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Innovative Lebensmittel aus heimischen Eiweißpflanzen

Erbsen und Ackerbohnen sind besonders reich an wertvollen Eiweißen und bioaktiven sekundären Pflanzenstoffen. Mit neuen Produktionsverfahren sollen innovative Lebensmittel und Lebensmittelzutaten mit einem hohen Nährwert und gesundheitsfördernden Eigenschaften entwickelt werden.

Bundesministerin Ilse Aigner übergab am 13. Oktober 2011 den Zuwendungsbescheid für das Forschungsvorhaben „Innovative und ganzheitliche Wertschöpfungskonzepte für Lebensmittel aus heimischen Körnerleguminosen vom Anbau bis zur Nutzung“.

Die geplanten Forschungsarbeiten sollen das Marktpotenzial bzw. die Vermarktungschancen für Lebensmittel aus Leguminosen wie Erbsen und Ackerbohnen erhöhen und den seit Jahren sinkenden Anbau von heimischen Leguminosen wieder beleben. Von Interesse sind Hülsenfrüchte insbesondere wegen ihres hohen Anteils an wertvollen Eiweißen und bioaktiven sekundären Pflanzenstoffen. Zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen z.B. Farb- und Bitterstoffe, die eine Wirkung auf den Menschen besitzen.

Mit dem vom Bundesministerium geförderten Verbundvorhaben wird ein breiter Forschungsansatz verfolgt

Gegenstand des geplanten Vorhabens sind Entwicklungsarbeiten von der Züchtung über Anbau, Verarbeitung, Produktentwicklung bis hin zu Studien zur Verbraucherakzeptanz sowie ökonomische Analysen. An dem Projekt beteiligen sich sieben Forschungseinrichtungen, neun Industrieunternehmen sowie die Gemeinschaft zur Förderung der privaten deutschen Pflanzenzüchtung (GFP). Ein Lenkungsgremium wird das Verbundvorhaben beratend begleiten.

Das Gesamtvolumen des Verbundvorhabens beträgt etwa drei Millionen Euro und wird mit Mitteln aus dem Innovationsprogramm in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro vom BMEL finanziell unterstützt. Das Vorhaben hat eine Laufzeit von 3 Jahren.

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