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Leitlinien für den Umgang mit Blut und Blutprodukten im Veterinärbereich

Transfusionen von Blutprodukten (Blutbestandteile oder Vollblut) gewinnen in der veterinärmedizinischen Therapie zunehmend an Bedeutung. Dabei kommt der Therapie mit Blutkomponenten besondere Bedeutung zu, da hier nur die tatsächlich benötigten Komponenten gezielt verabreicht werden können.

Die Leitlinien betreffen allgemeine Festlegungen zur Gewinnung, Lagerung, zum Transport und zur Verabreichung von Blutprodukten im Veterinärbereich, die gewerbs- oder berufsmäßig hergestellt und in den Verkehr gebracht werden.

Sie richten sich an pharmazeutische Unternehmen sowie an Betreiber von privaten und universitären Blutbanken. Ferner geben sie den Tierärzten wichtige Empfehlungen, die bei der Durchführung von Bluttransfusionen zu beachten sind.

Die Leitlinien beschreiben den Rechtsrahmen und enthalten Empfehlungen zu den folgenden Punkten:

  • Sorgfältige Auswahl der Blutspender,
  • Herstellung der Blutprodukte,
  • Anwendungsbereiche (Indikationen) sowie
  • Vorgaben zu Untersuchungen am Patienten vor der Transfusion und zur Durchführung der eigentlichen Transfusion.

Ziel der Leitlinien ist es, eine angemessene Qualität bei Blut und Blutprodukten sicherzustellen und gleichzeitig für die höchste Sicherheit beim Spender- und Empfängertier zu sorgen. Die Zieltierarten sind Hund, Katze und Pferd.

Die Leitlinien behandeln solche Blutzubereitungen, die allgemein bedeutend sind und für die Erfahrungen über die Anwendung vorliegen.

Dazu gehören

  • gefrorenes Frischplasma,
  • gefrorenes Plasma, 
  • Erythrozytenkonzentrat und
  • konserviertes Vollblut.

(Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)

Zum Thema

DART 2020: Antibiotika-Resistenzen bekämpfen zum Wohl von Mensch und Tier

Link zum Download der Broschüre

Die Gesundheit von Menschen und Tieren ist bei vielen Infektionskrankheiten auf das Engste miteinander verwoben. Tiere und Menschen werden oft von denselben Krankheitserregern infiziert, mit denselben Antibiotika behandelt und haben somit gegenseitig einen Einfluss auf die Resistenzproblematik.

Mit der Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) hat die Bundesregierung im Jahr 2008 ein Konzept vorgelegt und nachfolgend umgesetzt, um die weitere Entwicklung und Ausbreitung von Antibiotika-Resistenzen zu reduzieren. Die DART enthält ein Bündel von Maßnahmen, um Antibiotika-Resistenzen in Deutschland zu erkennen, zu verhüten und besser bekämpfen zu können. Mit DART 2020 wird die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie fortgesetzt.

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