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Kasachstan: Zusammenarbeit mit wichtigem Partner in Zentralasien stärken

Staatssekretär Peter Bleser führte in Kasachstan politische Gespräche und eröffnete den Feldtag des Deutschen Agrarzentrums.

Vor fünf Jahren eröffnete der Parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser das Deutsche Agrarzentrum in Kasachstan (DAZ). Vom 16. bis 19. August 2016 unternahm Bleser erneut eine mehrtägige Reise nach Kasachstan, um die gute deutsch-kasachische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Agrarwirtschaft zu unterstreichen und weiter zu fördern.

Höhepunkt war die Eröffnung des Feldtags des DAZ am 18. August 2016. Zudem standen zahlreiche Gespräche mit Politik und Wirtschaft auf dem Programm:

Ausgewählte Programmpunkte: Agrarpolitischer Dialog und Feldtag des DAZ

Stichwort Kasachstan:

  • Das Land ist ein wichtiger Partner Deutschlands in Zentralasien und besitzt mit 222 Mio. Hektar Agrarfläche ein großes landwirtschaftliches Potential.
  • In guten Erntejahren gehört Kasachstan schon heute zu den weltweit zehn größten Weizenexporteuren.
  • Die Regierung will den Anteil der Landwirtschaft am BIP von heute 5% bis 2050 verfünffachen.
  • Kasachstan hat sich nicht an den RUS-Agrarsanktionen gegen die EU und andere Ländern beteiligt.

  • Am 17. August führte Staatssekretär Bleser politische Gespräche u.a. mit dem kasachischen Landwirtschaftsministerium in Astana. Gemeinsam mit dem ersten Stellvertreter des Ministers, Kairat Aituganow, leitete er die Sitzung der Steuerungsgruppe des Agrarpolitischen Dialogs (APD). Der APD zielt darauf ab, die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem deutschen und kasachischen Agrarsektor zu fördern. Die Themenfindung des Projektes geschieht dabei grundsätzlich nachfrageorientiert. Aktuelle Themenschwerpunkte sind die Ausgestaltung der rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die landwirtschaftlichen Genossenschaften, der ökologische Landbau sowie die Neuorganisation der agrarwissenschaftlichen Strukturen.

  • Auf dem 6. Feldtag des DAZ am 18. August sprach Staatssekretär Bleser ein Grußwort zur Eröffnung und informierte sich auf einem Rundgang über die Entwicklung des Deutschen Agrarzentrums.

    Das DAZ wurde 2010 in Zusammenarbeit mit der „Assoziation zur nachhaltigen Entwicklung moderner landwirtschaftlicher Methoden und Technologien in Kasachstan“ (AMTK) ins Leben gerufen.


    Das Zentrum bietet landwirtschaftlichen Unternehmen und Bildungseinrichtungen in Kasachstan. Weiterbildungsmöglichkeiten für eine ressourcenschonende, rentable und moderne Landwirtschaft. Mit den Agrarforschungseinrichtungen in Kasachstan wird eng zusammengearbeitet. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Etablierung eines effizienten Wissenstransfersystems von angewandter praxisnaher Agrarforschung über Schulung und Beratung hin zur landwirtschaftlichen Praxis gelegt. Am DAZ beteiligt sind europäische Wirtschaftspartner, die Sach- und Geldleistungen sowie Expertise einbringen. Mittelfristig soll das vom BMEL geförderte Projekt in eine selbständig getragene Institution übergehen.

  • Um Agrarausbildung und den deutsch-kasachischen Austausch ging es am 19.8. beim Besuch der Nationalen Kasachischen Seifullin-Agraruniversität sowie dem Treffen mit Vertretern aus Universität und Wirtschaft sowie ehemaligen kasachischen Praktikanten deutscher Unternehmen.

Bilaterale Kooperationsprojekte in Kasachstan: Förderung des landwirtschaftlichen Potentials

Mit 222 Mio. Hektar Agrarfläche besitzt Kasachstan ein großes landwirtschaftliches Potential. Das zentralasiatische Land zählt in guten Erntejahren bereits zu den wichtigsten Weizenexporteuren. Daher engagiert sich das BMEL mit den beiden bilateralen Kooperationsprojekten „Agrarpolitscher Dialog“ (APD) und „Deutsche Agrarzentrum“ (DAZ) in Kasachstan, um…

  • eine leistungsstarke Land- und Ernährungswirtschaft zu entwickeln, die effizient und ressourcenschonend arbeitet,
  • rechtliche, organisatorische und strukturelle Rahmenbedingungen für eine marktwirtschaftliche Weiterentwicklung des Sektors auszubauen,
  • Wissen zu vermitteln und Know-How praktisch einzusetzen,
  • die Selbstorganisationskräfte der Agrarwirtschaft zu stärken.

Derzeit führt das BMEL 28 bilaterale Kooperationsprojekte in 16 Ländern durch. Regionale Schwerpunkte sind Asien und Zentralasien (36 %), Osteuropa inkl. Türkei (29 %), Afrika (29 %) und Südamerika (5 % der Projektmittel).

Pressemitteilung zum Besuch von Staatssekretär Bleser in Kasachstan

Stand:
19.08.15

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Bilaterales Kooperationsprogramm des BMEL mit dem Ausland

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Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert mit seinem Bilateralen Kooperationsprogramm die Zusammenarbeit in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und gesundheitlicher Verbraucherschutz mit dem Ausland.

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