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Braune,vertrocknete Maispflanzen mit der Aufschrift "Fragen und Antworten zu Erntebericht und Hilfen bei Extremwetter" Quelle: BMEL - stock.adobe.com/Carolyn Franks

Fragen und Antworten zu Erntedaten, dem BMEL-Erntebericht und den Hilfen bei Extremwetter

Die wochenlange Trockenheit gefährdet die Ernte der Landwirte. Hier finden Sie Fragen und Antworten zur Erhebung der Erntezahlen, den Zuständigkeiten von Bund und Ländern sowie den Hilfsmaßnahmen.

Wann liegen verlässliche bundesweite Zahlen zur Ernte 2018 vor?

Das erste vorläufige, amtlich festgestellte Ernteergebnis für Getreide und Raps wurde am 24. August mit dem BMEL-Erntebericht bekannt gegeben, der hier abgerufen werden kann. Das vorläufige Ergebnis der Kartoffelernte wird voraussichtlich Ende September bekannt gegeben.

Wer ist für die amtliche Ernteermittlung zuständig?

Es ist Aufgabe der statistischen Ämter in Deutschland die Erntemengen bei wichtigen landwirtschaftlichen Erzeugnissen festzustellen. Ziel der Erntestatistik ist, die Versorgungslage mit Grundnahrungsmitteln verlässlich einzuschätzen. Zudem spielen die Erntedaten für die Marktbeobachtung auf EU-Ebene, zunehmend aber auch im globalen Maßstab, eine wichtige Rolle.

Wie genau kommen die Erntezahlen des BMEL zustande?

Um die Erntemenge einer Fruchtart zu berechnen, werden die Erntefläche und der durchschnittliche Hektarertrag in der betrachteten Region benötigt.
Diese Eckdaten werden in Deutschland aus drei dezentralen agrarstatistischen Erhebungen gewonnen:

  • der Bodennutzungshaupterhebung,
  • der Ernte- und Betriebsberichterstattung (EBE) und
  • der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung (BEE).

Hierbei arbeiten die statistischen Ämter der Länder und des Bundes eng zusammen.

  • Die Arbeiten vor Ort führen die Landesämter durch. Sie stellen auch ihre jeweiligen Landesergebnisse zusammen und veröffentlichen diese in eigener Regie. Die Daten der Länder werden nach einem gemeinsam vereinbarten Zeitplan an das Statistische Bundesamt übermittelt und dort überprüft.
  • Aus den Länderergebnissen wird anschließend das Bundesergebnis berechnet. Eine Veröffentlichung von Bundesergebnissen ist grundsätzlich erst möglich, wenn alle Länderdaten vorliegen.

Welche Rolle spielt die Bodennutzungshaupterhebung?

Die jährlich stattfindende Bodennutzungshaupterhebung liefert flächendeckende Daten über die Anbauflächen aller Ackerfrüchte und des Grünlandes. Diese Flächen werden als Ernteflächen zur Berechnung der Erntemengen zu Grunde gelegt.

Die vorläufigen Ergebnisse der Bodennutzungshaupterhebung 2018 wurden Anfang August vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Eine Übersichtstabelle zur Flächennutzung ist hier abrufbar. Weitergehende Daten enthält die Fachserie des Statistischen Bundesamtes (StBA). Das endgültige Bundesergebnis folgt im November.

Welche Rolle spielt die Ernte- und Betriebsberichterstattung (EBE)?

Die EBE wird für Feldfrüchte und Grünland, Reben und Weinmost sowie Obst durchgeführt. Für Feldfrüchte und Grünland findet sie im Zeitraum April bis Dezember statt.

Auf freiwilliger Basis berichten sachkundige Experten – in der Regel erfahrene Landwirtinnen und Landwirte – über die in ihrem Berichtsbezirk zu erwartenden durchschnittlichen Erträge. Das Merkmalsprogramm der Berichte variiert entsprechend dem Vegetationsverlauf.

  • Zum 30. Juni nehmen die Berichterstatter und -erstatterinnen eine erste Vorschätzung der Hektarerträge von Getreide und Ölfrüchten vor.
  • Zum 31. Juli wird die Vorschätzung aktualisiert.
  • Für die später erntereifen Ackerkulturen wie Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben stehen die Ertragsschätzungen in den Monaten August bis Oktober an.

Aus den Angaben der Berichterstatter und -erstatterinnen errechnet das jeweilige Statistische Landesamt die durchschnittlich gewogenen Hektarerträge. Anschließend wird für jede Fruchtart der Hektarertrag mit der Anbaufläche multipliziert und so die jeweilige Erntemenge errechnet.

Die Länderergebnisse werden entsprechend dem vereinbarten Terminplan an das Statistische Bundesamt übermittelt und dort zum Bundesergebnis weiterverarbeitet. Die EBE-Ergebnisse zum Stand 30. Juni sind seit Anfang August auf der Webseite des Statistischen Bundesamtes verfügbar. Die Ergebnisse der weiteren EBE-Berichtsmonate werden dort sukzessive veröffentlicht.

Welche Rolle spielt die Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung (BEE)?

Durch die BEE werden die Ergebnisse der EBE für ausgewählte Fruchtarten (die wichtigsten Getreidearten, Raps und Kartoffeln) durch objektive Ertragsmessungen abgesichert. Diese Erhebung wurde eingeführt, um Kritik bezüglich mangelnder Objektivität der Ernteberichterstattung zu begegnen.

Durch das Agrarstatistikgesetz ist derzeit festgelegt, dass für die BEE bundesweit maximal 10.000 Felder herangezogen werden. Diese werden in einem Stichprobenplan des Statistischen Bundesamtes auf die Länder verteilt. Bei Getreide wird der Ertrag überwiegend, beim Raps ausschließlich, im sog. Volldruschverfahren ermittelt, d.h. die gesamte Erntemenge eines Probefeldes wird verwogen und anhand der Feldgröße der Hektarertrag ermittelt. Aus dem Erntegut werden zudem Proben gezogen.

Eine Teilmenge der Einzelproben geht an eine Untersuchungsanstalt im jeweiligen Bundesland. Dort werden der Feuchtegehalt, der Schwarzbesatz und der Auswuchs ermittelt. Der andere Teil wird an das Max Rubner-Institut in Detmold geliefert, wo weitergehende Qualitätsuntersuchungen (z. B. Rohproteingehalt und Backqualität bei Getreide, Ölgehalt bei Raps) durchgeführt werden.

Wann sind die BEE-Ergebnisse verfügbar?

Auch bei der BEE erfolgt die Datenaufbereitung zunächst auf der Länderebene. Die Daten werden ebenfalls nach einem vereinbarten Terminplan an das Statistische Bundesamt weitergeleitet. Dieser Terminplan berücksichtigt, dass es in Deutschland Früh- und Späterntegebiete gibt.

In einem normalen Erntejahr beginnt die Getreideernte – mit großen regionalen Unterschieden – meist im Juli und zieht sich bis in den September hin. In diesem Jahr hat sich der Erntezeitraum witterungsbedingt deutlich nach vorn verschoben. Dadurch lagen für den Erntebericht des BMEL deutlich mehr Auswertungsergebnisse der BEE vor als üblicherweise. Damit kommen die vorläufigen Ergebnisse den endgültigen bereits sehr nahe.

Wie bzw. wo werden die Ernteergebnisse veröffentlicht?

Das vorläufige erste Ernteergebnis für Getreide und Raps veröffentlicht das BMEL mit dem BMEL-Erntebericht. Der aktuelle Bericht ist hier verfügbar. Die endgültigen Ernteergebnisse werden in der Fachserie des StBA bereitgestellt.

Zudem gibt es einen Abschlussbericht zur BEE, der neben den rein mengenmäßigen Ergebnissen auch Informationen zur Erntequalität enthält. Der Abschlussbericht zur BEE 2017 ist hier verfügbar.

Wie unterscheiden sich die Zahlen des BMEL von den bereits kursierenden Schätzungen?

Die amtlich festgestellten Ergebnisse basieren für die wichtigsten Feldfrüchte auf tatsächlich ermittelten Ernteergebnissen von bis zu 10.000 Probeflächen (Feldern), die über das gesamte Bundesgebiet verteilt sind. Dadurch ergibt sich ein repräsentatives Bild über die Ernte in den Bundesländern und für Deutschland insgesamt.

Daneben gibt es Schätzungen von Wirtschaftsbeteiligten, z. B. vom Deutschen Raiffeisenverband und vom Deutschen Bauernverband, die sich im Wesentlichen auf Umfragen unter ihren Mitgliedern stützen. Die daraus entstehenden Prognosen tragen zur Lageeinschätzung bei, liefern aber keine repräsentativen Ergebnisse. Auch die Schadensabschätzungen, die in einigen Ländern vorgenommen werden, erheben nicht den Anspruch, repräsentativ zu sein.

Wer ist für Hilfsmaßnahmen zuständig?

Für Hilfsmaßnahmen bei außergewöhnlichen Naturereignissen (Naturkatastrophen oder diesen gleichgestellten widrigen Witterungsverhältnissen) sind nach der verfassungsrechtlichen Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern die Länder zuständig.

Was wurde schon gemacht, um den Landwirten zu helfen?

  • Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat ihr Liquiditätssicherungsprogramm für Unternehmen der Landwirtschaft und des Garten- und Weinbaus, die wegen Trockenheit und Unwetter 2018 Ertragseinbußen oder Kostensteigerungen zu verzeichnen haben, geöffnet.
  • Die Länder können ab 1. Juli 2018 zulassen, dass als ökologische Vorrangflächen angemeldete Brachflächen ausnahmsweise für Futterzwecke geerntet werden dürfen, wenn nicht ausreichend Futter zur Verfügung steht.
  • Die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH gewährt von der Trockenheit betroffenen Betrieben Pachtstundungen.
  • Das BMEL hat einen Verordnung erlassen, die es den Bauern 2018 ausnahmsweise erlaubt, Zwischenfrüchte auf ökologischen Vorrangflächen in den von der Dürre betroffen Gebieten für die Futternutzung freizugeben.

Darüber hinaus kommen weitere Hilfsmöglichkeiten in Betracht:

  • Die geschädigten Betriebe können Anträge auf Stundung von Steuerschulden stellen.
  • Die geschädigten Betriebe können Stundung der Sozialversicherungsbeiträge beantragen.
  • Die Finanzbehörden der Länder können steuerliche Vorauszahlungen anpassen und auf Säumniszuschläge, Stundungszinsen und Vollstreckungsmaßnahmen verzichten.

Wann kann der Bund helfen?

Lediglich wenn das Schadensereignis als "Ereignis von nationalem Ausmaß" eingestuft wird, kann der Bund finanzielle Hilfe leisten - ausnahmsweise im Rahmen der "gesamtstaatlichen Repräsentation". Dazu müssen die Gesamtumstände bewertet werden. Bundesministerin Klöckner hat aufgrund des Ernteberichts und der Schadensmeldungen der Länder die extreme Trockenheit 2018 am 22. August d. J. als außergewöhnliches Witterungsereignis nationalen Ausmaßes eingestuft.

Was sind die Voraussetzungen für Hilfen in der Land- und Forstwirtschaft?

Die Länder und ausnahmsweise der Bund können bei außergewöhnlichen Naturereignissen auf Grundlage einer nationalen Rahmenrichtlinie bei Naturkatastrophen oder diesen gleichgestellten widrigen Witterungsverhältnissen in der Land- und Forstwirtschaft finanzielle Hilfen leisten. Das BMEL hat die Rahmenrichtlinie 2015 bei der Europäischen Kommission genehmigen lassen, um Hilfen in akuten Fällen zu ermöglichen. Die Hilfen können in Form von Zuschüssen oder Zinszuschüssen geleistet werden.

Voraussetzung für die Gewährung von Hilfen ist, dass die zuständigen obersten Bundes- oder Landesbehörden oder bei gemeinsamen Bund-Länder-Hilfen die zuständigen obersten Bundes- und Landesbehörden das Ereignis als widriges Witterungsverhältnis einstufen.

Hilfen zum Ausgleich von Schäden, die in der Landwirtschaft durch widrige Witterungsverhältnisse wie Dürre verursacht wurden, können nur gewährt werden, wenn mehr als 30 Prozent der durchschnittlichen Jahreserzeugung des betreffenden Unternehmens zerstört wurden.

Voraussetzung für Hilfen bei Dürre in der Forstwirtschaft ist, dass mindestens 20 Prozent des forstwirtschaftlichen Potenzials des betreffenden forstwirtschaftlichen Unternehmens zerstört wurden. Die Hilfen richten sich in der Forstwirtschaft nach den Wiederherstellungskosten. Einkommensminderungen können nicht ausgeglichen werden. Es gelten ansonsten dieselben Bedingungen wie in der Landwirtschaft.

Wie sehen die Eckpunkte für die gemeinsamen Bund-Länder-Hilfen zum Ausgleich von Schäden aufgrund der Dürre 2018 aus?

Auf Basis der erfolgten Einstufung der extremen Trockenheit 2018 als außergewöhnliches Witterungsereignis nationalen Ausmaßes wird sich die Bundesregierung an Programmen der Länder beteiligen, um landwirtschaftlichen Unternehmen zu helfen, die durch die Dürre in existenzielle Not geraten. Der Bund stellt dafür bis zu 170 Millionen Euro bereit. Durch Aufstockung der Länder um den gleichen Betrag würden dann 340 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Einzelheiten werden dabei durch eine Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern geregelt.

  • Empfänger der Hilfen können nur kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sein.
  • Es werden nur Betriebe gefördert, die existenzgefährdet sind. Eine Existenzgefährdung wird angenommen, wenn nach Inanspruchnahme anderer Fördermittel die Weiterbewirtschaftung bis zum nächsten Wirtschaftsjahr nicht gewährleistet ist.
  • Hilfen werden nur gewährt, wenn durch die Trockenheit die durchschnittliche Jahreserzeugung (Naturalertrag) des betreffenden landwirtschaftlichen Unternehmens um mehr als 30 Prozent zurückgegangen ist.
  • Ein Zuschuss wird in Höhe von bis zu 50 Prozent des Schadens gewährt. Der maximale Hilfsbetrag pro Betrieb beträgt 500.000 Euro. Beträge, die unter 2.500 Euro liegen, werden nicht ausbezahlt.
  • Bei der Berechnung des Schadens und des Beihilfebetrages wird berücksichtigt, ob die Betriebsinhaber über Vermögen und positive Einkünfte verfügen, die zumutbar im Betrieb eingesetzt werden können. In einem solchen Fall wird der zuschussfähige Schaden bzw. der Beihilfebetrag gekürzt.

Ist das Ausmaß der Schäden in der Forstwirtschaft bereits bekannt?

Die ökonomischen Schäden für die Forstwirtschaft sind bereits jetzt gravierend. Allerdings sind sie noch nicht vollumfänglich abzuschätzen. Sie werden sich im Vergleich zur Landwirtschaft erst deutlich später im vollen Umfang zeigen und zeitverzögert auch auf die Betriebsergebnisse auswirken. Deshalb wird es noch dauern (bis zum Beginn der kommenden Vegetationsperiode im nächsten Frühjahr), bis die Gesamtschäden und deren Auswirkungen für die Forstwirtschaft annähernd vollständig bewertet werden können. Dies zeigen auch Rückläufe einer BMEL-Abfrage bei den Ländern.

Auf Grund dieser deutlichen Unterschiede zwischen der Land- und der Forstwirtschaft sind mögliche Hilfen für die forstwirtschaftlichen Betrieb anders auszugestalten, bzw. vorhandene Instrumente sind auszuschöpfen bzw. anzupassen.

Das BMEL prüft, inwiefern bestehende Förderinstrumente in Bezug auf Klimaanpassung und Schadensbewältigung ggf. verbessert werden können. Das Thema wird bei der nächsten Agrarministerkonferenz Ende September 2018 erörtert.

Weitere Informationen zu Trockenheit im Wald: Maßnahmen bei außergewöhnlichen Naturereignissen

Wann liegen verlässliche Zahlen im Bereich der Teichwirtschaft vor?

Die finanziellen Folgen durch die extreme Trockenheit und vor allen auch wegen der außergewöhnlich hohen Wassertemperaturen können erst nach den Herbstabfischungen – wohl im November 2018 - beziffert werden. Die Zahlen werden durch die für die Aquakultur zuständigen Länder ermittelt.

Wer ist für mögliche Hilfsmaßnahmen im Bereich der Teichwirtschaft zuständig?

Die Aquakultur fällt nach dem Grundgesetz in die Zuständigkeit der Länder. Sie sind daher auch für staatliche Hilfsmaßnahmen zuständig. Das BMEL hat in der Rahmenrichtlinie für den Fischerei- und Aquakultursektor den Ländern die Möglichkeit geschaffen, schnelle Hilfsmaßnahmen zu erlassen. Nur die Länder können auf dieser Basis Ausgleich für Schäden gewähren. Der Bund selbst übernimmt keine staatlichen Hilfsmaßnahmen, da die Rahmenrichtlinie dies nicht vorsieht.

Zur Rahmenrichtlinie für den Fischerei-und Aquakultursektor

Was sind die Voraussetzungen für Hilfen im Bereich der Teichwirtschaft?

Die Rahmenrichtlinie soll Hilfen in akuten Schadensfällen zeitnah ermöglichen. Sie dient sowohl der Bewältigung von regionalen als auch von nationalen Schadensereignissen. Auf dieser Grundlage können die Länder bei Bedarf in eigener Zuständigkeit Zuwendungen festsetzen.
Staatliche Zuwendungen entsprechend der Rahmenrichtlinie können durch die zuständigen Länder insbesondere zum Ausgleich von Schäden des Fischerei- und Aquakultursektors gewährt werden, die unmittelbar durch widrige Witterungsverhältnisse entstanden sind. Die Rahmenrichtlinie (Punkt 2.3) definiert unter anderem über einen längeren Zeitraum bestehende außergewöhnlich erhöhte Wassertemperaturen als widriges Witterungsverhältnis. Die Einstufung als ein solches muss durch die zuständige oberste Landesbehörde erfolgen.

Stand:
04.10.18

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