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Bestandteile von Mischfuttermittel Gemengeanteile von Mischfuttermittel, Quelle: © LAVES - Kathrin Rohmann-Wrede

Ergebnisse der Futtermittelüberwachung 2017

Die Überwachung der Futtermittel durch die Länder erfolgte auf Grundlage des neuen Kontrollprogramms Futtermittel für die Jahre 2017 bis 2021. Dieses Kontrollprogramm ist auf erfahrungsgemäß kritische Bereiche in der Futtermittelkette ausgerichtet.

Das Kontrollprogramm ist Bestandteil des Mehrjährigen Nationalen Kontrollplans gemäß der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat die Ergebnisse aus den Meldungen der Länder zusammengefasst und ausgewertet. Insgesamt belegt der Bericht die besonderen Anstrengungen der Länder bei der Vermeidung des Eintrages unerwünschter Stoffe in die Nahrungskette durch Futtermittel.

Weitergehende Informationen sowie eine tabellarische Zusammenfassung mit Erläuterungen der wichtigsten Ergebnisse im Vergleich mit den Vorjahren 2015 und 2016 finden Sie im Bericht zur Jahresstatistik 2017 über die amtliche Futtermittelüberwachung in der Bundesrepublik Deutschland.

Zusammenfassung der Ergebnisse

Die Jahresstatistik 2017 zeigt, dass die zuständigen Behörden der Kontrolle in den risikorelevanten Bereichen des Futtermittelsektors große Bedeutung beimessen. Von den amtlichen Futtermittelüberwachungskräften der Länder wurden 15.137 Betriebe zu Kontrollzwecken aufgesucht und insgesamt 18.903 Inspektionen durchgeführt.

15.748 Proben wurden amtlich untersucht und dabei insgesamt 164.160 Einzelbestimmungen vorgenommen. Hiervon zielten 55.155 Bestimmungen auf Analyten, die nach dem Futtermittelrecht zu den unerwünschten Stoffen gehören. Somit wurden die Vorgabe im Kontrollprogramm von 30.375 Bestimmungen und der vorjährige Untersuchungsumfang wiederum deutlich übertroffen. Dies zeigt, dass die Länder ihre großen Anstrengungen fortsetzen, um dem Eintrag unerwünschter Stoffe über Futtermittel in die Nahrungskette konsequent entgegenzuwirken. Beispielhaft sind wiederum die sehr aufwändigen Untersuchungen für die Bestimmungen des Gehaltes an Dioxinen, Summe der Dioxine und dioxinähnlichen PCB oder nicht dioxinähnlichen PCB zu nennen. Die Zahl dieser Kontrollen entsprach mit insgesamt 5.047 Bestimmungen bei Einzel- und Mischfuttermitteln dem Kontrollumfang im Jahr 2016 (4.826 Bestimmungen). Die Anzahl der Beanstandungen stieg von 26 auf 37.

Das auf die Gesamtanzahl von untersuchten amtlichen Futtermittelproben bezogene Beanstandungsniveau lag im Kontrolljahr 2017 mit 8,7 Prozent deutlich unter dem Vorjahresniveau von 9,7 Prozent.

Zudem führten die amtlichen Laboratorien bei 1.337 Futtermittelproben insgesamt 125.667 Einzelbestimmungen auf die Feststellung von Rückstandsgehalten an Pestiziden durch. Bei 14 Proben ergaben insgesamt 20 Einzelbestimmungen den Nachweis eines Rückstandes in unzulässiger Höhe.

Stand:
13.11.18

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