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Ausbildung im BMEL

Seit 2002 bildet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Beruf Verwaltungsfachangestellte/r in der Fachrichtung Bundesverwaltung aus. Die Azubis beschreiben hier selbst, was für eine Bewerbung beim BMEL spricht und was die Auszubildenden erwartet.

  • Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich, es besteht ein gutes Gleichgewicht zwischen theoretischem und praktischem Lernen.
  • Die verschiedenen Themen und Arbeitsvorgänge, die man beim BMEL bearbeitet, sind eine gute Vorbereitung für das spätere Berufsleben.
  • Das Arbeitsklima im BMEL ist sehr familiär und alle Mitarbeiter sind freundlich.

Gruppenfoto Die Auszubildenden des BMEL, Jahrgang 2017 in Berlin, Quelle: BMEL

Das BMEL ist sehr daran interessiert, seinen Bedarf an Nachwuchs-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der mittleren Funktionsebene durch eine zukunfts- und anforderungsorientierte Aus-bildung zu sichern. Die Auszubildenden sollen fachübergreifende Qualifikationen erwerben, um im BMEL selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten zu können. Dies erhöht natürlich auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt, wo ausgebildete Nachwuchskräfte auch im öffentlichen Dienst gesucht werden.

Das BMEL beschäftigt erfolgreiche Auszubildende in der Regel weiter. Eine verbindliche Weiterbeschäftigungszusage kann allerdings nicht gegeben werden.

Nationaler Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs

Im Jahr 2014 wurde der Nationale Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs, der 2004 zwischen der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft geschlossen wurde, gemeinsam mit den Sozialpartnern und den Ländern zu einer "Allianz für Aus- und Weiterbildung" weiterentwickelt. Daran hat sich das BMEL weiter beteiligt.

Die Auszubildenden des BMEL stellen vor: Die Ausbildung im BMEL

Verwaltungsfachangestellte/r Fachrichtung Bundesverwaltung mit Doppelqualifikation

Verwaltungsfachangestellte verrichten allgemeine Büro- und Verwaltungsarbeiten in Behörden und Institutionen des Bundes. Die bundesweit geregelte Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und wird in der dualen Form vermittelt. Das heißt, dass die Ausbildung im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule stattfindet. Ausbildungsbetrieb ist hier das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Bonn und Berlin. Zu den allgemeine Büro- und Verwaltungsarbeiten gehören das Erstellen von Bescheiden, die Erteilung von Auskünften, die Bearbeitung von Vorgängen und die Erstellung von Statistiken.

Bei aller Routine stellt uns der Arbeitsalltag vor immer neue Aufgaben, die manchmal das ganze Können abverlangen und Abwechslung bieten.

Die Berufsschule findet in Blockform im Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Bonn oder im Oberstufenzentrum in Berlin statt. Der Unterricht in der Berufsschule setzt sich aus den allgemeinbildenden Fächern Deutsch, Englisch, Politik und Religion sowie den berufsbezogenen Lernfeldern Verwaltungsbetriebswirtschaft, Verwaltungsrecht und -verfahren, Personalwesen und Wirtschafts- und Sozialkunde zusammen. Auch in den allgemein bildenden Fächern stehen berufsbezogene Inhalte im Vordergrund. Darüber hinaus erhalten Sie dienstbegleitenden Unterricht durch das Bundesverwaltungsamt in Köln und im Ausbildungszentrum in Berlin.

Gleichzeitig besteht die Möglichkeit innerhalb von 3 Jahren die Fachhochschulreife zu erwerben. Der allgemeine Lehrstoff entspricht dem der Berufsausbildung, die spezifische Qualifikation für die Fachhochschulreife erarbeiten Sie sich an zusätzlichen Berufsschultagen, die während der berufspraktischen Abschnitte zu erbringen sind.

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