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Diskussion über die zukünftige Ausrichtung der beiden neuen Informations- und Kommunikationszentren für Ernährung und Landwirtschaft Quelle: BLE

Themen schärfen und neue Kommunikationsformen nutzen

Nachhaltigkeit, Verpflegung und Bildung in Kita und Schule sowie die Ernährungskommunikation sollen künftig Kernthemen des neu gegründeten Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) sein. Beim ersten Strategischen Forum auf Einladung des BMEL diskutierten Verantwortliche und Gäste über die künftige Ausrichtung der beiden neuen Informations- und Kommunikationszentren für Ernährung und Landwirtschaft (BZL). Dabei standen im Fokus der Diskussion "schwer erreichbare Zielgruppen" und die "künftige Positionierung der Zentren".

Im Februar 2017 hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) und das Bundeszentrum für Landwirtschaft (BZL) gegründet. "Wir haben uns vorgenommen, die Schnittstelle vom Acker bis zum Teller auch in Zukunft nicht aus den Augen zu verlieren", versprach Dr. Klaus Heider, Abteilungsleiter für Ernährungspolitik, Produktsicherheit und Innovation im BMEL, bei der Begrüßung der Gäste im Ministerium. Gekommen waren 65 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter ihnen eine Reihe von Vertreterinnen und Vertreter der Länder, der Wissenschaft und unterschiedlicher Verbände, die den ehemaligen aid infodienst über Jahre begleitet hatten.

Vernetzen, verschränken und vermitteln


Als Koordinierungs- und Vernetzungsstellen sollen beide Zentren eine Lotsenfunktion für ihre jeweiligen Zielgruppen übernehmen. Querschnittsthemen wie der Nachhaltigkeit und der Digitalisierung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.


Von der Zielgruppe her denken


Eine zentrale Herausforderung sei die Suche nach der zielführenden Ansprache von schwer erreichbaren Zielgruppen sowie die Profilierung der Zentren angesichts der wachsenden Vielfalt (auch unseriöser) Informationsanbieter. Wie wecke ich Interesse bei Menschen, die sich für mein Thema nicht interessieren oder aufgrund ihrer Weltanschauung bzw. Ideologie Argumenten nicht zugänglich sind? Diese Frage – ob im Zusammenhang mit der Landwirtschaft oder der Ernährung – konnte das Strategische Forum in diesem Jahr noch nicht lösen.

Heider betonte: "Wir alle haben verstanden, dass in der Kommunikation von Landwirtschafts- und Ernährungsthemen ein systemischer Ansatz gebraucht wird." Das diesjährige Strategische Forum sei keine Einzelveranstaltung, sondern ein Baustein in einem kontinuierlichen Prozess.

Stand:
01.12.17

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