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Ernährungssicherung und Klimaschutz gemeinsam mit der Landwirtschaft

Die Landwirtschaft spielt in den internationalen Diskussionen zum Klimaschutz eine zunehmend größere Rolle. Die Erreichung der Klimaziele muss berücksichtigen, dass auch immer mehr Menschen ernährt werden müssen: bis 2050 ca. 10 Milliarden. Das kann nur gemeinsam mit der Landwirtschaft gehen, niemals gegen sie.

Die Weltklimakonferenz COP 23 hat diese besondere Bedeutung in ihrem Beschluss zur Landwirtschaft am 17. November 2017 deutlich hervorgehoben. Nach über fünf Jahren Verhandlung über Klimawandel und Landwirtschaft wird dieser Beschluss der Weltgemeinschaft von vielen Delegationen als Durchbruch bewertet. Bis 2020 wird man sich nun mit konkreten Lösungsansätzen in unterschiedlichen Themenfeldern auseinandersetzen, die die Bedeutung der Landwirtschaft beim Klimaschutz und bei der Welternährung gleichermaßen würdigen.

Folgende Themenfelder sollen behandelt werden:

  • Methoden und Ansätze für Klimaanpassung, Klimaschutz und Resilienz,
  • Verbesserung von Boden-Kohlenstoff, Bodengesundheit und Fruchtbarkeit bei Grün- und Ackerland sowie integrierte Systeme einschließlich Wasser-Management,
  • Verbesserte Nährstoffverwendung und Güllemanagement hin zu nachhaltigen und resilienten landwirtschaftlichen Systemen,
  • Verbesserte Tierhaltungssysteme,
  • Sozioökonomische und die Lebensmittelsicherheit berührende Dimensionen des Klimawandels im landwirtschaftlichen Sektor,
  • Möglichkeiten zur Umsetzung der bisherigen Ergebnisse der Arbeiten zum Bereich Landwirtschaft.

Die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) angestoßene und mitfinanzierte Wissensplattform "Landwirtschaft und Klima", die von der Welternährungsorganisation FAO aufgebaut werden soll, ist eine wichtige Voraussetzung für sachlich fundierte Vorschläge und Entscheidungen im Bereich der Landwirtschaft. Das BMEL setzt somit auf einen starken Gesamtansatz, in dem Klimaschutz, Ernährungssicherung und Landwirtschaft gemeinsam gedacht werden. Wichtig wird sein, dass dabei auch hinreichend an die Bäuerinnen und Bauern gedacht wird, denn sie leiden unter den Folgen des Klimawandels ebenso wie nur Sie letztendlich die Möglichkeit haben, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Stand:
23.11.17

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