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Weltkugel aus Glas liegt im Gras Quelle: stock.adobe.com - Stockwerk-Fotodesign

Nachhaltiges Wirtschaften und nachhaltiger Konsum

Um den Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung global abgestimmt zu begegnen, hat die Weltgemeinschaft im Jahr 2015 die Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet.

Sie umfasst ökonomische, ökologische und soziale Aspekte. Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 die so genannten Sustainable Development Goals (SDGs) richten sich an alle: An die Regierungen weltweit, aber auch an die Wirtschaft, die Zivilgesellschaft und die Wissenschaft.

Deutschland hat sich zu einer ambitionierten Umsetzung der Agenda 2030 bekannt. Im Januar 2017 beschloss das Bundeskabinett die "Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – Neuauflage 2016". Sie novelliert damit die im Jahr 2002 verabschiedete nationale Nachhaltigkeitsstrategie "Perspektiven für Deutschland". Die neue Nachhaltigkeitsstrategie legt Maßnahmen Deutschlands zur Umsetzung der 17 SDGs dar.

Für die Politik des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft spielen insbesondere folgende SDGs eine herausragende Rolle

  • Ziel 2 - Hunger bekämpfen, Ernährung verbessern, nachhaltige Landwirtschaft
  • Ziel 6 - Nachhaltiges Wassermanagement,
  • Ziel 12 - Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster,
  • Ziel 13 - Klimaschutz,
  • Ziel 14 - Nachhaltige Nutzung der Ozeane und
  • Ziel 15 - nachhaltige Forstwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz.

Auch die Unternehmen in der Land- und Ernährungswirtschaft tragen Verantwortung für die nachhaltige Entwicklung. Die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen gelten auch für sie. Der OECD-FAO-Leitfaden für verantwortliche landwirtschaftliche Lieferketten bietet ihnen Orientierung bei der Umsetzung dieser Aufgabe.

Die soziale Dimension der Nachhaltigkeit umfasst auch die Achtung der Menschenrechte. Die OECD-Leitsätze enthalten dazu seit 2011 ein neues Kapitel. Die darin aufgeführten Leitsätze zu Menschenrechten stehen im Einklang mit dem im selben Jahr von den Vereinten Nationen verabschiedeten Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Die Umsetzung dieser Leitprinzipien in Deutschland voranzubringen, ist das Ziel des Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) aus dem Jahr 2016. Darin formuliert die Bundesregierung unter anderem die Erwartung, dass Unternehmen die Leitprinzipien berücksichtigen und sichert zu, sie bei der Umsetzung zu unterstützen.

Viele Unternehmen übernehmen gesellschaftliche Verantwortung für nachhaltiges Wirtschaften im Rahmen ihrer Corporate Social Responsibility (CSR).

Die Bundesregierung hat zudem im Jahr 2016 das Nationale Programm für nachhaltigen Konsum verabschiedet, das einen wichtigen Schritt für die Umsetzung der Agenda 2030 (konkret: SDG 12 - nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen) darstellt.

Stand:
23.03.18

BMEL-Konferenz: Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele in Deutschland

Grüne Wiese mit Bäumen

Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung haben sich die Vereinten Nationen 2015 auf globale Nachhaltigkeitsziele (SDGs) verständigt. Wie können diese Ziele national und international umgesetzt werden? Darum ging es bei einer Expertenkonferenz vom 2. bis zum 4. Mai 2016 in Berlin.

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Nationales Programm beschlossen: Kabinett wirbt für nachhaltigen Konsum

Frau prüft Lebensmitteletikett im Geschäft

Die Bundesregierung will sich dafür einsetzen, dass sich Verbraucherinnen und Verbraucher verstärkt für ökologisch und sozial verträgliche Produkte und Dienstleistungen entscheiden können. Sie hat hierfür am 24. Februar ein "Nationales Programm für nachhaltigen Konsum" beschlossen.

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Nationales Kompetenzzentrum für nachhaltigen Konsum eröffnet

Im Zentrum des Bildes auf einen Podest ein Startknopf, fünf Personen stehen dahinter, mit der Hand auf dem Knopf

Der Start des Nationalen Kompetenzzentrums für nachhaltigen Konsum wurde am 23. März 2017 im Rahmen der Konferenz "Umsetzung nachhaltiger Konsum in Deutschland" bekannt gegeben. Die Aufgabe des Kompetenzzentrums ist es, das gesellschaftliche Engagement für nachhaltigen Konsum zu stärken sowie einen fachlichen Austausch zwischen allen Akteuren zu fördern.

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Corporate Social Responsibilty (CSR)

Hände umklammern Topf mit jungem Pflanzkeimling

Unter "Corporate Social Responsibility" oder kurz CSR ist die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens zu verstehen. Das bedeutet, Unternehmen übernehmen, über ihr Kerngeschäft und über ihre gesetzlichen Verpflichtungen hinausgehend, freiwillig Verantwortung für soziale und ökologische Belange.

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Nationaler Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP)

Flagge der Vereinten Nationen

Am 21. Dezember 2016 hat die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) im Bundeskabinett verabschiedet. Im NAP verankert die Bundesregierung erstmals die Verantwortung von deutschen Unternehmen für die Achtung der Menschenrechte in einem festen Rahmen.

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Nur noch nachhaltig zertifiziertes Palmöl in Deutschland

orangene Früchte in einer Schale

In Deutschland soll bis zum Jahr 2020 nur noch nachhaltig produziertes Palmöl zum Einsatz kommen – das ist das erklärte Ziel des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL). Staatssekretär Michael Stübgen hat anlässlich der jährlichen Generalversammlubng am 18. Oktober 2018 des vom BMEL geförderten Forums Nachhaltiges Palmöl e.V. (FONAP) die Erfolge der Arbeit des Forums gewürdigt.

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Forum Nachhaltiger Kakao: "Deutschland trägt besondere Verantwortung"

Kakaobaum mit Kakaofrüchten

Das von BMEL und BMZ gemeinsam mit der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft gegründete "Forum Nachhaltiger Kakao" setzt sich für verbesserte Lebensbedingungen für Kakaobauern und eine nachhaltige Kakaoerzeugung ein.

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