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Klimawandel begegnen

Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft sowie ländliche Räume sind vom Klimawandel unmittelbar betroffen. Betriebe und Menschen müssen sich an höhere Temperaturen und die Zunahme von Witterungsextremen anpassen.

Land- und Forstwirtschaft binden und speichern Kohlendioxid (CO2) in Biomasse und wirken so dem Klimawandel entgegen. Gleichwohl können die Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft und des Ernährungsbereichs noch gesenkt werden. Das BMEL wird im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie ein Programm zur Klimaanpassung und zum Klimaschutz erarbeiten, das unter anderem folgende Aspekte aufgreifen wird:

  • Anpassungsmaßnahmen bei der Züchtung von Kulturpflanzen,
  • Verstärkung von Küsten- und Binnenhochwasserschutz,
  • Forschung zu Tierseuchen und Pflanzenkrankheiten wärmerer Regionen,
  • Förderung von Investitionen in Emissionsminderung und Energieeinsparung im Agrarbereich,
  • Förderung von Grünlanderhaltung und Ökolandbau,
  • Unterstützung der Forstwirtschaft zum Beispiel beim Umbau von Reinbeständen in standortgerechte stabile Mischbestände,
  • Förderung der Kohlenstoffspeicherung in Wäldern und Mooren sowie durch verstärkte Holzverwendung im Baubereich und
  • Forschung zur CO2-Bilanz von Lebensmitteln, Förderung regionaler Produkte, Unterstützung des vermehrten Gemüse- und Obstverzehrs.

Weitere Links zum Thema:

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (pdf, 43 KB)

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