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Schwerpunktthema 1: Das Recht auf Nahrung und andere Strategien zur nachhaltigen Ernährungssicherung

Projektübersicht

Die Grundlage der Projekte des BMEL mit der FAO ist das Menschenrecht auf Nahrung. Zentrales Anliegen ist es, dieses Menschenrecht in die Arbeit der internationalen Prozesse einzubringen und auf der politischen Agenda der Entwicklungsländer zu verankern. Durch die Projekte des BTF werden Entwicklungsländer dabei unterstützt, entsprechende Rahmenbedingungen auf rechtlicher, institutioneller wie politischer Ebene zu schaffen.

Mainstreaming Nutrition in CAADP and Agriculture Policies and Programmes in Sub-Saharan Africa
Mainstreaming von Ernährung in CAADP und anderen Agrarpolitiken und Programmen in Subsahara-Afrika

Land/Region: Sub-Sahara Afrika
Fördervolumen: 1,75 Millionen Euro
Laufzeit: August 2014 – Juli 2017
Website: www.nepad.orf

Kurzbeschreibung/Projektziele: Die Subsahara-Afrika hat eine der weltweit höchsten Raten an chronischer Unterernährung (stunting), bei gleichzeitig wachsendem politischen Willen, die Ernährungsprobleme anzugehen. Das Vorhaben zielt auf einen Ausbau der Kapazitäten in Regierungen, Entwicklungspartnern sowie von NEPAD und regionalen Wirtschaftseinheiten ab, sodass langfristig Regierungen und ihre Entwicklungspartner Politiken verabschieden und Strategien implementieren, die die Ernährungswirkung und Nachhaltigkeit des Nahrungsmittel- und Landwirtschaftssektors maximieren.

Enhanced Capacities for Effective Mobilization and Use of Resources for Food Security and Nutrition
Erweiterung von Kapazitäten für eine effektive Mobilisierung und Nutzung von Ressourcen für die Ernährungssicherung

Land/Region: Ghana, Malawi
Fördervolumen: 1,93 Millionen Euro
Laufzeit: November 2014 – Februar 2018

Kurzbeschreibung/Projektziele: Regierungen von Entwicklungsländern haben aufgrund verschiedener Faktoren nicht immer die Kapazitäten, um eine optimale Allokation finanzieller Ressourcen für die Ernährungssicherung und Investitionen in die Landwirtschaft zu gewährleisten. Leitgedanke des Vorhabens ist es, in Malawi und Ghana die Kapazitäten staatlicher und nicht-staatlicher Akteure für eine effektive Mobilisierung und Nutzung von Ressourcen für die Ernährungssicherung zu stärken, indem die Überarbeitung und Durchführung nationaler landwirtschaftlicher Investitionspläne unterstützt wird.

Monitoring and Analysing Food and Agricultural Policies II (MAFAP II)
Monitoring und Analyse von Agrarpolitiken (MAFAP II)

Land/Region: Ghana, Senegal
Fördervolumen: 1,8 Millionen Euro
Laufzeit: Mai 2015 – April 2018

Kurzbeschreibung/Projektziele: Gemeinsame übergreifende Zielsetzung ist es, förderliche Ramenbedingungen für die landwirtschaftliche Entwicklung und Ernährungsssicherung zu schaffen. Die FAO hat eine zweite Phase der multidoor Monitoring and Analysing Food and Agricultural Policies Initiative (MAFAP) initiiert. In der ersten Phase wurden in Kooperation mit dem Coprehensive Africa Agriculture Development Programme (CAADP) Instrumente und Indikatoren entwickelt, die es erlauben, die Preisentwicklung landwirtschaftlicher Produkte und die Staatsaus-gaben für den Sektor zu monitoren. In dieser zweiten Phase sollen zu den bisherigen 10 Ländern weitere 8 Länder unterstützt werden, diese Instrumente einzusetzen. Die Finanzierung des BMEL wird für die Unterstützung von Ghana und Senegal gesucht.

Pastoralist Knowledge Hub. Part 1: Support to pastoralists in advocacy and policy matters
Wissensplattform für Pastoralisten. Teil 1: Unterstützung der Interessensvertretung und Gestaltung von Politiken für Pastoralisten.

Land/Region: überregional
Fördervolumen: 0,63 Millionen Euro
Laufzeit: September 2014 – Januar 2016

Kurzbeschreibung/Projektziele: Die Schaffung eines Internetportals für Pastoralisten als Hub für anhaltenden Austausch und die Entwicklung von Ideen soll eine stärkere Beteiligung pastoraler Gruppen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene ermöglichen. Auf diese Weise sollen bessere Politiken, Gesetzgebungen und Programme für die nomadische und halbnomadische Viehhaltung einen Beitrag zur Hungerbekämpfung zu leisten. Der Hub wird in Rom bei der FAO verwaltet und mit dem Input von der lokalen Zivilgesellschaft, INGOs und anderen pastoralrelevanten Organisationen als Plattform zum Wissensaustausch und zur Interaktion zwischen Pastoralisten-Organisationen dienen.

Pastoralist Knowledge Hub, Part II: Field Phase
Wissensplatform für Pastoralisten (Teil 2: Feldphase)

Land/Region: global
Fördervolumen: 0,86 Millionen Euro
Laufzeit: August 2015 – Februar 2018

Kurzbeschreibung/Projektziele: Bei dem Pastoralist Knowledge Hub handelt es sich um ein Wissensportal, auf dem Informationen gesammelt, aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden. Ziel-gruppen sind dabei in erster Linie pastorale Interessensvertretungen wie Verbände, Organisationen und Netzwerke. Aber es soll auch helfen, die ökonomischen, ökologischen und sozialen Leistungen der Lebens- und Wirtschaftsweise der nomadischen oder halbnomadischen Viehhalter darzustellen und so der Politik deren Bedeutung und Nutzen bei der Produktion von Nahrungsmitteln und dem Schutz der Umwelt nahezubringen. Es soll darüber hinaus die Einbeziehung in nationale, regionale und globale Politiken verbessert werden. Projektziel ist es, nach dem Aufbau des Wissensportals für Pastoralisten in der ersten Phase, dieses mit Informationen zu befüllen, nachhaltige Anpassungs- und Lebensstrategien aufzuzeigen und verschiedene Akteure in einen fachlichen Austausch einzubinden sowie deren politische Teilhabe zu fördern.

Improving the Resilience and Nutrition of vulnerable people in Mali
Verbesserung von Resilienz und Ernährung von benachteiligten Bevölkerungsgruppen in Mali

Land/Region: Mali
Fördervolumen: 1,6 Millionen Euro
Laufzeit: Dezember 2014 – Oktober 2017
Kurzbeschreibung/Projektziele: Aufgrund der unsicheren politischen Lage im Norden Malis haben viele Bauern ihre Lebensgrundlage verloren und sind in andere Regionen abgewandert, wo die Migration die bereits vorhandene Knappheit der Ressourcen verschärft. Zielsetzung des Vorhabens ist, die Ernährungssicherung von besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen der Mopti Region in Mali zu erhöhen und ihrer Anfälligkeit gegenüber Krisen und Katastrophen zu mindern. Zu diesem Zweck sollen Wissen und Einkommen der Haushalte erhöht werden und die lokale Landwirtschaft und der Konsum von Lebensmitteln diversifiziert werden.

Restoring Fisheries Livelihoods in Coastal Regions severely affected by Typhoon Haiyan
Verbesserung der Lebensgrundlage von Fischern in stark vom Taifun Haiyan betroffenen Küstenregionen

Land/Region: Philippinen
Fördervolumen: 0,96 Millionen Euro
Laufzeit: September 2014 – November 2015

Kurzbeschreibung/Projektziele: Nach dem Wirbelsturm der Stufe 5 auf den Philippinen am 8. November 2013 ist der Fischereisektor in bestimmten Gebieten schwer beschädigt. Dadurch ist der Lebensunterhalt von Fischerfamilien und auch die Ernährungssicherung in den Küstengebieten in Gefahr, da Fisch zu den am meisten konsumierten Nahrungsmitteln in der Bevölkerung zählt. Durch das Vorhaben soll komplementär zu den Maßnahmen der Regierung und internationaler Geldgeber ein Fokus auf die Wertschöpfungskette nach dem Fang gelegt werden. Unter anderem sollen Trainings zu Nachernte und Verarbeitung z.B. zu Hygiene und Kühlung unterstützt uns durchgeführt werden. Zusätzlich soll trainiert werden, auf See Sicherheitsprotokolle, Überlebenstechniken und Erste Hilfe anzuwenden. Ein weiterer Block zielt auf die Ausbildung von Verwaltung und Behörden zu modernen Methoden des Community Based Fisheries Management ab. Hierdurch soll auch die Resilienz der Fischereigemeinden gegenüber ähnlichen Bedrohungen in der Zukunft gestärkt werden.

Territorial Governance and Policies for Food Security and Nutrition. Joined FAO, OECD, UNCDF preparation for a publication on the Territorial Approach to FSN Policies within the Framework of the Expo Milan 2015
Territoriale Ansätze und Politiken zur Ernährungssicherung. Vorbereitung einer gemeinsamen FAO, OECD und UNCDF Publikation zu territorialen Ansätzen zur Ernährungssicherung im Rahmen der Expo Mailand 2015

Land/Region: global
Fördervolumen: 0,17 Millionen Euro
Laufzeit: Dezember 2014 – Dezember 2015

Kurzbeschreibung/Projektziele: Ziel ist es, Praktikern und Politikern, die sich mit der Planung, Durchführung und Bewertung von Politikvorhaben zur Ernährungssicherung und Armutsreduktion befassen, ein praxisorientiertes Buch zu den Vorzügen territorialer Ansätze für die Ernährungssicherung und Hinweise zu ihrer Umsetzung an die Hand geben zu können. Die FAO bereitet gemeinsam mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) und der UN-Finanzorganisation United Nations Development Cooperation Forum eine Dokumentation des Expertentreffens als Teil einer breiter angelegten Initiative, die auf der Expo Milan 2015 vorgestellt wurde.

Moving Ahead with Integrated Food Energy Systems: Assessing the Sustainability and Replicability of Integrated Food Energy Systems in Africa and Brazil
Nachhaltige integrierte Nahrungsmittel- und Energiesysteme fördern: Einschätzung der Nachhaltigkeit und der Replizierung nachhaltiger integrierter Nahrungsmittel- und Energiesysteme in Afrika und Brasilien

Land/Region: Kenia, Mosambik, Brasilien
Fördervolumen: 0,37 Millionen Euro
Laufzeit: Juni 2015 – Februar 2016

Kurzbeschreibung/Projektziele: Es sollen verschiedene bereits entwickelte Systeme untersucht werden, die Nahrungsmittelproduktion und Energiegewinnung ineinander integrieren (Integrated Food-Energy-Systems, IFES) und Trainingsworkshops zu den Methoden durchgeführt werden, sodass durch eine Propagierung von integrierten Nahrungsmittel- und Energiesystemen zur Ernährungs- und Wassersicherheit in den Studienländern beigetragen werden kann. Dazu sollen mit verschiedenen Stakeholdern partizipativ verschiedene Systeme erprobt werden und Vorschläge zu politischen und institutionellen Änderungen, welche förderliche Rahmenbedingungen für integrierte Nahrungsmittel- und Energiesysteme schaffen, gemacht werden.

Improving the dietary intakes and nutritional status of infants and young children through improved food security and complementary feeding counselling

Land/Region: überregional (Malawi, Kambodscha)
Fördervolumen: 2,1 Millionen Euro
Laufzeit: November 2010 - Januar 2016
http://www.fao.org/ag/humannutrition/nutritioneducation/70106/en/

Kurzbeschreibung/Projektziele: Dieses angewandte Forschungsvorhaben zielt auf eine wissenschaftliche Fundierung der von der FAO und anderen Organisationen geförderten Ernährungsinterventionen für Kleinkinder auf Basis von lokal vorhandenen Nahrungsmitteln. Dabei werden Mütter angeleitet, lokal verfügbare Nahrungsmittel richtig zur Ernährung ihrer Kinder einzusetzen.

Professional training in nutrition education and communication for strengthening national capacity in nutrition behaviour change

Land/Region: überregional
Fördervolumen: 1,2 Millionen Euro
Laufzeit: Januar 2012 - Dezember 2015
http://www.fao.org/ag/humannutrition/nutritioneducation/69725/en/

Kurzbeschreibung/Projektziele: Ziel des Projektes ist es, Ausbildungsmöglichkeiten zu schaffen, um Menschen anzuleiten, sich ausgewogener und somit insgesamt besser ernähren zu können und Unter- und Fehlernährung zu verringern. Dabei soll durch das Projekt zunächst mit einem Basiszertifikat in "Nutrition Education and Communication (NEAC)" ein Fundament gelegt werden, das Best Practices von NEAC-Trainings aufnimmt und der lokalen Nachfrage gerecht wird. Die Materialien sollen online genutzt werden können. Zielgruppe sind Multiplikatoren, wie z. B. Studenten, Erzieher, Hebammen oder Agrarfachleute.

Land/Region: Afrika (Sub-Sahara-Afrika)
Fördervolumen: 0,79 Millionen Euro
Laufzeit: Dezember 2013 - November 2015

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Neuvorhaben soll das laufende Projekt ergänzen und das frankophone Afrika südlich der Sahara abdecken und dabei auf die entwickelten ENACT (Education for Effective Nutrition in Action)-Materialien und -Erfahrungen zurückgreifen.

Strengthening the Role of Women in Agriculture Development for Improved Household Food Security and Nutrition

Land/Region: Afghanistan
Fördervolumen: 1,67 Millionen Euro
Laufzeit: Dezember 2011 - September 2015

Kurzbeschreibung/Projektziele: Ziel des Vorhabens ist die Stärkung und der Ausbau des "Women Extensions Service Departments (WES)" des afghanischen Landwirtschaftsministeriums. Es soll eine nationale Strategie erarbeitet werden, die neben der Produktionsberatung und der Propagierung von Einkommensmöglichkeiten einen Beratungsansatz vorsieht, der auf die spezifischen Bedürfnisse und Potentiale von Frauen eingeht. Eine weitere Komponente des Projektes ist die Ausdehnung des Wirkungsfeldes von den ländlichen Räumen auf städtische und stadtnahe Lagen.

Establishing a Hunger-free Initiative for West Africa

Land/Region: Afrika (Westafrika)
Fördervolumen: 2,07 Millionen Euro
Laufzeit: September 2013 - Dezember 2016
http://www.fao.org/righttofood/our-work/current-projects/hunger-free-initiative-west-africa/en/

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Projekt will die positiven Erfahrungen der Initiative "Latin America and the Caribbean without Hunger (ALCSH)" auf Westafrika übertragen. Unter den regionalen Akteuren wurde die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS als geeignete Institution identifiziert, eine solche Initiative zu tragen. ECOWAS und seine 15 Mitgliedsstaaten haben sich verpflichtet und politischen Willen gezeigt, politische, institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um auch den Ärmsten zu Ihrem Recht auf Nahrung zu verhelfen. Als ein Zeichen des politischen Willens und für das Interesse an dem Projekt kann die Kofinanzierung in Höhe von 3 Millionen Dollar gelten. Damit kann auch von einer Fortführung der Initiative nach dem Projektende ausgegangen werden.

Strengthening Policy Development and Coordination for Food and Nutrition Security in Afghanistan

Land/Region: Afghanistan
Fördervolumen: 2,04 Millionen Euro
Laufzeit: Januar 2013 - September 2016

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Projekt unterstützt die afghanische Regierung und nationale Partner bei der Umsetzung der afghanischen Strategie zur Ernährungssicherung. Es berät das afghanische Landwirtschaftsministerium und stärkt dessen Kapazität im Rahmen der neuen nationalen Strategie "Food for Life". Dabei werden die Hauptakteure zur Planung und Durchführung von Maßnahmen auf staatlicher wie zivilgesellschaftlicher Seite befähigt. Es wird gemeinsam mit dem afghanischen Landwirtschaftsministerium durchgeführt.

Support for Country Level Implementation of the Voluntary Guidelines on Land Tenure

Land/Region: überregional (Sierra Leone, Liberia, Mongolei)
Fördervolumen: 2,27 Millionen Euro
Laufzeit: Februar 2014 - Juli 2016

Kurzbeschreibung/Projektziele: Um die Umsetzung der "Freiwilligen Leitlinien für die verantwortungsvolle Verwaltung von Boden- und Landnutzungsrechten, Fischgründen und Wäldern" voranzubringen, hat die FAO ein 20 Millionen-Dollar-Programm (Supporting Implementation of the Voluntary Guidelines on the Responsible Governance of Tenure of Land, Fisheries and Forests) formuliert, das sich an verschiedene Geber wendet. Dieses Projekt enthält drei Komponenten des Programms: (1) In Sierra Leone, Liberia und Mongolei eine kritische Masse an informierten Akteuren zu erreichen (die in nationalen Multi-Stakeholder-Plattformen organisiert sind). (2) Die Erstellung und Verbreitung von drei themenbezogenen Leitfäden zur Umsetzung (3) Die Verbesserung der Fähigkeiten zur Verwaltung von Land, Fischgründen und Wäldern in Sierra Leone.

Learning programmes to support the implementation of the VGGT in five countries

Land/Region: überregional (Sierra Leone, Liberia, Laos u.a.)
Fördervolumen: 0,87 Millionen Euro
Laufzeit: April 2014 - September 2016

Kurzbeschreibung/Projektziele: Übergreifende Zielsetzung des Vorhabens ist es, die personellen und institutionellen Kapazitäten zur Verwaltung von Boden- und Landnutzungsrechten, Fischgründen und Wäldern, insbesondere zur Implementierung der Freiwilligen Leitlinien (VGGT) auf nationaler Ebene, zu entwickeln. Dazu sollen Lernprogramme in ausgewählten Ländern durchgeführt werden. Damit werden sowohl das parallel anlaufende BTF-Projekt "Support for Country Level Implementation of the Voluntary Guidelines on the Responsible Governance of Tenure of Land, Fisheries and Forests" als auch das gleichnamige übergreifende Programm zur Implementierung der VGGT unterstützt.

Food for the Cities multi-disciplinary initiative – Strengthening urban-rural linkages for a more vibrant local and small scale agriculture

Land/Region: Sri Lanka, Sambia
Fördervolumen: 1,93 Millionen Euro
Laufzeit: Januar 2014 - September 2017

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Projekt ist Teil der "Food for the Cities"- Initiative der FAO. Entwicklungsziel des Projekts ist eine verbesserte und stabilere Versorgung der städtischen Bevölkerung mit nahrhaften Lebensmitteln. Dies soll durch gestärkte Bezüge zwischen Stadt und Land in drei Pilotregionen erreicht werden und basiert auf inklusiven, effizienten und resilienten Aktivitäten der kleinbäuerlichen Landwirtschaft, die in ein städtisches Ernährungssystem eingebunden sind.

Capacity Development in China in Mainstreaming Climate Change Considerations into Agricultural Investment Programmes

Land/Region: China
Fördervolumen: 0,15 Millionen Euro
Laufzeit: Januar 2014 - Juni 2015

Kurzbeschreibung/Projektziele: Mit dem Projekt soll erreicht werden, dass Überlegungen zum Klimawandel bei landwirtschaftlichen Investitionsprojekten und -programmen über alle Sektoren und Regierungsebenen hinweg stärker integriert werden. Dies soll (1) zu gestärkten nationale Kapazitäten hinsichtlich der Verbreitung von Trainingsaktivitäten zum Mainstreaming von Klimawandelaspekten bei landwirtschaftlichen Investitionen und (2) zu signifikant verbessertem Wissen zum Mainstreaming von Klimawandelaspekten bei landwirtschaftlichen Investitionen bei Studenten, Regierungsvertretern und Projektpersonal führen.

Strengthening governance of food security and nutrition through support to the Committee on World Food Security (CFS)

Land/Region: überregional
Fördervolumen: 0,14 Millionen Euro
Laufzeit: Januar 2014 - Oktober 2014

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Vorhaben dient der Unterstützung der Arbeit des Welternährungsausschusses (Committee on World Food Security, CFS). Um die bei der 40. Sitzung des CFS im Oktober 2013 gefassten Beschlüsse bezüglich eines CFS Monitoring Frameworks umsetzen zu können, soll die FAO mit dem Vorhaben ein Prüf-Instrumentarium entwickeln.

Improving the abilities of Regional Organizations to develop, implement and monitor food security training programmes

Land/Region: überregional
Fördervolumen: 1,15 Millionen Euro
Laufzeit: Februar 2010 - Januar 2014

Kurzbeschreibung/Projektziele: Die FAO hat im Zusammenhang mit der Nahrungsmittelpreiskrise verschiedene E-Learning- und Lehrmaterialien zur Ernährungssicherung entwickelt. Diese stehen für verschiedene Themen zur Verfügung und werden bereits genutzt. Darüber hinaus stehen EU-Mittel für ausgewählte regionale Organisationen zur Durchführung von regionalen und nationalen Lehrmaßnahmen zur Verfügung. Mit diesem Vorhaben sollen ausgewählte Organisationen in die Lage versetzt werden, regionale und nationale Lehr- und Ausbildungsmaßnahmen inhaltlich und organisatorisch durchzuführen. Eine Aufarbeitung bestehender Materialen erfolgt nach Inhalten und Zielgruppen. Es sind ein Grundkurs und ein weiterführender Kurs vorgesehen.

Supporting Food Security, Nutrition and Livelihoods in Sub-Saharan Africa

Land/Region: Afrika
Fördervolumen: 1,5 Millionen Euro
Laufzeit: Juni 2010 - Dezember 2013
http://www.fao.org/news/story/en/item/40393/icode/

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Projekt ist eine strategische Begleitmaßnahme für anlaufende Interventionen zur Bewältigung der Nahrungsmittelpreiskrise, insbesondere für die bisher genutzten kurzfristigen Maßnahmen zur Ernährungssicherung. Es richtet sich an die Fachabteilungen in der FAO, internationale Ernährungssicherungsinitiativen, regionale VN-Büros und -Netzwerke sowie Regierungsstellen und Netzwerke auf nationaler Ebene ausgesuchter Länder in Afrika. Die FAO soll in die Lage versetzt werden, afrikanische Partnerinstitutionen bei der Umsetzung der Programme zur Nahrungsmittelpreiskrisenbewältigung, insbesondere auch des EU Food Facility Programs, effektiv durch eine integrierte Durchführungsplanung und die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit zu unterstützen.

CAADP – Capacity Development Programme for Investment and Policy (CCDPIP)

Land/Region: überregional
Fördervolumen: 1,72 Millionen Euro
Laufzeit: Juni 2012 - August 2014

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Projekt soll einen Beitrag zu den Zielen des Comprehensive Africa Agriculture Development Programme (CAADP) leisten und durch höhere und effizientere öffentliche Ausgaben die landwirtschaftliche Produktion anregen. Schwerpunkt des Vorhabens ist dabei die Unterstützung nationaler Akteure bei der Entwicklung und Verabschiedung von nationalen landwirtschaftlichen Investitionsplänen und Programmen sowie deren Budgetierung in den Staatshaushalten. Für die nationalen Akteure sollen Lehrpläne und Lehrmaterialien entwickelt und verschiedene Vermittlungswege genutzt werden. Außerdem sollen ausgewählte Multiplikatoren (Institutionen) auf regionaler und nationaler Ebene in die Lage versetzt werden, notwendiges Capacity Development und Beratung für einzelne Länder anzubieten.

Preparations for and follow-up to the United Nations Conference on Sustainable Development in 2012

Land/Region: überregional
Fördervolumen: 1,23 Millionen Euro
Laufzeit: Oktober 2011 - März 2014
http://www.fao.org/nr/sustainability/food-loss-and-waste/en/

Kurzbeschreibung/Projektziele: Wie alle anderen VN-Organisationen, wurde auch die FAO aufgefordert, einen Beitrag zur "UN-Conference on Sustainable Development (Rio+20)" zu leisten. Die FAO will mit der Greening the Economy with Agriculture (GEA) Initiative darstellen, wie die Landwirtschaft zur Green Economy beitragen kann. Es geht dabei primär darum, die Rolle der Landwirtschaft im Green Economy-Prozess zu definieren und zu vertreten. Dabei soll auch sichergestellt werden, dass der Landwirtschafts- und Ernährungssektor eine starke Stimme in der internationalen Nachhaltigkeitspolitik erhält, private und öffentliche Interessengruppen des Sektors in den Rio+20-Vorbereitungsprozess einbezogen werden und der Themenkomplex Landwirtschaft und Ernährung angemessen in den Ergebnissen von Rio+20 berücksichtigt wird. Das übergreifende Ziel des Projekts ist es, zu einer neuen Vision eines nachhaltigen und prosperierenden Landwirtschafts- und Ernährungssektors beizutragen.

Mainstreaming nutrition and the right to food into the Smallholder Commercialization Programme of Sierra Leone

Land/Region: Afrika (Sierra Leone)
Fördervolumen: 2 Millionen Euro
Laufzeit: August 2012 - Juli 2015
http://www.fao.org/righttofood/our-work/current-projects/mainstreaming-rtf-sierra-leone/en/

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Projekt stellt eine Weiterführung der BMEL-Unterstützung zur Ernährungssicherung in Sierra Leone dar. Verschiedene Vorhaben seit 2003 stärkten die Regierung Sierra Leones in Ihrer am Recht auf Nahrung ausgerichteten Politik. Zielsetzung des Projekts ist es, die Umsetzung der nationalen landwirtschaftlichen Strategie an der Ernährungssicherung auszurichten. Dazu sollen zielführende Interventionen wie Ernährungserziehung, Diversifizierung des Anbaus, Schulgärten, Verarbeitung von Ernteproduktion und Investitionen in arbeitssparende Technologien in der Umsetzung des Smallholder Commercialization Programme (SCP) berücksichtigt werden. Konkretes Ziel des Projekts ist es, dass die Regierung Sierra Leones und ihre Partner Maßnahmen im Rahmen des SCP und über die Distriktentwicklungspläne umsetzen, die das Recht auf Nahrung fördern und die Ernährung verbessern.

Stand:
01.08.14

Zum Thema

Landwirtschaft stärken, Ernährung sichern - weltweit.
15 Jahre Bilateraler Treuhandfonds mit der FAO

Titelseite der Broschüre

Vor 15 Jahren wurde der Bilaterale Treuhandfonds (BTF) mit dem Ziel gegründet, durch Leuchtturmprojekte innovative Strategien zur Ernährungssicherung sowie gegen Unter- und Mangelernährung international, überregional und in Partnerländern voranzubringen.
Mit der vorliegenden Broschüre anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des BTF starten wir eine Schriftenreihe, welche die bisherigen Erfolge, unser aktuelles Engagement sowie unsere künftigen Aufgaben vorstellen wird. Denn auch in den kommenden Jahren werden wir uns mit Nachdruck für die weltweite Umsetzung des Menschenrechts auf Nahrung einsetzen.

Welternährung Verstehen

Startbild für das Video „Welternährung Verstehen“

Die Weltbevölkerung wächst. Doch die Landwirtschaft erzeugt derzeit weltweit etwa ein Drittel mehr Kalorien, als für die Versorgung aller Menschen rechnerisch notwendig ist. Das heißt: Im Grunde gäbe es genug zu essen für alle. Trotzdem muss jeder neunte Mensch hungrig schlafen gehen. Weltweit hungern noch immer rund 800 Millionen Menschen.

zum Video: Welternährung Verstehen …

Welternährung verstehen - Fakten und Hintergründe

Titelbild der BMEL-Broschüre "Welternährung verstehen"

Die Landwirtschaft erzeugt weltweit derzeit genug Lebensmittel, um zumindest rein rechnerisch alle Menschen zu ernähren. Dennoch muss jeder neunte Mensch auf der Welt jeden Abend hungrig schlafen gehen. Und das, obwohl das Recht eines jeden Menschen auf Nahrung – und zwar in ausreichender Quantität und Qualität – ein Menschenrecht ist, das im internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (VN-Sozialpakt) völkerrechtlich verbindlich verankert ist.

English version: Understanding global food security and nutrition - Facts and backgrounds

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