BMEL

Service

Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - zur Startseite

Bundesministerin Klöckner beim G20-Agrarministertreffen im Juli 2018 in Buenos Aires, Argentinien, mit ihren Amtskollegen und -kolleginnen. Bundesministerin Klöckner beim G20-Agrarministertreffen im Juli 2018 in Buenos Aires, Argentinien, mit ihren Amtskollegen und -kolleginnen, Quelle: BMEL/Mariano Magrini

Agrarministerin Klöckner bei G20-Treffen in Argentinien

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat Ende Juli 2018 an der G20-Agrarministerkonferenz in Buenos Aires teilgenommen. Bei dem zweitägigen Treffen der Landwirtschafts- und Agrarminister der 20 größten Industrie- und Schwellenländer ging um die nachhaltige und zukunftsfähige Erzeugung von Nahrungsmitteln. Schwerpunkt war die Bedeutung gesunder Böden für eine nachhaltige Landwirtschaft.

Bundesministerin Julia Klöckner sagte: "Wir haben mehr erreicht als sich im Vorfeld abzeichnete. Das ist ein großer Durchbruch." Die G20-Staaten hatten sich zuvor auf zentrale Themen einer globalen und nachhaltigen Lebensmittelproduktion verständigt. Die wichtigsten Industrie-und Schwellenländer einigten sich auf einen offenen, regelbasierten Handel auf Grundlage der Welthandelsorganisation.

Ausführliche Informationen finden sich in der Presseerklärung zum G20-Treffen in Argentinien.

Bundesministerin Julia Klöckner war mit einer Sechs-Punkte-Agenda nach Argentinien gekommen, die sie ihren Amtskollegen präsentierte:

  • Die Bedeutung der Landwirtschaft und der Wertschätzung der Lebensmittelproduktion.
  • Die Einhaltung und Stärkung der WTO-Regeln als Grundlage eines gemeinsamen Verständnisses für Freihandel und damit für Friedenssicherung.
  • Den verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung.
  • Die Entwicklung einer Ackerbaustrategie unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.
  • Die Rolle der Landwirtschaft und der Bodennutzung.
  • Die Digitalisierung der Landwirtschaft unter anderem mit Präzisionstechnik.

Über die G20

Logo G20 Quelle: G20

Die G20 ist das zentrale Forum zur internationalen Zusammenarbeit der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer, vor allem in Finanz- und Wirtschaftsfragen. Sie stehen für fast zwei Drittel der Weltbevölkerung, mehr als vier Fünftel des weltweiten Bruttoinlandsprodukts, zwei Drittel der Landwirtschaftsfläche und 80 Prozent der handelbaren Agrargüter.
Die Beschlüsse der G20 Staaten haben hohe Signalwirkung und geben Anstoß für Reformen auf der nationalen und multinationalen Ebene. Der G20 gehören 19 Staaten sowie die EU an.
Wie die G7 ist die G20 ein informelles Forum. Deshalb spielt die jeweilige G20-Präsidentschaft eine besonders wichtige Rolle. In ihrer Hand liegen Organisation, Agenda sowie die Auswahl der Gäste des Gipfeltreffens.

Der G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs findet am 30. November und 1. Dezember 2018 in Buenos Aires, Argentinien, statt. Ihm gehen eine Reihe von Fachministertreffen voraus. Das Agrarministertreffen bildet dabei den Auftakt.

Stand:
30.07.18

Zum Thema

Landwirtschaft stärken, Ernährung sichern - weltweit.
15 Jahre Bilateraler Treuhandfonds mit der FAO

Titelseite der Broschüre

Vor 15 Jahren wurde der Bilaterale Treuhandfonds (BTF) mit dem Ziel gegründet, durch Leuchtturmprojekte innovative Strategien zur Ernährungssicherung sowie gegen Unter- und Mangelernährung international, überregional und in Partnerländern voranzubringen.
Mit der vorliegenden Broschüre anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des BTF starten wir eine Schriftenreihe, welche die bisherigen Erfolge, unser aktuelles Engagement sowie unsere künftigen Aufgaben vorstellen wird. Denn auch in den kommenden Jahren werden wir uns mit Nachdruck für die weltweite Umsetzung des Menschenrechts auf Nahrung einsetzen.

Welternährung Verstehen

Startbild für das Video „Welternährung Verstehen“

Die Weltbevölkerung wächst. Doch die Landwirtschaft erzeugt derzeit weltweit etwa ein Drittel mehr Kalorien, als für die Versorgung aller Menschen rechnerisch notwendig ist. Das heißt: Im Grunde gäbe es genug zu essen für alle. Trotzdem muss jeder neunte Mensch hungrig schlafen gehen. Weltweit hungern noch immer rund 800 Millionen Menschen.

zum Video: Welternährung Verstehen …

Welternährung verstehen - Fakten und Hintergründe

Titelbild der BMEL-Broschüre "Welternährung verstehen"

Die Landwirtschaft erzeugt weltweit derzeit genug Lebensmittel, um zumindest rein rechnerisch alle Menschen zu ernähren. Dennoch muss jeder neunte Mensch auf der Welt jeden Abend hungrig schlafen gehen. Und das, obwohl das Recht eines jeden Menschen auf Nahrung – und zwar in ausreichender Quantität und Qualität – ein Menschenrecht ist, das im internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (VN-Sozialpakt) völkerrechtlich verbindlich verankert ist.

Reden

FAO-Stellenangebote

Publikationen

Presse

Links

Schlagworte

Unternavigation aller Website-Bereiche