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Parlamentatischer Staatssekretär Michael Stübgen spricht zur Eröffnung des "Global Solutions Summit" Berlin. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Michael Stübgen, spricht zur Eröffnung des "Global Solutions Summit" in Berlin., Quelle: BMEL/Hans-Peter Lampen

Stübgen: Welternährung gelingt nur gemeinsam und international

Auftakt "Global Solutions Summit" – Ernährung von mehr als 10 Milliarden Menschen ist Herausforderung

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Michael Stübgen, hat sich für internationale Zusammenarbeit im Agrarsektor und bei der Welternährung ausgesprochen, etwa im Rahmen der G20-Gruppe der großen Industrie-und Schwellenländer. Stübgen sprach am Montag beim "Global Solutions Summit" in Berlin.

Er forderte einen besseren Umgang mit natürlichen Ressourcen in der Landwirtschaft, um eine wachsende Zahl an Menschen versorgen zu können.

Wichtige Rolle der Landwirtschaft

Stübgen sagte bei der Eröffnung der Veranstaltung, bei der auch Kanzlerin Angela Merkel sprach: "Wir müssen uns heute schon darauf einstellen, dass in absehbarer Zeit mehr als 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben und ausreichend mit gesunden Lebensmitteln und sauberen Wasser versorgt werden wollen." Die Landwirtschaft müsse somit noch effizienter, noch nachhaltiger und noch verantwortungsvoller mit ihren Ressourcen wie Boden und Wasser arbeiten. Die Folgerung des Parlamentarischen Staatssekretärs: "Das kann kein Landwirt, auch kein Land allein bewerkstelligen, wirkungsvoll geht das nur gemeinsam in internationalen Zweckbündnissen wie der G20."

Blick auf Zukunftsthemen

Die in der G20-Gruppe vertretenen Länder stehen für zwei Drittel der Weltbevölkerung, 80 Prozent der handelbaren Grundnahrungsmittel und 60 Prozent der bewirtschafteten Landwirtschaftsfläche.

Der "Global Solution Summit" ist ein Treffen von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Bei der zweitägigen Konferenz geht es um Themen wie Klimaschutz und Zukunft der Arbeit. Zu den Ausrichtern gehört das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW).

Stand:
28.05.18

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