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Organisation Pflanzenschutz

Das BMEL ist für die rechtlichen Regelungen - wie zum Beispiel Gesetze, Verordnungen und Allgemeine Verwaltungsvorschriften - in den Bereichen Pflanzenschutz und Pflanzengesundheit zuständig.

Das BMEL fördert Forschung als Entscheidungsgrundlage im Bereich Pflanzenschutz und Pflanzengesundheit und arbeitet insbesondere auf den Gebieten Umweltschutz, Gesundheit und Wirtschaft in Fragen des Pflanzenschutzes und der Pflanzengesundheit mit anderen Ressorts/ Ministerien zusammen.

Die Arbeiten sind insbesondere auf folgende Aufgaben ausgerichtet:

  • die Weiterentwicklung des Pflanzenschutzrechtes und der phytosanitären Regelungen,
  • die Harmonisierung der Vorschriften auf europäischer und internationaler Ebene (zum Beispiel Europäische Union, Pflanzenschutzorganisation für Europa und den Mittelmeerraum (EPPO),
  • Mitwirkung bei internationalen Organisationen/Gremien im Bereich Pflanzenschutz und Pflanzengesundheit (zum Beispiel Organisation for Economic, Co-operation and Development (OECD), Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO),
  • Internationales Pflanzenschutzübereinkommen (IPPC) und Prior Informed Consent bei der FAO),
  • die Minderung von Risiken im Pflanzenschutz und im Handel mit Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen,
  • die Sicherung und Verbesserung der phytosanitären Situation in Deutschland und des fachgerechten Schutzes der Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse in der Kulturlandschaft sowie in Produktion und Vermarktung.

Die praktische Durchführung der pflanzengesundheitlichen Maßnahmen und Kontrollen bei der Einfuhr von Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen und bei deren Produktion und deren Handel innerhalb der EG obliegt den Pflanzenschutzdiensten der Bundesländer. EG-/Internationale Organisationen: (Informationsaustausch, Koordination auf Fachebene, Erarbeitung wissenschaftlich-fachlicher Grundlagen (wie Risikobewertung, Diagnose)):

  • Organisationseinheiten der EG-Kommission:

    • DG SANTE E.2 (Pflanzengesundheit)
    • DG SANTE E.3 (Pestizide und Biozide)
    • DG SANTE F (Lebensmittel- und Veterinäramt (FVO))
  • Europäische Pflanzenschutzorganisation (EPPO)
  • Sekretariat des Internationalen Pflanzenschutzübereinkommens bei der FAO (IPPC)
  • Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD)
Stand:
27.04.15

Zum Thema

Kirschessigfliege


Kirschessigfliege sitzt auf einer Kirsche Quelle: BLE

Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii), stammt ursprünglich aus Asien. Innerhalb kurzer Zeit ist sie zu einer enormen Bedrohung für den europäischen Obst- und Weinbau geworden. Sie befällt im Gegensatz zu anderen Arten derselben Gattung gesunde Früchte und verfügt über ein sehr breites Wirtspflanzenspektrum, ein enormes Vermehrungspotential und einen kurzen Entwicklungszyklus.

Weitere Informationen:

Kirschessigfliege: Management gegen Schäden

Julius-Kühn-Institut: Themenportal Drosophila Suzukii (Kirschessigfliege)



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Rechtsgrundlagen

Häufig gestellte Fragen

Publikationen

Driftmindernde Technik - Anwendung von Pflanzenschutzmitteln mit abdriftmindernden Flachstrahldüsen

Titelblatt: des  Flyers

Bei der Spritzanwendung können Pflanzenschutzmittel durch Abdrift auf benachbarte, nicht zu behandelnde Flächen gelangen. Die Abdrift kann u. a. durch die Verwendung von abdriftmindernder Technik deutlich reduziert werden.

Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz (Flyer)

Deckblatt des Faltblatts zu den Demonstrationsbetrieben integrierter Pflanzenschutz

Eine wichtige Maßnahme des Nationalen Aktionsplans Pflanzenschutz (NAP) ist die "Demonstration neuer integrierter Pflanzenschutzverfahren". In diesem Zusammenhang wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Modellvorhaben "Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz“ finanziert.

Nationaler Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln

Titelseite der Broschüre Nationaler Aktionsplan Pflanzenschutz

Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist in Deutschland umfassend und auf hohem Sicherheits- und Schutzniveau geregelt. Die wichtigsten Instrumente sind die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und die mit ihrem Vertrieb und ihrer Anwendung verbundenen gesetzlichen Regelungen. Der von der Bundesregierung am 10. April 2013 beschlossene Nationale Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln (NAP) enthält Maßnahmen, die die bestehenden Regelungen zum Pflanzenschutz weiter unterstützen. Generelles Ziel des NAP ist die weitere Reduktion von Risiken, die durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln entstehen können.

Insbesondere ist die Anwendung von chemischen Pflanzenschutzmitteln auf das notwendige Maß zu begrenzen, damit unnötige Anwendungen dieser Pflanzenschutzmittel unterlassen und nichtchemische Pflanzenschutzmaßnahmen verstärkt eingesetzt werden. Im Mittelpunkt der Maßnahmen stehen die Förderung von Innovationen im Pflanzenschutz und die Weiterentwicklung der Verfahren des integrierten Pflanzenschutzes.

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