verhandlungen so weit voran bringen, dass auf der nächsten COP in Polen zielgerichtete Entscheidungen für die Umsetzung des Pariser Übereinkommens getroffen werden können. Dazu werden 25.000 Teilnehmer von Regierungen, Ländern, Kommunen, Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaft und Wissenschaft in Bonn erwartet.

Statement des Bundesministers zu COP 23

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Schlüsselrolle der Landwirtschaft bei der Ernährungssicherung

Auf der Konferenz wird abermals deutlich werden, dass die Ziele, die sich die Vereinten Nationen gesetzt haben – wie den Hunger in der Welt zu besiegen – nur mit umfangreichen Maßnahmen zum Klimaschutz zu erreichen sind. Die Landwirtschaft spielt eine Schlüsselrolle bei der Ernährungssicherung einer wachsenden Weltbevölkerung. Das ist auch auf internationaler Ebene über die G20 und G7 herausgestellt worden. Die Herausforderung besteht darin, die Effizienz der landwirtschaftlichen Produktion weiter zu steigern und gleichzeitig den Erhalt der natürlichen Ressourcen zu sichern und das Klima zu schützen.

Anpassungsmöglichkeiten zum Schutz des Klimas

Eine nachhaltige Landwirtschaft muss sich ständig dem Klimawandel anpassen. Sie trägt aber auch in großem Umfang zum Klimaschutz bei, indem sie Nahrungsmittel und andere landwirtschaftliche Rohstoffe effizient und unter sparsamem Einsatz von Ressourcen produziert. Zum Klimaschutz in der Landwirtschaft gehört z. B. auch, dass landwirtschaftlich genutzte Moor- und Dauergrünlandflächen differenziert geschützt werden. Auch die Stickstoffeffizienz der Düngung ist weiter zu verbessern. In Deutschland wurde dazu das Düngerecht angepasst. Weitere Bausteine sind eine effizientere und am Tierwohl ausgerichtete tierische Erzeugung und die sinnvolle Nutzung der Bioenergie. So kann die Landwirtschaft in Deutschland dazu beitragen, die im Klimaschutzplan 2050 verankerten Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen.

Vernetzt handeln

Entscheidend ist, die Landwirtschaft nicht als alleinstehendes Aktionsfeld zu betrachten. Die Vernetzung mit Fragen der Umwelt, der Ernährung und der Gesundheit hat große Bedeutung. So ist die Umsetzung des Ziels der Agenda 2030 „Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern“ von zentraler Bedeutung. Sie ist mit vielen anderen Zielen, insbesondere auch dem Klimaschutz, verknüpft.

BMEL bei COP 23

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist mit verschiedenen Veranstaltungen aktiv an der COP 23 beteiligt:

  • Eröffnung des Landwirtschaftstages der Marrakech Partnership gemeinsam mit der FAO
  • Side Event zur Umsetzung des Pariser Übereinkommens in der Landwirtschaft am Landwirtschaftstag
  • Eröffnung des hochrangigen Rundtischgesprächs zu den globalen Nachhaltigkeitszielen im Kampf gegen den Hunger (SDG2) zusammen mit der FAO
  • Jahrestagung der Initiative „Vier für 1000 – Böden für die Ernährungssicherung und das Klima“.
Stand:
03.11.17

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