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Dialog im BMEL - Schmidt im Gespräch mit Prälat Dutzmann

"Ernährung - Landwirtschaft - Umwelt: Wo stehen wir? Was kommt? Was bleibt?" Unter dieser Überschrift stand die jüngste Veranstaltung der Reihe "Dialog im BMEL" am 8. März in Berlin. Im Gespräch: Bundesminister Christian Schmidt und Prälat Dr. Martin Dutzmann, Bevollmächtigter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland bei der Bundesrepublik Deutschland und der EU.

Ernährung sichern, Landwirtschaft und Umwelt in Einklang bringen - das sind die großen Herausforderungen unserer Zeit. In den vergangenen Jahren hat Bundesminister Schmidt dazu einen breiten Dialog rund um die Themen Tierwohl, nachhaltiges Wirtschaften mit natürlichen Ressourcen, Wertschätzung für Lebensmittel, verantwortungsvolle Ernährung und Kampf gegen Hunger geführt.

Auch beim Thema Zukunft ländlicher Räume hatte Schmidt auf Dialog gesetzt – so organisierte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) 2017 vier Zukunftswerkstätten mit Fachleuten und regional Aktiven in ländlichen Regionen sowie 2015 eine Bürgerdialogreihe „Gut leben auf dem Land“.

Schmidt stellte in seiner Eröffnungsrede die grundsätzliche Bedeutung des Dialogs heraus: "In einer modernen und pluralistischen Gesellschaft kann Demokratie nur funktionieren, wenn man miteinander im Gespräch bleibt." Der Austausch und das Ringen um die besten Argumente, sei "die Via Regia zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen", urteilte Schmidt. Ausgehend von der zentralen Bedeutung des Meinungs- und Gedankenaustausches habe er eine ganze Reihe von Dialogprozessen in Gang gesetzt. Denn er sei überzeugt, "dass sich neue Ideen nur dann substantiell entwickeln und alte Gewissheiten sich nur dann bestätigen lassen, wenn sie in einem breiten Dialog geführt werden."

Bundesminister Schmidt Quelle: BMEL/Florian Gaertner/photothek.net

Auch die Kirchen hatte der Minister in den Dialog eingebunden. Schmidt würdigte vor diesem Hintergrund im Gespräch mit Prälat Dr. Dutzmann die besondere Bedeutung des Kirchendialogs im Rahmen des 2015 gestarteten Grünbuchprozesses. Alle Interessierten – von einzelnen Bürgerinnen und Bürgern über verschiedene Verbände bis hin zu den Kirchen und gesellschaftlichen Gruppen – waren in diesem Prozess eingeladen, sich im Rahmen einer Vielzahl von Diskussionsveranstaltungen, Dialogen und Gesprächen an der Entstehung der Leitlinien der künftigen Landwirtschafts- und Ernährungspolitik - dem Grünbuch - zu beteiligen.

Schmidt hob hervor, es sei im Rahmen der Dialogveranstaltungen geglückt, verschiedenste Akteure zu bewegen, miteinander statt übereinander zu reden und so scheinbar unüberbrückbare Gegensätze in den Lebensthemen des BMEL zu überwinden. Dieser Prozess wirke bis in den aktuellen Koalitionsvertrag hinein.

Stand:
09.03.18

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