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FAO-Konferenz in Rom: Die Widerstandsfähigkeit ländlicher Räume stärken

Bundesernährungsminister Christian Schmidt warb auf der 39. FAO-Konferenz in Rom für eine nachhaltigere und produktivere Landwirtschaft und die Überwindung aller Formen nicht ausgewogener Ernährung.

Bei der alle zwei Jahr stattfindenden Konferenz der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) treffen sich die verantwortlichen Entscheidungsträger aus der ganzen Welt, um sich über aktuelle globale Herausforderungen auszutauschen und ein gemeinsames Vorgehen zu beschließen. Neben der Wahl des FAO-Generaldirektors standen in diesem Jahr unter anderem die strategische Neuausrichtung der FAO sowie der Arbeits- und Haushaltsplan 2016-2017 auf der Tagesordnung.

Schmidt gratulierte FAO-Generaldirektor José Graziano da Silva zur Wiederwahl und betonte, er freue sich auf die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit. "Die FAO ist für die Sicherung der Ernährung von herausragender Bedeutung und einer der wichtigsten strategischen Partner meines Ministeriums", sagte Schmidt in Rom.

Die FAO sei geistige Heimat des universellen "Rechts auf Nahrung" und lege Normen und Standards fest, die international Gültigkeit entfalteten und Richtschnur für die politische Beratung ihrer Mitglieder seien. Auf diese Kernkompetenzen müsse sich die FAO auch künftig konzentrieren, um in Zusammenarbeit mit anderen Partnern die Widerstandsfähigkeit ländlicher Räume zu stärken.

Als drängendste Themen benannte Schmidt in diesem Zusammenhang "die Ausgestaltung einer nachhaltigen Landwirtschaft mit erhöhter Produktivität für die Lebensmittelproduktion, die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel sowie die schnelle und effiziente Umsetzung der Ergebnisse der zweiten internationalen Ernährungskonferenz (ICN2)."

Auf der ICN2 waren im November 2014 die Rom-Deklaration und ein dazugehöriger Aktionsplan verabschiedet worden. Die Deklaration beschreibt wesentliche Ursachen für Hunger, Mangel- und Fehlernährung und deren gesundheitliche, soziale und ökonomische Auswirkungen sowohl für die Betroffenen als auch für die Gesellschaft und Staaten. Sie formuliert eine gemeinsame Vision zur Überwindung aller Formen nicht ausgewogener Ernährung. Der Aktionsplan zeigt freiwillige Handlungsoptionen auf, wie die in der politischen Erklärung niedergelegten Ziele erreicht werden können.

"Diesen Aktionsplan müssen wir nun umsetzen", forderte Schmidt.

Stand:
22.06.15

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