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Lupinenanbau Eiweißpflanzen auf dem Feld, hier: Lupinen, Quelle: J. Mösinger

Eiweißpflanzenstrategie

Die Fruchtfolgen in Deutschland und Europa um weitere Pflanzen - insbesondere um Leguminosen (bot. Hülsenfrüchte) - zu erweitern, ist ein wichtiger Baustein für eine nachhaltigere Landwirtschaft. Die Koalitionsparteien haben in ihrem Koalitionsvertrag für die 19. Legislaturperiode festgehalten, die Attraktivität des Anbaus von Leguminosen durch die Weiterentwicklung der Eiweißpflanzenstrategie zu erhöhen.

Der Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2018 sieht ein jährliches Finanzvolumen von 6 Millionen Euro für die Eiweißpflanzenstrategie vor.
Mit der Eiweißpflanzenstrategie des BMEL sollen – unter Berücksichtigung der internationalen Rahmenbedingungen – Wettbewerbsnachteile heimischer Eiweißpflanzen (Leguminosen wie Ackerbohne, Erbse und Lupinenarten sowie Kleearten, Luzerne und Wicke) verringert, Forschungslücken geschlossen und erforderliche Maßnahmen in der Praxis erprobt und umgesetzt werden.
Leguminosen haben die Besonderheit, dass ihre Wurzeln eine Symbiose mit Bakterien (Rhizobien) eingehen. Diese sind in der Lage Stickstoff aus der Luft zu binden und den Leguminosen zur Bildung von Eiweiß oder nachfolgenden Kulturen als Pflanzennährstoff zur Verfügung zu stellen. Sie haben eine positive Wirkung auf die Umwelt.

Auszug aus dem Koalitionsvertrag
(Seite 85)

"Die Attraktivität des Anbaus von Eiweißpflanzen wollen wir im Rahmen der Weiterentwicklung der Eiweißpflanzenstrategie erhöhen."

Ziele der Eiweißpflanzenstrategie

Die Eiweißpflanzenstrategie verfolgt vorrangig folgende Ziele:

  • Ökosystemleistungen und Ressourcenschutz verbessern (Verbesserung des Umwelt- und Klimaschutzes, Verbesserung der Artenvielfalt in den Agrarlandschaften, Verringerung des Verbrauchs an mineralischen Stickstoffdüngern, Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit),
  • regionale Wertschöpfungsketten stärken,
  • Eiweißversorgung aus heimischer Produktion steigern und mit gentechnisch nicht veränderten Eiweißträgern verbessern (Der Anbau gentechnisch veränderter Leguminosensorten ist in Deutschland nicht zulässig).

Um den Landwirten Anreize zu bieten, neben Getreide und Ölsaaten auch Leguminosen anzubauen und zu nutzen, kommt ein Bündel von Maßnahmen zum Einsatz. So wurden mit der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) im Jahre 2013 neue günstigere Rahmenbedingungen für den Leguminosenanbau eingeführt. Darüber hinaus werden weitere europäische und nationale Instrumentarien eingesetzt, wie das Einstellen von Fördermitteln - nicht zuletzt für die Förderung geeigneter Forschungsvorhaben. Dabei nehmen

  • Leguminosenforschung,
  • Vorhaben zur Demonstration der Möglichkeiten entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Anbau bis zur Verwendung und
  • Maßnahmen im Rahmen der GAP insbesondere die für den Klima- und Umweltschutz förderlichen Landbewirtschaftungsmethoden der 1. Säule sowie die Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen der 2. Säule

eine zentrale Rolle ein. Im Fokus stehen sowohl der konventionelle als auch der ökologische Anbau.

Im ökologischen Landbau spielen Leguminosen als Eiweißfuttermittel eine besondere Rolle. Im Maßnahmenpaket Nr. 6 der Zukunftsstrategie ökologischer Landbau wurde deshalb die Etablierung eines modellhaften Demonstrationsnetzwerks zur Ausweitung und Verbesserung des Anbaus und der Verwertung von feinsamigen Leguminosen bei der Fütterung von Wiederkäuern und Monogastriern vereinbart.

Positive Umweltwirkungen der Leguminosen

Ein verstärkter Anbau von Leguminosen leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz, zum Erhalt und zur nachhaltigen Nutzung der biologischen und genetischen Vielfalt und damit zur Vielfalt der Agrarökosysteme. Durch Einsparung von mineralischen Stickstoffdüngemitteln kann der Anbau auch dazu beitragen, die CO2-Emissionen, die bei der Herstellung dieser Düngemittel entstehen, zu verringern.

Eine Steigerung des Leguminosenanbaus erweitert das Fruchtartenspektrum und lockert relativ enge Fruchtfolgen auf. Damit kann das Auftreten von Schadorganismen reduziert und die Wirksamkeit der Unkrautbekämpfung durch Wechsel zwischen Sommerung und Winterung sowie Blatt- und Halmfrüchten verbessert werden. Weiter gestellte Fruchtfolgen tragen zum integrierten Pflanzenschutz und zur Reduzierung des Risikos von Resistenzbildungen gegen Pflanzenschutzmittelwirkstoffe bei. Das kann zu einer Reduzierung der Pflanzenschutzmittelanwendungen führen und deren negative Auswirkungen auf die biologische Vielfalt verringern. Blühende Leguminosen bieten zudem eine ausgezeichnete Nahrungsgrundlage für nektarsammelnde, bestäubende Insekten.

Agrarpolitische Maßnahmen: EU-Förderungen

Durch die Ende 2013 beschlossene Reform der GAP erhält die Landwirtschaft in Europa zum einen verlässliche und stabile Rahmenbedingungen für die kommenden Jahre und wird zum anderen ökologischer und nachhaltiger. Insgesamt stehen für die Agrarförderung in Deutschland von 2014 bis 2020 jährlich rund 6,2 Milliarden Euro an EU-Mitteln zur Verfügung, mit denen sowohl die Landwirte als auch die ländlichen Regionen gefördert werden.

Die EU-Förderung verteilt sich dabei auf zwei Säulen:

  • Die erste Säule bilden die Direktzahlungen an die Landwirte. Sie sind ein wesentliches Element der GAP und werden durch die Einführung des sogenannten Greenings noch stärker als bisher an Umweltmaßnahmen geknüpft.
  • Die zweite Säule umfasst gezielte Förderprogramme für die nachhaltige und umweltschonende Bewirtschaftung und die ländliche Entwicklung.

Greening – Ökologische Vorrangflächen (1. Säule)

Ein Kernelement der Reform der GAP ist das Greening. Dieses umfasst die Anbaudiversifizierung (Vielfalt beim Anbau von Kulturen auf Ackerflächen), den Erhalt des Dauergrünlands (Wiesen und Weiden) sowie die Bereitstellung ökologischer Vorrangflächen (ÖVF) auf mindestens 5 Prozent des Ackerlandes. Die ÖVF müssen im Umweltinteresse genutzt werden, wobei eine landwirtschaftlich produktive Nutzung unter bestimmten Bedingungen zulässig bleibt.

Einen umfassenden Überblick über das neue System der Direktzahlungen gibt die kostenfreie Broschüre

In Deutschland ist grundsätzlich die Anwendung aller im EU-Recht aufgezählten Typen an ÖVF möglich, zu denen auch Flächen mit stickstoffbindenden Pflanzen (Leguminosen) zählen. Über Gewichtungsfaktoren wird die unterschiedliche ökologische Wertigkeit der verschiedenen Arten von ÖVF berücksichtigt. Der Gewichtungsfaktor für Leguminosen beträgt 1,0. Allerdings dürfen auf ÖVF seit dem 01. Januar 2018 keine Pflanzenschutzmittel mehr eingesetzt werden.
2017 wurden rund 174.000 Hektar stickstoffbindende Pflanzen als ÖVF beantragt. Stickstoffbindende Pflanzen sind damit der drittwichtigste ÖVF-Typ nach Zwischenfrüchten/Untersaaten und Brachflächen.

Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (2. Säule)

Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) sind ein wesentliches Instrument zur Erreichung von Umweltzielen im Rahmen der GAP. AUKM werden in Deutschland mit finanzieller Beteiligung der EU, des Bundes und der Länder gefördert. Rechtsgrundlage der EU für die Förderung in der Förderperiode 2014-2020 ist die ELER-Verordnung.

Zu den AUKM, die im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) gefördert werden (markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung), zählt unter anderem die Fördermaßnahme "Vielfältige Kulturen im Ackerbau". Zentrale Förderverpflichtung dabei ist der Anbau von jährlich mindestens fünf verschiedenen Hauptfruchtarten in Kombination mit einem Leguminosenanteil auf mindestens 10 Prozent der Ackerfläche des Betriebes.

Der Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz (PLANAK) hat für die AUKM "Vielfältige Kulturen im Ackerbau" im GAK-Rahmenplan 2016 folgende Zahlungen beschlossen:

  • Anbau von Leguminosen oder Gemengen mit Leguminosen auf mind. 10 Prozent der Ackerfläche

    • 90 Euro pro Hektar (€/ha) Ackerfläche, wenn ÖVF: 70 €/ha
    • 55 €/ha Ackerfläche für Öko-Betriebe
  • Anbau von Leguminosen oder Gemengen mit Leguminosen auf mind. 10 Prozent der Ackerfläche, wenn davon mind. 5 Prozent großkörnige Leguminosen sind

    • 100 €/ha Ackerfläche, wenn ÖVF: 80 €/ha
    • 65 €/ha Ackerfläche für Öko-Betriebe
  • Anbau von großkörnigen Leguminosen auf mind. 10 Prozent der Ackerfläche

    • 110 €/ha Ackerfläche, wenn ÖVF: 90 €/ha
    • 75 €/ha Ackerfläche für Öko-Betriebe

Die Länder können die Sätze um bis zu 30 Prozent anheben oder absenken.

Zahlreiche Bundesländer (Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Thüringen) bieten die AUKM "Vielfältige Kulturen" an. Bayern bietet die Maßnahme ausserhalb der GAK an. Ergänzend zum Greening der GAP gibt diese Fördermaßnahme einen weiteren Impuls für den Anbau von Körnerleguminosen in Deutschland, zumal die Länder für die Finanzierung dieser AUKM über den EU-Kofinanzierungsanteil (bis zu 75 Prozent) hinaus, 60 Prozent des nationalen Anteils im Rahmen der GAK aus dem Bundeshaushalts erstattet bekommen können.

Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Mit der Förderung von Vorhaben sollen der Anbau und die Verwendung von Leguminosen auf der Grundlage vorliegender Forschungsergebnisse vorangebracht werden. Hierzu werden Demonstrationsnetzwerke zur Stärkung der Beratung und des Wissenstransfers eingerichtet. Flankierend werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben auf den Weg gebracht, um bestehende Verfahren zu verbessern, Innovationen zu erzeugen und insbesondere die Züchtung leistungsstarker Sorten voranzubringen. Ebenfalls wird die Organisation und Koordination eines "Forums Nachhaltigere Eiweißfuttermittel" gefördert.

Gegenstand ist die Etablierung und Durchführung einer Dialogplattform sowie die zugehörigen Kommunikationsprozesse mit den wichtigsten Interessengruppen. Es werden Möglichkeiten und Ziele für den Einsatz von nachhaltig erzeugten Eiweißfuttermitteln diskutiert.

Die Projektträgerschaft, d.h. die Umsetzung und Koordinierung der Maßnahmen, wurde der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung übertragen. Dort wurde auch eine Geschäftsstelle eingerichtet.

Weitere Informationen
www.ble.de/Eiweisspflanzenstrategie

Anbau von Leguminosen in Deutschland

Der Leguminosenanbau hat in Deutschland aufgrund seiner geringen Wettbewerbsfähigkeit bis 2013 stetig abgenommen. Die Gründe dafür waren vielfältig: Sie reichen von höheren physischen und monetären Erträgen bei den Konkurrenzfrüchten Getreide, Mais, Zuckerrüben und Raps über ein komplexeres Anbaumanagement, stärker schwankenden Erträgen, mangelnden Vermarktungs- und Aufbereitungsmöglichkeiten bis hin zum agrarpolitischen Förderrahmen. In der Folge schwanden produktionstechnische Kenntnisse, Züchtungsfortschritte bei neuen Sorten waren gering und auch die Verfügbarkeit von geeigneten und wirksamen Pflanzenschutzmaßnahmen sowie spezifischen Aufbereitungs- und Verarbeitungsprozessen nahmen ab. Es entstand eine Negativ-Spirale sich weiter verringernder Wettbewerbsfähigkeit heimischer Eiweißpflanzen.

Vor diesem Hintergrund will die Eiweißpflanzenstrategie des BMEL dazu beitragen, dass die Fruchtfolgen mit Leguminosen auf mittlere Sicht monetär mindestens ebenso gut abschneiden wie Fruchtfolgen ohne Leguminosen, in denen ausschließlich Getreide, Mais, Zuckerrüben, oder Raps angebaut werden. Dabei müssen neben den ökonomischen Instrumenten zur Ermittlung der innerbetrieblichen Konkurrenzfähigkeit einzelner Kulturen (Direkt- und Arbeitskostenfreie Leistung, Deckungsbeitrag) beispielsweise auch Vorfruchtwirkungen (z.B. Einsparung von mineralischen Stickstoffdüngemitteln) oder phytosanitäre Effekte (z. B. Einsparung von Pflanzenschutzmitteln) von Leguminosen berücksichtigt werden.

Aus der Bodennutzungshaupterhebung sind folgende Anbauumfänge für die in der Tabelle genannten Hülsenfrüchte veröffentlicht worden:

Tabelle 1: Anbau von Hülsenfrüchten zur Körnergewinnung in Deutschland (in 1.000 ha)
Entwicklung 2009 – 2017 im Vergleich zum Durchschnitt 2003/2008

FeldfruchtMittel 2003/20082009201020112012201320142015 20162017

Quelle: Statistisches Bundesamt, BMEL (123)

1) Bis 2009: Lupinen. - 2) Wird ab 2016 statistisch erfasst. - 3) Ohne Sojabohnen
Anmerkung: Einschließl. Saatguterzeugung.

Ackerbohnen14,912,016,317,315,816,520,537,638,846,4
Erbsen (ohne Frischerbsen)95,948,357,255,844,837,941,779,187,585,5
Süßlupinen1)33,019,424,021,517,917,421,429,828,629,0
Soja2)--------15,819,1
Sonstige3)4,53,33,22,93,62,98,813,916,417,2
Insgesamt148,383,0100,797,582,174,792,4160,4187,1197,3

Nach einer mehrjährigen Ausweitung des Anbaus von Hülsenfrüchten zur Körnergewinnung (einschließlich Sojabohnen) ging die Fläche in 2018 (vorläufige Zahlen des Statistischen Bundesamtes ) um 3 Prozent zurück auf nunmehr 191 400 Hektar, liegt damit aber noch über dem Niveau von 2016. Das Anwendungsverbot für Pflanzenschutzmittel auf den ökologischen Vorrangflächen mit stickstoffbindenden Pflanzen wirkte sich weniger stark aus als erwartet. Möglicherweise wäre der Rückgang noch stärker ausgefallen, hätten nicht Landwirte in den Gebieten mit Nässeproblemen im Herbst 2017 oder aufgrund des erforderlichen Umbruchs von Rapsflächen auf Hülsenfrüchte als eine der Sommerungsalternativen zurückgegriffen. Während die Anbaufläche von Ackerbohnen im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent auf 55 200 Hektar anstieg, gingen die Flächen bei Erbsen um 17 Prozent und bei Lupinen um fast 20 Prozent zurück. Der Sojabohnenanbau ist weiterhin auf Wachstumskurs und legte gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent zu, die Fläche beträgt inzwischen 23 900 Hektar.
Die Zunahme beim Anbau von Hülsenfrüchten auf dem Ackerland bestätigt die Einschätzung des BMEL, dass insbesondere die Maßnahmen der GAP-Reform (Anbaumöglichkeit als ÖVF, AUKM-Förderung) und auch die Fördermaßnahmen bei den Forschungs- und Entwicklungsvorhaben erfolgreich zu einem nachhaltigeren Ackerbau in Deutschland beitragen.

Europa-Soja-Erklärung

Am 17. Juli 2017 haben 14 EU-Agrarminister (Deutschland, Ungarn, Österreich, Frank-reich, Niederlande, Italien, Polen, Kroatien, Rumänien, Slowenien, Slowakei, Finnland, Griechenland, Luxemburg) die Europa-Soja-Erklärung unterzeichnet. Sie setzen sich damit ein für die nachhaltige und zertifizierte Produktion, Verarbeitung und Vermarktung von Eiweißpflanzen – insbesondere von Soja – in Europa. In der Erklärung werden Maßnahmen aufgeführt, wie dieses Ziel als Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in der europäischen Landwirtschaft erreicht werden kann, v.a. Förderung eines lokal angepassten Leguminosenanbaus, Unterstützung einer optimierten Fütterung, Informationen von Konsumenten über eine Ernährung unter Einsatz von pflanzlichen Eiweißquellen, stärkere Unterstützung der Zertifizierung von Importen. Am Rande der Internationalen Grünen Woche 2018 haben sich Agrarminister aus vier osteuropäischen Staaten (Moldawien, Montenegro, Kosovo, Mazedonien) der Erklärung angeschlossen.

Weitere Informationen:

Soja-Erklärung

Internationales Jahr der Hülsenfrüchte 2016

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat am 20.12.2013 mit der Resolution 68/231 (pdf, 42 KB, nicht barrierefrei) das International Year of Pulses IYP (Internationale Jahr der Hülsenfrüchte) 2016 beschlossen.

Löffel mit bunten Hülsenfrüchten in Bohnenform und dem Schriftzug Logo des Internationalen Jahres der Hülsenfrüchte 2016, Quelle: FAO

Ziel des IYP ist eine Stärkung des Bewusstseins der Öffentlichkeit für den Nutzen von Hülsenfrüchten und eine Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft. Die Begehung des Internationalen Jahres der Hülsenfrüchte 2016 ist eine einzigartige Gelegenheit, um die weltweite Produktion von Hülsenfrüchten zu stimulieren, ihre Anwendung in Fruchtfolgen besser zu nutzen und die Herausforderungen beim Handel mit Hülsenfrüchten anzugehen. Auch geht es dabei darum, Eiweiß aus Hülsenfrüchten weltweit besser zu nutzen, beispielsweise in dem Anwendungen und Bezüge innerhalb der gesamten Nahrungskette gefördert werden, Die Resolution betont, dass Hülsenfrüchte für die Menschen auf der ganzen Welt eine wichtige Quelle für pflanzliches Eiweiß und Aminosäuren und für Tiere eine Quelle für pflanzliches Eiweiß sind.
http://www.fao.org/pulses-2016/en/.

Stand:
18.09.18

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Ackerbohne, Erbse & Co. - Die Eiweißpflanzenstrategie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur Förderung des Leguminosenanbaus in Deutschland

Cover der Broschüre 'Eiweißpflanzenstrategie des BMEL

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Sonderdruck: "Eiweißpflanzen als Anbaualternative"

Cover der Broschüre Sonderdruck: Eiweißpflanzen als Anbaualternative

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