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Bestandteile von Mischfuttermittel Gemengeanteile von Mischfuttermittel, Quelle: © LAVES - Kathrin Rohmann-Wrede

Ergebnisse der Futtermittelüberwachung 2016

Die Überwachung der Futtermittel durch die Länder erfolgte auf Grundlage des Kontrollprogramms Futtermittel für die Jahre 2012 bis 2016. Dieses Kontrollprogramm ist auf erfahrungsgemäß kritische Bereiche in der Futtermittelkette ausgerichtet.

Das Kontrollprogramm ist Bestandteil des Mehrjährigen Nationalen Kontrollplans gemäß der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat die Ergebnisse aus den Meldungen der Länder zusammengefasst und ausgewertet. Insgesamt belegt der Bericht die besonderen Anstrengungen der Länder bei der Vermeidung des Eintrages unerwünschter Stoffe in die Nahrungskette durch Futtermittel.

Weitergehende Informationen sowie eine tabellarische Zusammenfassung mit Erläuterungen der wichtigsten Ergebnisse im Vergleich mit den Vorjahren 2014 und 2015 finden Sie im Bericht zur Jahresstatistik 2016 über die amtliche Futtermittelüberwachung in der Bundesrepublik Deutschland.

Zusammenfassung der Ergebnisse

Die Jahresstatistik 2016 zeigt, dass die zuständigen Behörden der Kontrolle in den risikorelevanten Bereichen des Futtermittelsektors große Bedeutung beimessen. Von den amtlichen Futtermittelüberwachungskräften der Länder wurden 15.269 Betriebe zu Kontrollzwecken aufgesucht und insgesamt 19.060 Inspektionen durchgeführt.

16.223 Proben wurden amtlich untersucht und dabei insgesamt 164.459 Einzelbestimmungen vorgenommen. Hiervon zielten 58.033 Bestimmungen auf Analyten, die nach dem Futtermittelrecht zu den unerwünschten Stoffen gehören. Somit wurden die Vorgabe im Kontrollprogramm von 31.705 Bestimmungen und der vorjährige Untersuchungsumfang wiederum deutlich übertroffen. Dies zeigt, dass die Länder ihre großen Anstrengungen fortsetzen, um dem Eintrag unerwünschter Stoffe über Futtermittel in die Nahrungskette konsequent entgegenzuwirken. Beispielhaft sind wiederum die sehr aufwändigen Untersuchungen für die Bestimmungen des Gehaltes an Dioxinen, Summe der Dioxine und dioxinähnlichen PCB oder nicht dioxinähnlichen PCB zu nennen. Die Zahl dieser Kontrollen entsprach mit insgesamt 4.826 Bestimmungen bei Einzel- und Mischfuttermitteln dem Kontrollumfang im Jahr 2015 (4.809 Bestimmungen). Die Anzahl der Beanstandungen ging von 34 auf 26 zurück.

Das auf die Gesamtanzahl von untersuchten amtlichen Futtermittelproben bezogene Beanstandungsniveau lag im Kontrolljahr 2016 mit 9,7 Prozent nur wenig über dem Vorjahresniveau von 9,6 Prozent.

Zudem führten die amtlichen Laboratorien bei 1.373 Futtermittelproben insgesamt 95.029 Einzelbestimmungen auf die Feststellung von Rückstandsgehalten an Pestiziden durch. Die Untersuchungen auf Rückstände von Glyphosat (612 Bestimmungen), von Aminomethylphosphonsäure (AMPA) (286 Bestimmungen) und Tallowaminen (89 Bestimmungen) ergaben wie in den Vorjahren 2014 und 2015 keine Beanstandung.

Stand:
26.09.17

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