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Bundesministerin Julia Klöckner am Stand des Bundeslandwirtschaftsministerium beim Tag der deutschen Einheit 2018 in Berlin Quelle: BMEL

Tag der Deutschen Einheit

Unter dem Motto "Nur mit Euch" findet noch bis zum 3. Oktober das Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit in Berlin statt. Auch das BMEL ist mit einem Stand vertreten. Bundesministerin Julia Klöckner war im Bühnenprogramm im Dialogzelt der Bundesregierung mit dabei.

Logo Tag der Deutschen Einheit mit Schriftzug "Nur mit Euch"

Auf einer Zeitreise durch die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen stellte sie Besucherinnen und Besuchern die Aktivitäten des BMEL zu den Themen gesunde Ernährung und Lebensmittelverschwendung vor.

Darüber hinaus sprach die Bundesministerin auch über die Herausforderungen, vor denen Deutschland 28 Jahre nach der Wiedervereinigung stehe. Insbesondere der Zusammenhalt zwischen Stadt und Land sei der Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg, sozialen Zusammenhalt und Lebensqualität.

Sie betonte: "Das Motto in diesem Jahr zum Tag der Deutschen Einheit sagt das aus, was Deutschland zusammenhält: "Nur mit Euch." Und dabei ist es ganz besonders wichtig, dass Stadt und Land, dass Metropolen, mittelgroße Städte und Dörfer sich als eins sehen – als Teil des vereinten, freien und friedlichen Deutschlands. Sie konkurrieren nicht gegeneinander, sondern profitieren voneinander. 90 Prozent der Fläche Deutschlands sind ländliche Räume, mehr als die Hälfte der Deutschen lebt dort. Die Gleichwertigkeit der Lebensräume steht für mich im Mittelpunkt. Wir müssen sicherstellen, dass die Bürgerinnen und Bürger überall in Deutschland Zugang zu ärztlicher Versorgung, zum schnellen Internet und zu bedarfsorientierter Mobilität haben. Niemand darf abgehängt werden – oder sich abgehängt fühlen. Eine Politik für gleichwertige Lebensverhältnisse macht sich diese Vielfalt zur Aufgabe." Sie sieht ländliche Räume auf Augenhöhe mit urbanen Räumen, als dezentrale Kraftzentren unseres Landes.

Ländlicher Raum als Heimat und Zukunft

"Der ländliche Raum hat bei mir eine Heimat und Zukunft. Deshalb habe ich in meinem Ministerium die Abteilung ländlichen Räume gestärkt, um noch mehr für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land tun zu können. In der Abteilung werden ländliche Entwicklung und digitale Innovation miteinander verknüpft. Denn die Digitalisierung kann das Potenzial im ländlichen Raum aktivieren, zum Beispiel durch Telemedizin oder durch Förderung von Start-ups, bei denen die regionale Wertschöpfung im Mittelpunkt steht. Daneben habe ich einen neuen Fokus auf das Ehrenamt im ländlichen Raum gelegt. Es sind meistens die Menschen selbst vor Ort, die mit anpacken und ihren Beitrag zur Schaffung von gleichwertigen Lebensverhältnissen leisten – sei es bei der Landjugend oder den Landfrauen, den Feuerwehren oder im Sportverein bis hin zu den Buddelvereinen, die in Eigenregie das Breitbandkabel verlegen."

Gleichwertige Lebensverhältnisse

"Wenn es um gleichwertige Lebensverhältnisse geht, dürfen wir aber nicht nur in "Stadt" und "Land" denken, sondern wir müssen auch an die unterschiedlich starken Regionen in Nord und Süd, Ost und West denken. Dezentralisierung ist hier das Stichwort. In Mecklenburg-Vorpommern habe ich deshalb in diesem Jahr ein Kompetenzzentrum für Wald und Forst eingerichtet. So schaffen wir hochqualifizierte Arbeitsplätze in Ostdeutschland. 28 Jahren Wiedervereinigung heißt auch: Zusammengehörigkeitsgefühl und immer weiter zusammen zu rücken."

Hintergrund

Seit 1991 werden die zentralen Feierlichkeiten zum 3. Oktober in jenem Bundesland ausgerichtet, das den jährlich wechselnden Bundesratsvorsitz innehat. Die Bundesregierung präsentiert sich bei den diesjährigen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit vor dem Bundeskanzleramt in Berlin.

Informationen auf bundesregierung.de

Informationen zum Bürgerfest

Stand:
02.10.18

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