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Interfaces, Apps und Screens in einem Traktor Quelle: BMEL/ Ruthe Zuntz

Neue Förderung setzt auf digitale Innovationen in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum

Förderbekanntmachung "Digitale Experimentierfelder" - Jetzt bewerben

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) will digitale Experimentierfelder auf landwirtschaftlichen Betrieben und in ländlichen Räumen fördern. Unter anderem hierfür stellt es 2019 15 Millionen Euro bereit. Weitere 45 Millionen Euro sollen bis zum Jahr 2022 folgen. Ziel ist es, mit digitalen Testfeldern herauszufinden, wie Digitalisierung vor Ort konkret aussehen kann.

Wie lassen sich digitale Techniken in den grünen Berufen optimal einsetzen zum Schutz der Umwelt, des Tierwohls, der Biodiversität und zur Arbeitserleichterung der Landwirte? Das soll mit Hilfe der Förderung in Pilotprojekten getestet werden. Zudem sollen im Rahmen der Projekte Probleme wie Datenschnittstellen, Fragen nach Standardsetzungen, Kompatibilität und Datenplattformen untersucht und gelöst werden.

"Durch Digitalisierung können Pflanzen passgenauer geschützt und unterstützt oder das Tierwohl bewertet und verbessert werden. Nicht nach subjektivem Bauchgefühl, sondern auf der Grundlage von Daten, Fakten und Wissenschaft" (Bundesministerin Julia Klöckner)

Die Digitalisierung bietet viele neue Möglichkeiten, um den landwirtschaftlichen Beruf attraktiver, zukunftsfester und erfolgreich zu gestalten.

Bundesministerin Julia Klöckner sieht mit Blick auf die Agrarpolitik die Digitalisierung als Instrument gegen Schwarz-Weiß-Denken, um die Ideologiefalle zu lösen: "Denn wenn wir weniger Pflanzenschutzmittel einsetzen wollen, heißt die Antwort nicht Totalverbot von allem, sondern präziseres und bedarfgerechtes Ausbringen. Das Wort Präzisionslandwirtschaft wollen wir mit Leben und mit konkreten Entwicklungen und Anwendungen füllen. Durch Digitalisierung können Pflanzen passgenauer geschützt und unterstützt oder das Tierwohl bewertet und verbessert werden. Nicht nach subjektivem Bauchgefühl, sondern auf der Grundlage von Daten, Fakten und Wissenschaft", betont Klöckner.

Die digitalen Testfelder können vor diesem Hintergrund Innovation- und Akzeptanztreiber in einem sein, indem sie auch beim Umwelt- und Naturschutz zur Nachhaltigkeit insgesamt beitragen.

Hintergrund

Mit der Digitalisierung und der Landwirtschaft treffen hochkomplexe Systeme aufeinander. Um Vorteile auch für die Gesellschaft besser nutzen zu können, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Zukunftsprogramm Digitalpolitik Landwirtschaft entwickelt. Dieses zeigt die zugehörigen Maßnahmen und Planungen des BMEL auf und hat das Ziel, die Weiterentwicklung der Digitalisierung gezielt zu unterstützen. Das BMEL beabsichtigt, entsprechende Vorhaben zu fördern. Antragsteller, wie z.B. öffentliche Einrichtungen oder nicht gewinnorientierte Institutionen können sich an den Projektträger, die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung wenden. Bis zum 9. November 2018 können dort Skizzen eingereicht werden.

Genauere Informationen zum Prozedere finden Sie hier:

Stand:
20.09.18

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