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Bundesministerin Julia Klöckner - Austausch mit Besuchern Tag der offenen Tür: Viele Gäste nutzten den Besuch im BMEL, um sich ein ganz persönliches Bild von Bundesministerin Julia Klöckner und dem von ihr geleiteten Ressort zu machen, Quelle: Photothek/Thomas Trutschel

Tag der offenen Tür 2018

Bühnenprogramm, Mitmachstände, Dialog: Bundesministerium zeigte "Landwirtschaft mit Herz und Drohne"

"Und was gibt’s morgen? Landwirtschaft mit Herz und Drohne" - unter diesem Motto hatte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) am 25. und 26. August Interessierte zum Streifzug durch das Lebensministerium BMEL in Berlin geladen.

Bundesministerin Julia Klöckner Bundesministerin Julia Klöckner suchte beim Tag der offenen Tür nicht nur das Gespräch mit den Besuchern, sondern legte auch selbst mit Hand an, Quelle: Photothek/Thomas Trutschel

Bei Hausführungen erfuhren die Gäste, was es mit der wechselvollen Geschichte des Gebäudes auf sich hat. Sie konnten einen Blick in das Büro von Bundesministerin Julia Klöckner werfen und auch persönlich mit der Ministerin ins Gespräch kommen.

Dialog zur Zukunft Europas: Im Gespräch mit Bundesministerin Julia Klöckner

So hatte diese am Sonntag zu einem EU-Bürgerdialog geladen. Dabei erarbeiteten in einem ersten Teil die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fragen, Themen und Wünsche rund um Europa und die Themen Ernährung und Landwirtschaft. Anschließend diskutierten sie mit der Ministerin.

Zudem zeichnete Ernährungsministerin Klöckner im Rahmen des Tags der offenen Tür im BMEL die Gewinner des Ideenwettbewerbs "Vom Wissen zum Handelns" aus. 287 Vorschläge waren zu dem bundesweiten Wettbewerb eingereicht worden. Aus diesen hatte eine Expertenjury zehn Finalisten ausgewählt. Sie zeigen mit besonders herausragenden, ungewöhnlichen oder inspirierenden Ideen, wie sich gesunde Ernährung im ganz normalen (Ess)Alltag leichter gestalten lässt. Die Ministerin ehrte die Finalisten und gab zudem den Gewinner des Publikumsvotings bekannt, an dem sich mehr als 4500 Interessierte beteiligt hatten: Das Rennen bei dieser Abstimmung machte die Idee "Kitchenkompass", die von Studentinnen der Hochschule Niederrhein Mönchengladbach eingereicht worden war.

Neben den Bühnenprogrammpunkten mit der Ministerin erwarteten die Besucher des Tages der offenen Tür eine Vielzahl an Informationen aus erster Hand rund um die breite Themenvielfalt des Lebensministeriums.

So waren mit dabei und stellten sich mit verschiedensten Aktivitäten vor:

Zu gut für die Tonne! Eine Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

Pro Kopf und Jahr werden von den deutschen Haushalten mindestens 55 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen. Die Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung informierte mit Info- und Schulmaterialien und praktischen Tipps, wie sich Lebensmittelabfälle reduzieren lassen. Bei dem interaktiven Magnet-Kühlschrank-Spiel konnten große und kleine Lebensmittelretter ihr Wissen um die richtige Lagerung von Lebensmitteln beweisen.

Bundeszentrum für Ernährung (BZfE)

Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) ist eine Abteilung in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Das BZfE ist das Kompetenz- und Kommunikationszentrum für Ernährungsfragen in Deutschland. Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung informierte das BZfE rund ums Essen und Trinken. Neutral, wissenschaftlich fundiert und vor allem ganz nah am Alltag.

Den Dreh raus: IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung Den Dreh raus: IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung, Quelle: Photothek/Thomas Trutschel

Aufsteller mit einem Thema des Tags der offenen Tür: "Vielfalt vom Acker - Qualität und Kontrolle für wertvolle Lebensmittel". Lebensmittel bieten Vielfalt - und sie sind etwas wert! Darauf machte das BMEL beim Tag der offene Tür aufmerksam., Quelle: Photothek/Janine Schmitz

IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung

Genießen gefällig? "Gesund genießen" lautet das Motto bei IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Wer Lust hatte, fuhr eine Runde auf dem Smoothie-Bike oder nahm an Mini-Workshops mit dem Show-Spitzenkoch Tino Schmidt teil – zur Belohnung wartete eine leckere Geschmacksprobe auf die aktiven Besucher. Die IN FORM-Initiative bot darüber hinaus umfangreiches Informationsmaterial, ein interaktives Mitmachangebot und kompetente Beratung zu den Themen Ernährung und Bewegung.

Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL)

Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) ist der neutrale und wissensbasierte Informationsdienstleister für den gesamten Agrarbereich. Ziel des BZL ist es, durch unabhängige und objektive Information ein besseres Verständnis moderner Landwirtschaft zu fördern und einen Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog über Landwirtschaft zu leisten. Inhaltlich befasst sich das BZL vor allem mit der Erhebung, Aufbereitung und Vermittlung von Daten und Informationen rund um das Thema Landwirtschaft. Es nimmt dabei auch die Bereiche Forstwirtschaft, Fischerei, Gartenbau, Weinbau und Imkerei sowie die Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte in den Blick.

Thünen-Institut, Bundesforschungsanstalt für Ländliche Räume, Wald und Fischerei

Felder, Wälder, Meere – unsere natürlichen Lebensgrundlagen nachhaltig zu nutzen ist von elementarer Bedeutung. Das Thünen-Institut entwickelt Konzepte für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Agrarwirtschaft, Forst- und Holzwirtschaft und Fischerei und trägt dazu bei, spezifische Probleme ländlicher Regionen zu lösen.

Das Thünen-Fachinstitut für Agrartechnologie zeigte am Tag der offenen Tür anhand von zwei Beispielen, wie die Digitalisierung künftig Eingang in die landwirtschaftliche Praxis finden kann: Die Überwachung von Pflanzenbeständen aus der Luft sowie die sensorgestützte Lokalisierung von Schweinen im Stallbereich.

Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft

Unser Auftrag ist der Technologie- und Wissenstransfer. Als gemeinnütziger Verein fördert das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V. (KTBL) eine zukunftsorientierte Landwirtschaft durch Beratung aller Akteure und die Bereitstellung von Daten und Fakten. All dies immer auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und mit Bezug zur Praxis. Das KTBL zeigte den Besuchern im Hinblick auf Tierwohl und Digitalisierung Details aus der modernen Milchviehhaltung.

Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV)

Das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt setzt sich für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft und Ernährung ein. Dabei geht es um die genetischen Ressourcen in den Bereichen Pflanze, Forst, aquatische Organismen, Tiere und Mikroorganismen und Wirbellose.
Beim Tag der offenen Tür lud das IBV die Besucher ein, sich an einem Spiel zu beteiligen. Dabei ging es darum, einheimische Pflanzensorten und Tierrassen auf einer Deutschlandkarte ihren typischen Regionen und Kulturlandschaften zuzuordnen.

Innovationsförderung im Projektträger der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Im Forschungsprojekt PLANTSENS wird eine Methode entwickelt, um den aktuellen Wasserbedarf von Nutzpflanzen im Gewächshaus und im Feldanbau festzustellen. Dafür werden die Pflanzenbestände permanent mit digitalen Kamerasystemen beobachtet. Die Bilddaten werden automatisch ausgewertet und auf Basis der Ergebnisse wird dann gezielt bewässert. PLANTSENS wird von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gefördert und an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin durchgeführt.

Friedrich-Loeffler-Institut – Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit – Fachinstitut für Tierschutz und Tierhaltung

Als Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit widmet sich das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) der Gesundheit lebensmittelliefernder Tiere von der Honigbiene bis zum Rind. Gibt es Hühner, die gleichzeitig gut Eier legen und Fleisch ansetzen? Was kann man tun, damit es Tieren in ihren Ställen noch bessergeht? Und wie verhindert man, dass sich Schweine gegenseitig in die Schwänze beißen? Hierzu und zu den weiteren Aufgaben des FLI gab es zahlreiche Informationen beim Tag der offenen Tür.

Bundessortenamt

Das Bundessortenamt ist eine selbständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des BMEL und zuständig für die Erteilung von Sortenschutz und Sortenzulassung. Beim Tag der offenen Tür erklärte das Bundessortenamt, worum es dabei geht und zeigte den Weg neuer Pflanzensorten in die landwirtschaftliche und gartenbauliche Praxis. Hier wird Sortenvielfalt großgeschrieben. Bei einer Mitmachaktion probierten die Besucher Tomatensorten aus und tauschten sich über Geschmacksunterschiede aus.

Informationsstelle Bio-Siegel bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Besucherinnen und Besucher beim Tag der offenen Tür informieren sich an einem Stand über die Kennzeichnung von Lebensmitteln. Die Informationen helfen beim Lösen des Quizzes.,, dessen Lösungszettel sie ausfüllen. Für Lebensmittel gibt es viele Siegel, Kennzeichen und Labels - doch was bedeuten sie eigentlich? Antworten gab es beim Tag der offenen Tür, Quelle: Photothek/Janine Schmitz

Woran erkennt man ein Bio-Lebensmittel? Das erfuhren Gäste am Stand der Informationsstelle Bio-Siegel bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Darüber hinaus konnten sie hier erfahren, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit ein deutsches Bio-Siegel auf Bio-Lebensmitteln genutzt werden darf.

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ist eine Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
In der Europäischen Union unterliegen die in Erzeugung und Handel zehn wichtigsten Obst- und Gemüsearten speziellen Vermarktungsnormen. Alle anderen im Obst- und Gemüsehandel angebotenen Arten müssen – bis auf wenige Ausnahmen – die allgemeine Vermarktungsnorm einhalten. Die Qualitätskontrolleure gaben beim Tag der offenen Tür einen Einblick in diese Arbeit.

Schul-Umwelt-Zentrum Mitte (SUZ)

Das Schul-Umwelt-Zentrum Mitte ist eine Einrichtung im Bezirk Berlin-Mitte, entstanden aus dem Zusammenschluss der Gartenarbeitsschulen Wedding und Tiergarten. Bereits in den 1920er Jahren wurden die ersten Berliner Gartenarbeitsschulen unter reformpädagogischer Zielsetzung ("Lernen mit Kopf, Herz und Hand", Gemeinschaftsgärten) gegründet. Unter dem Motto "Gärten für die Kleinen der Stadt" engagieren sie sich seit Jahrzehnten dafür, die Berliner Gärten im Sinne einer nachhaltigen Umweltbildung für die Kinder zu nutzen. Am Stand des Schul-Umwelt-Zentrums Mitte gab es bei Aktivitäten rund um Bienenwachs und Propolis eine geballte Ladung Bienen-Wissen!

Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI)

Dem Imker im BMEL über die Schulter geschaut - Einblicke ins Leben der Bienen Dem Imker im BMEL über die Schulter geschaut - Einblicke ins Leben der Bienen, Quelle: Photothek/Thomas Trutschel

Das JKI ist das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen. Unter dem Dach des Instituts gibt es 17 spezialisierte Fachinstitute. In diesem Jahr wurde die Arbeit des JKI-Instituts für Bienenschutz vorgestellt, mit der nationalen Untersuchungsstelle für Bienenvergiftungen. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit und lernten, wie ein Bienenvolk lebt. Eine Pollenanalyse zeigte, wo eine Biene gesammelt hat. Das JKI erklärte aber auch, welchen Gefahren das Nutztier Honig-Biene ausgesetzt ist und welche Krankheiten den Imkern Sorge bereiten.

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ist für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, Tierarzneimitteln und gentechnisch veränderten Organismen in Deutschland zuständig. Im Bereich der Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit übernimmt es umfassende Managementaufgaben und koordiniert zwischen dem Bund, den Bundesländern und der Europäischen Union. Beim Tag der offenen Tür stellte das BVL das Thema "Lebensmittelbetrug" vor, insbesondere die Fälschung von Honig.

Verbraucherzentrale

Die Verbraucherzentralen sind die Interessenvertreter aller Verbraucherinnen und Verbraucher. Sie informieren kompetent und anbieterunabhängig. Im Bereich Lebensmittel und Ernährung sorgen sie über gezielte Informationen dafür, dass Verbraucher bewusst einkaufen können und sich nicht von Werbeversprechen beeinflussen lassen. Im Hof des BMEL informierten sie an ihrem Stand darüber, wie man "Mogelpackungen" erkennt und was man tun kann, damit nicht zu viel "Luft" im Einkaufswagen landet.

Slow Food Deutschland

Slow Food ist eine weltweite Bewegung, die sich für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem einsetzt. Der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft, des traditionellen Lebensmittelhandwerks und der regionalen Arten- und Sortenvielfalt sind für Slow Food ebenso wichtig wie eine faire Entlohnung für zukunftsfähig arbeitende Erzeuger sowie die Wertschätzung und der Genuss von Lebensmitteln. Slow Food Deutschland e. V. wurde 1992 gegründet und zählt über 85 lokale Gruppen. Insgesamt ist Slow Food in über 170 Ländern aktiv.

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

Das Bundesinstitut für Risikobewertung, kurz BfR, ist eine wissenschaftlich unabhängige Forschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Es bewertet gesundheitliche Risiken von Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen und Chemikalien und erarbeitet Empfehlungen, wie diese Risiken vermieden werden können. Seine Erkenntnisse und Vorschläge kommuniziert das BfR an Politik und Öffentlichkeit. Mit seiner Arbeit trägt das BfR maßgeblich dazu bei, die Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher zu schützen. Zum Tag der offenen Tür beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft präsentierte sich das Bundesinstitut für Risikobewertung mit dem Thema "Guter Schimmel, schlechter Schimmel" und testete das Wissen der Besucherinnen und Besucher über das Risiko von Mykotoxinen in Lebensmitteln. Ist jeder Schimmel gleich giftig, oder gibt es Ausnahmen? Wie kann Schimmelbildung in Lebensmitteln vermieden werden?

Max Rubner-Institut – Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel

UND WAS GIBT's MORGEN? Viele Gäste nutzten den direkten Austausch mit den Mitarbeitern des BMEL UND WAS GIBT's MORGEN? Viele Gäste nutzten den direkten Austausch mit den Mitarbeitern des BMEL, Quelle: Photothek/Thomas Trutschel

Besser essen – das ist ein Ziel, das viele Menschen teilen. Zumal heute allgemein bekannt ist, dass falsche Ernährung in Kombination mit wenig Bewegung krank machen kann. Dazu gehört auch, weniger Fett, weniger Zucker und weniger Salz zu sich zu nehmen. Um das zu erreichen, kann man Lebensmittel auswählen, die diese Inhaltsstoffe nur in geringen Mengen oder gar nicht enthalten, man kann beim Lebensmitteleinkauf auf das Etikett schauen und vergleichen oder man kann selbst Hand anlegen: am Beispiel Eis zeigte das Max Rubner-Institut, das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, wie leicht und lecker es sein kann, den Fett- und Zuckereinsatz zu verringern. Wer’s nicht glaubt, durfte probieren – und das Rezept und viele Informationen zum Thema gleich mitnehmen.

Informationen auf bundesregierung.de

Informationen zum EU-Bürgerdialog

Stand:
26.08.18

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