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BMEL fördert Entwicklung eines neuen Herstellungsverfahrens wassersparender Bewässerungssysteme

Etwa 70 Prozent des weltweit verbrauchten Wassers wird in der Landwirtschaft verwendet. Daher fördert das BMEL die Entwicklung kostengünstiger Herstellungsverfahren für Tröpfchenbewässerungssysteme, die Beregnungsanlagen ersetzen und durch effizientere Bewässerung in der Landwirtschaft wertvolles Wasser einsparen helfen.

Das Gesamtvolumen des BMEL-Verbundvorhabens beträgt rund 1,34 Millionen Euro und wird mit Mitteln aus dem Innovationsprogramm in Höhe von rund 590.000 Euro finanziell unterstützt (Eigenanteil der Industriepartner 750.000 Euro). Das Vorhaben läuft ab Februar 2013 für 2 Jahre.

Ziel ist die Entwicklung eines neuen Herstellungsverfahrens, mit dem Tröpfchenbewässerungssysteme schneller und aus biologisch abbaubaren Materialien produziert werden können. Das neue Verfahren soll bis zu 90 Prozent des bislang üblichen Materialaufwandes einsparen und die Produktionskosten um 50 - 75 Prozent senken.

Die Projektpartner sind die Maincor AG (Schweinfurt), die zur Unternehmensgruppe gehörende Maintools GmbH und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Die Feldversuche sollen von der Staatlichen Forschungsanstalt für Gartenbau Weihenstephan durchgeführt werden.

Wasser ist ein grundlegender Faktor in der Landwirtschaft und der Produktion von Lebensmitteln

Vor allem im Obst- und Weinanbau wird mit zunehmend längeren Trockenperioden auch in Deutschland die Bewässerung problematischer und zumindest teurer. Bislang werden in Deutschland überwiegend sprühende und rotierende Beregnungsanlagen eingesetzt, die sehr viel Wasser zwischen und neben die Pflanzen befördern und somit wesentlich mehr Wasser verbrauchen, als die Pflanzen benötigen.

Mit Tröpfchenbewässerungssystemen wird der Wasserverbrauch deutlich verringert

Tröpfchenbewässerungssysteme benötigen erheblich weniger Wasser als herkömmliche Bewässerungsanlagen. Auch können Wasser und Nährstoffe mit ihnen gleichmäßiger verteilt werden. Weitere Vorteile sind eine verringerte Infektionsgefahr gegenüber Pilzen und Bakterien in regenarmen Perioden.

Stand:
21.02.13

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