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Mehrgefahrenversicherung

Seit dem 1. Januar 2013 gilt ein besonderer Steuersatz von einheitlich nur noch 0,03 Prozent auf Versicherungen gegen Wetterrisiken wie Sturm, Starkfrost, Starkregen und Überschwemmungen sowie Hagel. Er erleichtert landwirtschaftlichen Betrieben eine kombinierte Versicherung - die so genannte Mehrgefahrenversicherung.

Bisher wurden die Versicherungen gegen Umweltrisiken mit den üblichen 19 Prozent der Versicherungsprämie besteuert. Nur für Hagelversicherungen gab es bereits einen besonderen Steuersatz von bisher 0,02 Prozent und eine besondere Bemessungsgrundlage. Das führte insgesamt zu deutlich höheren Kosten für Mehrgefahrenversicherungen, so dass diese in der landwirtschaftlichen Praxis bisher praktisch keine Bedeutung hatten.

Mit der Ausdehnung der Sonderregelung auf weitere Wetterrisiken wurde einem Anliegen der Berufsverbände entsprochen, welches vom BMEL nachhaltig unterstützt wird. Die Erweiterung trägt damit der sich durch den Klimawandel verändernden Gefahrensituation für die Land- und Forstwirtschaft Rechnung. Damit steht den Landwirten nunmehr ein privatwirtschaftlich organisiertes und auch bezahlbares Instrument zur betrieblichen Risikovorsorge gegen Elementargefahren zur Verfügung, wie es sich bei Hagelschäden in Deutschland schon seit über 100 Jahren erfolgreich bewährt hat.

Stand:
16.04.13

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