BMEL

Service

Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - zur Startseite

Gruppenbild mit den Preisträgern 2018 Quelle: BMEL

Verleihung der Bundesehrenpreise für Hopfen

Die Bundesehrenpreise für Hopfenpartien der Ernte 2018 gehen in diesem Jahr an neun Hopfenbaubetriebe. Dr. Michael Koehler, Leiter des unter anderem für den Hopfenmarkt zuständigen BMEL-Fachreferates, überreichte die Auszeichnungen in Vertretung für Frau Bundesministerin Julia Klöckner am 15. November 2018 auf der Fachmesse BrauBeviale in Nürnberg.

Die Auszeichnung in Gold in der Kategorie der Bitterhopfen ging an Josef Kappelmeier aus Brunn (Hallertau). Bei den Aromahopfen sicherte sich Georg Vollmer aus Hagenbuchen (Tettnang) die Spitzenposition und in der Produktkategorie Spezial Aromahopfen ging die Goldmedaille an Anton Huber aus Mosbach (Spalt).

Die Silbermedaillen erhielten der Hopfenbaubetrieb Krojer GbR aus Haunsbach (Hallertau) in der Kategorie der Bitterhopfen, Albert Wagner aus Niederulrain (Hallertau) bei den Aromahopfen und Ludwig Locher aus Missenhardt (Tettnang) in der Kategorie der Spezial Aromahopfen. Die drei Bronzemedaillen erhielten Josef Faltermeier aus Katharinazell (Hallertau) für Bitterhopfen, Hans Heckl aus Mosbach (Spalt) für Aromahopfen und Josef Huber aus Grafendorf (Hallertau) für Spezial Aromahopfen.

Dr. Koehler betonte in seinem Grußwort die herausragende Stellung der deutschen Hopfenwirtschaft auf dem Weltmarkt – gut ein Drittel der Welthopfenernte stammt aus Deutschland. Um diese Spitzenposition zu halten, wolle sich das BMEL auch künftig für gute Rahmenbedingungen einsetzen.

Bundesehrenpreise sind ein Marketinginstrument, um die hohe Qualität des deutschen Hopfens zu sichern.

Stichwort: Bundesehrenpreis

Für hervorragende Leistungen in den Bereichen

  • Lebensmittel,
  • züchterische Leistungen bei Tieren,
  • gartenbauliche Leistungen und
  • Ernteprodukte

werden durch die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Ehrenpreise in den Kategorien Gold, Silber oder Bronze verliehen.

Mit dieser Auszeichnung wird die Qualität und Leistungsfähigkeit der heimischen Agrar- und Ernährungswirtschaft in den Mittelpunkt gestellt.

Der Erlass zum Nachlesen

Hintergrund

• Wer den Bundesehrenpreis Hopfen des BMEL erhalten will, muss auf der jährlich stattfindenden Deutschen Hopfenausstellung die Fachjury überzeugen und die höchst mögliche Punktzahl der Bewertung erreichen. Die Deutsche Hopfenausstellung wird gemeinsam vom Verband Deutscher Hopfenpflanzer e. V. (VDH) und dem Hopfenforschungszentrum in Hüll organisiert. Die Fachjury ermittelt die Preisträger anhand von Bonitierungsbestimmungen, die der VDH gemeinsam mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft und dem Hopfenforschungszentrum Hüll erarbeitet hat.

• Die Bundesehrenpreise für Hopfen werden in den drei Produktkategorien Bitterhopfen, der z.B. für Pils verwendet wird, Aromahopfen, der insbesondere in Weizenbieren eingebraut wird und für Spezial Aromahopfen verliehen. Bei den Spezial Aromahopfen handelt es sich um Neuzüchtungen wie z.B. Mandarina Bavaria oder Huell Melon; sie werden insbesondere für so genannten Craft Biere, die hopfen- und fruchtbetont sind, verwendet.

Zum Thema

Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten von Risikomanagementsystemen

Startbild für das Video „Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten von Risikomanagementsystemen“

Extreme Wetterlagen wie Hitze, Dürre, Sturm, Überschwemmungen, Hagel oder Frost können der Land- und Forstwirtschaft erheblichen Schaden zufügen. Während die langfristigen Auswirkungen des Klimawandels relativ gut erforscht sind, liegen für die ebenfalls durch den Klimawandel bedingte und von vielen Experten erwartete Zunahme von Extremwetterlagen dagegen kaum belastbare Erkenntnisse vor, schon gar nicht regional und nach Kulturarten differenziert.

zum Video: Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten von Risikomanagementsystemen …

Reden

Publikationen

Entdecke das Land - Die kleine Landfibel

Cover der Broschüre "Entdecke das Land - Die kleine Landfibel"

Obwohl wir jeden Tag die Produkte der Landwirtschaft genießen - die frische Milch, einen knackigen Salat oder einen Gemüseauflauf - kommen gerade Menschen, die in Städten leben, viel zu selten mit der Landwirtschaft in Berührung. Dabei wird 45 Prozent der Fläche in Deutschland landwirtschaftlich genutzt, in rund 300.000 landwirtschaftlichen Betrieben arbeiten nahezu eine Millionen Menschen.

Das Julius Kühn-Institut gibt zahlreiche Faltblätter zu speziellen Themen des Pflanzenbaus heraus.

Weitere Publikationen

Presse

Schlagworte

Unternavigation aller Website-Bereiche