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Schwerpunktthema 3: Unterstützung nachhaltiger Erzeugung und standortangepasster Produktionsmethoden

Projektübersicht

"Die Entwicklung bzw. Verbesserung nachhaltiger Erzeugung und standortangepasster Produktionsmethoden ist eines der Kernanliegen des Fonds. Basis einer funktionierenden und nachhaltigen Nahrungsmittelversorgung sind Information und eine entsprechende Infrastruktur für die beteiligten Akteure. In Entwicklungsländern sind dies vor allem Kleinbauern. Aufgrund der zunehmenden Urbanisierung weltweit bedeutet dies, dass diese Bereiche in ländlichen Regionen gestärkt werden müssen, um die eigene sowie die angemessene Ernährung der Stadtbevölkerung sicherzustellen.

Moving Ahead with Integrated Food Energy Systems: Assessing the Sustainability and Replicability of Integrated Food Energy Systems in Africa and Brazil
Nachhaltige integrierte Nahrungsmittel- und Energiesysteme fördern: Einschätzung der Nachhaltigkeit und der Replizierung nachhaltiger integrierter Nahrungsmittel- und Energiesysteme in Afrika und Brasilien

Land/Region: Kenia, Mosambik, Brasilien
Fördervolumen: 0,37 Millionen Euro
Laufzeit: Juni 2015 – Februar 2016

Kurzbeschreibung/Projektziele: Es sollen verschiedene bereits entwickelte Systeme untersucht werden, die Nahrungsmittelproduktion und Energiegewinnung ineinander integrieren (Integrated Food-Energy-Systems, IFES) und Trainingsworkshops zu den Methoden durchgeführt werden, sodass durch eine Propagierung von integrierten Nahrungsmittel- und Energiesystemen zur Ernährungs- und Wassersicherheit in den Studienländern beigetragen werden kann. Dazu sollen mit verschiedenen Stakeholdern partizipativ verschiedene Systeme erprobt werden und Vorschläge zu politischen und institutionellen Änderungen, welche förderliche Rahmenbedingungen für integrierte Nahrungsmittel- und Energiesysteme schaffen, gemacht werden.

Strengthening the Role of Women in Agriculture Development for Improved Household Food Security and Nutrition

Land/Region: Afghanistan
Fördervolumen: 1,67 Millionen Euro
Laufzeit: Dezember 2011 - September 2015

Kurzbeschreibung/Projektziele: Ziel des Vorhabens ist die Stärkung und der Ausbau des "Women Extensions Service Departments (WES)" des afghanischen Landwirtschaftsministeriums. Es soll eine nationale Strategie erarbeitet werden, die neben der Produktionsberatung und der Propagierung von Einkommensmöglichkeiten einen Beratungsansatz vorsieht, der auf die spezifischen Bedürfnisse und Potentiale von Frauen eingeht. Eine weitere Komponente des Projektes ist die Ausdehnung des Wirkungsfeldes von den ländlichen Räumen auf städtische und stadtnahe Lagen.

Mainstreaming nutrition and the right to food into the Smallholder Commercialization Programme of Sierra Leone

Land/Region: Afrika (Sierra Leone)
Fördervolumen: 2,15 Millionen Euro
Laufzeit: Juli 2012 - Juni 2016
http://www.fao.org/righttofood/our-work/current-projects/mainstreaming-rtf-sierra-leone/en/

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Projekt stellt eine Weiterführung der BMEL-Unterstützung zur Ernährungssicherung in Sierra Leone dar. Verschiedene Vorhaben seit 2003 stärkten die Regierung Sierra Leones in Ihrer am Recht auf Nahrung ausgerichteten Politik. Zielsetzung des Projekts ist es, die Umsetzung der nationalen landwirtschaftlichen Strategie an der Ernährungssicherung auszurichten. Dazu sollen zielführende Interventionen wie Ernährungserziehung, Diversifizierung des Anbaus, Schulgärten, Verarbeitung von Ernteproduktion und Investitionen in arbeitssparende Technologien in der Umsetzung des Smallholder Commercialization Programme (SCP) berücksichtigt werden. Konkretes Ziel des Projekts ist es, dass die Regierung Sierra Leones und ihre Partner Maßnahmen im Rahmen des SCP und über die Distriktentwicklungspläne umsetzen, die das Recht auf Nahrung fördern und die Ernährung verbessern.

Food for the Cities multi-disciplinary initiative – Strengthening urban-rural linkages for a more vibrant local and small scale agriculture

Land/Region: Sri Lanka, Sambia
Fördervolumen: 1,93 Millionen Euro
Laufzeit: Januar 2014 - September 2017

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Projekt ist Teil der "Food for the Cities"- Initiative der FAO. Entwicklungsziel des Projekts ist eine verbesserte und stabilere Versorgung der städtischen Bevölkerung mit nahrhaften Lebensmitteln. Dies soll durch gestärkte Bezüge zwischen Stadt und Land in drei Pilotregionen erreicht werden und basiert auf inklusiven, effizienten und resilienten Aktivitäten der kleinbäuerlichen Landwirtschaft, die in ein städtisches Ernährungssystem eingebunden sind.

Take it or Leave it? Prioritizing the Use of Residues from Agrifood and Forest Value Chains

Land/Region: überregional
Fördervolumen: 0,05 Millionen Euro
Laufzeit: November 2013 - April 2014

Kurzbeschreibung/Projektziele: Die Frage welche Reststoffe für eine energetische Verwertung zur Verfügung stehen und welche Nutzungsoptionen unter der Zielsetzung einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung Priorität genießen sollten, sind trotz ihrer Relevanz wenig untersucht. Durch Wissensaufbereitung sollen Entscheidungshilfen für eine optimale und nachhaltige Nutzung anfallender Reststoffe erarbeitet werden. Hierzu werden in erster Line bestehende Literatur aufgearbeitet sowie Erkenntnisse validiert und strukturiert verfügbar gemacht.

Capacity Development in China in Mainstreaming Climate Change Considerations into Agricultural Investment Programmes

Land/Region: China
Fördervolumen: 0,15 Millionen Euro
Laufzeit: Januar 2014 - Juni 2015

Kurzbeschreibung/Projektziele: Mit dem Projekt soll erreicht werden, dass Überlegungen zum Klimawandel bei landwirtschaftlichen Investitionsprojekten und -programmen über alle Sektoren und Regierungsebenen hinweg stärker integriert werden. Dies soll (1) zu gestärkten nationale Kapazitäten hinsichtlich der Verbreitung von Trainingsaktivitäten zum Mainstreaming von Klimawandelaspekten bei landwirtschaftlichen Investitionen und (2) zu signifikant verbessertem Wissen zum Mainstreaming von Klimawandelaspekten bei landwirtschaftlichen Investitionen bei Studenten, Regierungsvertretern und Projektpersonal führen.

Sustainability Assessment of Food and Agriculture systems (SAFA) for Smallholders

Land/Region: überregional
Fördervolumen: 0,15 Millionen Euro
Laufzeit: Januar 2014 - Dezember 2014

Kurzbeschreibung/Projektziele: SAFA ist ein Regelwerk, das aufzeigt, wie eine vergleichbare Nachhaltigkeitsbewertung aussehen kann und welche Indikatoren auf jeden Fall berücksichtigt werden sollten. Das Regelwerk gibt den Rahmen vor, um Nachhaltigkeit im Lebensmittel- und Agrarsektor zu bewerten. Es misst vier Dimensionen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie, Soziales und Unternehmensführung. Durch das Projekt soll eine SAFA-Anwendung für Kleinproduzenten entwickelt werden, die als Beratungsinstrument genutzt werden kann und eine Selbstanalyse erlaubt. Erwartet werden dadurch auch eine bessere Datenbasis zur Nachhaltigkeit und ein größeres öffentliches Bewusstsein für die Beziehungen zwischen den verschiedenen Dimensionen von Nachhaltigkeit.

Conservation and Adaptive Management of Globally Important Agricultural Heritage Systems (GIAHS)

Land/Region: Afrika (Kenia, Tansania)
Fördervolumen: 1,93 Millionen Euro
Laufzeit: Januar 2008 - Dezember 2013
http://www.fao.org/giahs/giahs-sites/httptypo3faoorgid31410/en/

Kurzbeschreibung/Projektziele: Ziel des Projekts sind die internationale Anerkennung, der Erhalt und das nachhaltige Management einzigartiger, schützenswerter agroökologischer und sozioökonomischer Systeme sowie der dazugehörigen Agrobiodiversität. Diese müssen von herausragender globaler Bedeutung für die Umwelt, Ernährung und Kultur sein.

Food systems development in Tanzania

Land/Region: Afrika (Tansania)
Fördervolumen: 1,7 Millionen Euro
Laufzeit: Januar 2010 - Dezember 2013

Kurzbeschreibung/Projektziele: Die Senkung der Verbraucherpreise und die Erhöhung der Verfügbarkeit durch eine verbesserte Effizienz von Handel, Verarbeitung und Verteilung von Grundnahrungsmitteln sowie die gleichzeitige Steigerung des Erzeugerpreises über eine größere Gewinnmarge am Verbraucherendpreis sind die wesentlichen Ziele diese Projekts.

Advisory service capacity development in support of food security in Tanzania

Land/Region: Afrika (Tansania)
Fördervolumen: 2,15 Millionen Euro
Laufzeit: Januar 2010 - Dezember 2013

Kurzbeschreibung/Projektziele: Das Projekt strebt eine erhöhte Leistungsfähigkeit von Beratungsdienstanbietern und Landwirten in den Bereichen landwirtschaftliche Betriebsführung und Marketing an, um diese in die Lage zu versetzen, besser auf Marktanforderungen reagieren zu können. Darüber hinaus sollen die Bemühungen der Regierung unterstützt werden, den Beratungsdienst umzustrukturieren.

Agribusiness Support to Smallholders

Land/Region: Afrika (Kenia)
Fördervolumen: 1,58 Millionen Euro
Laufzeit: Mai 2010 - Dezember 2013

Kurzbeschreibung/Projektziele: Durch Training-on-the-job bei bestehenden und neuen Geschäftsmodellen sowie Kooperationen zwischen Erzeugern und kleinen und mittleren Agrarunternehmen zielt das Projekt darauf ab, die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit von Kleinproduzenten und bäuerlichen Kleinbetrieben zu steigern und die Vermarktung ihrer Produkte zu verbessern.

Monitoring and Assessment of GHG Emissions and Mitigation Potential in Agriculture

Land/Region: überregional
Fördervolumen: 1,52 Millionen Euro
Laufzeit: Januar 2011 - Dezember 2013
http://www.fao.org/climatechange/micca/ghg/en/

Kurzbeschreibung/Projektziele: Übergeordnete Zielsetzung des Vorhabens ist es, die Folgen des Klimawandels zu mildern und langfristige landwirtschaftliche Produktivitätssteigerungen zu erreichen. Aufbauend auf einer standardisierten Datenerfassung zur Berücksichtigung des Zustands von Böden und ihrer Co2-Bindungspotentiale in Abhängigkeit der genutzten Bewirtschaftungssysteme, soll ein Internet-Portal etabliert werden, das über Politiken und Praktiken der Klimawandelmitigation in der Landwirtschaft informiert.

Preparations for and follow-up to the United Nations Conference on Sustainable Development in 2012

Land/Region: überregional
Fördervolumen: 1,23 Millionen Euro
Laufzeit: Oktober 2011 - März 2014
http://www.fao.org/nr/sustainability/food-loss-and-waste/en/

Kurzbeschreibung/Projektziele: Wie alle anderen VN-Organisationen, wurde auch die FAO aufgefordert, einen Beitrag zur "UN-Conference on Sustainable Development (Rio+20)" zu leisten. Die FAO will mit der Greening the Economy with Agriculture (GEA) Initiative darstellen, wie die Landwirtschaft zur Green Economy beitragen kann. Es geht dabei primär darum, die Rolle der Landwirtschaft im Green Economy-Prozess zu definieren und zu vertreten. Dabei soll auch sichergestellt werden, dass der Landwirtschafts- und Ernährungssektor eine starke Stimme in der internationalen Nachhaltigkeitspolitik erhält, private und öffentliche Interessengruppen des Sektors in den Rio+20-Vorbereitungsprozess einbezogen werden und der Themenkomplex Landwirtschaft und Ernährung angemessen in den Ergebnissen von Rio+20 berücksichtigt wird. Das übergreifende Ziel des Projekts ist es, zu einer neuen Vision eines nachhaltigen und prosperierenden Landwirtschafts- und Ernährungssektors beizutragen.

Stand:
09.11.15

Zum Thema

Landwirtschaft stärken, Ernährung sichern - weltweit.
15 Jahre Bilateraler Treuhandfonds mit der FAO

Titelseite der Broschüre

Vor 15 Jahren wurde der Bilaterale Treuhandfonds (BTF) mit dem Ziel gegründet, durch Leuchtturmprojekte innovative Strategien zur Ernährungssicherung sowie gegen Unter- und Mangelernährung international, überregional und in Partnerländern voranzubringen.
Mit der vorliegenden Broschüre anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des BTF starten wir eine Schriftenreihe, welche die bisherigen Erfolge, unser aktuelles Engagement sowie unsere künftigen Aufgaben vorstellen wird. Denn auch in den kommenden Jahren werden wir uns mit Nachdruck für die weltweite Umsetzung des Menschenrechts auf Nahrung einsetzen.

Welternährung Verstehen

Startbild für das Video „Welternährung Verstehen“

Die Weltbevölkerung wächst. Doch die Landwirtschaft erzeugt derzeit weltweit etwa ein Drittel mehr Kalorien, als für die Versorgung aller Menschen rechnerisch notwendig ist. Das heißt: Im Grunde gäbe es genug zu essen für alle. Trotzdem muss jeder neunte Mensch hungrig schlafen gehen. Weltweit hungern noch immer rund 800 Millionen Menschen.

zum Video: Welternährung Verstehen …

Welternährung verstehen - Fakten und Hintergründe

Titelbild der BMEL-Broschüre "Welternährung verstehen"

Die Landwirtschaft erzeugt weltweit derzeit genug Lebensmittel, um zumindest rein rechnerisch alle Menschen zu ernähren. Dennoch muss jeder neunte Mensch auf der Welt jeden Abend hungrig schlafen gehen. Und das, obwohl das Recht eines jeden Menschen auf Nahrung – und zwar in ausreichender Quantität und Qualität – ein Menschenrecht ist, das im internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (VN-Sozialpakt) völkerrechtlich verbindlich verankert ist.

English version: Understanding global food security and nutrition - Facts and backgrounds

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