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"Wie funktioniert eigentlich Lebensmittelsicherheit?"

Wer Lebensmittel einkauft, hat eine große Auswahl: Rund 10.000 Produkte bietet ein durchschnittlicher Supermarkt an. Wer aber schützt uns davor, dass darunter nicht Lebensmittel sind, die unsere Gesundheit gefährden? Um das zu leisten, funktioniert Lebensmittelsicherheit vom Acker bis zum Teller nach sieben Grundprinzipien, die dieses Video erläutert.

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Wildschweine Quelle: stock.adobe.com/shocky

Afrikanische Schweinepest (ASP): BMEL bittet um Wachsamkeit und Vorbeugung

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) tritt seit 2014 in den baltischen Staaten und in Polen auf. In den an die baltischen Staaten und Polen angrenzenden Ländern Ukraine, Weißrussland und Russland kommt die Seuche seit Längerem gehäuft vor und verbreitet sich von dort.

Karte zur ASP-Verbreitung

Hier finden Sie eine Karte des Friedrich-Loeffler-Instituts (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit), die wöchentlich aktualisiert die gemeldeten Fälle von Afrikanischer Schweinepest sowie die Restriktionsgebiete zeigt.

Seit dem 21. Juni 2017 wurde ASP bei Wildschweinen erstmals auch in der Tschechischen Republik, im August 2017 bei Haus- und Wildschweinen erstmals auch in Rumänien festgestellt. Seit August 2018 sind insbesondere Hausschweinebestände in Bulgarien massiv von ASP betroffen.

Am 13. September 2018 wurde der erste ASP Fall bei Wildschweinen in Belgien, im Dreiländereck Frankreich, Luxemburg, Belgien und etwa 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, bekannt: In Proben von tot aufgefunden Wildschweinen wurde ASP diagnostiziert. In Deutschland ist ASP bisher noch nicht aufgetreten.

Es besteht stets die Gefahr, dass die Seuche aufgrund des hohen Infektionsdruckes in weitere Länder der EU verschleppt wird. Eine Einschleppung der ASP nach Deutschland würde neben den Auswirkungen für die Tiere auch schwere wirtschaftliche Folgen mit sich bringen. Kritisch wäre eine Einschleppung in die Wildschweinepopulation, da hier die Möglichkeiten einer Seuchenbekämpfung begrenzt sind.

Keine Gefahr für den Menschen

Bei der Afrikanischen Schweinepest handelt es sich um eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft und für diese tödlich ist. Für den Menschen stellt sie keine Gefahr dar. In Deutschland ist ASP bisher noch nie aufgetreten.

Das Hauptverbreitungsgebiet der ASP sind afrikanische Länder südlich der Sahara. Vermutlich wurde die ASP aus Afrika nach Georgien eingeschleppt. Im Juni 2007 wurden die ersten ASP-Ausbrüche aus Georgien gemeldet. Als Ursache wird die illegale Entsorgung von Speiseabfällen vermutet, die den ASP-Erreger enthielten.

In der nachfolgenden Zeit breitete sich die ASP in Georgien aus und wurde in die Nachbarländer Armenien, Aserbaidschan und die Russische Föderation eingeschleppt. In der Russischen Föderation treten seither kontinuierlich Fälle bei Haus- und Wildschweinen auf. Seit 2012 bis heute hat sich die ASP in der Ukraine (Haus- und Wildschweine), nach Weißrussland (Hausschweine in Kleinsthaltungen, Lage bei Wildschweinen unbekannt) und in die EU-Mitgliedstaaten Polen, Litauen, Lettland und Estland (Haus- und Wildschweine) sowie Tschechische Republik (Wildschweine) und Rumänien (Hausschweine) ausgebreitet. Ein Eintrag des ASP-Virus nach Sardinien im Jahre 1978 hat bis heute dort zu immer wiederkehrenden häufigen Ausbrüchen bei Haus- und Wildschweinen geführt.

Die folgende Karte stellt die Orte in Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Tschechischen Republik, in Rumänien und Bulgarien sowie in der Ukraine dar, an denen Afrikanische Schweinepest in Hausschweine-Betrieben oder bei Wildschweinen festgestellt wurde: Zur Karte beim Friedrich-Loeffler-Institut

Lebensmittel als Infektionsquelle

Das Virus wird direkt über Tierkontakte oder indirekt, zum Beispiel über Fleisch oder Wurst von infizierten Tieren übertragen. Unter ungünstigen Bedingungen können unachtsam entsorgten Reste von virushaltigem Reiseproviant ausreichen, um die Seuche einzuschleppen. Solche Essensreste sollten daher vermieden oder aber ordnungsgemäß entsorgt (das heißt: für Wildschweine nicht zugänglich) werden.

Für Haus- und auch für Wildschweine besteht seit Jahrzehnten ein Verbot der Verfütterung von Küchen- und Speiseabfällen. Da das Virus außerordentlich lange ansteckungsfähig bleibt, kann es auch durch Gegenstände wie z. B. Werkzeuge, Schuhwerk oder Kleidung, oder Transportfahrzeuge weiter verbreitet werden. Deshalb sollten Reisende, auch Jagdreisende, und Transporteure sich besonders vorsichtig und verantwortungsvoll verhalten und Hygienemaßregeln beachten.

Eine funktionierende Früherkennung von möglichen Einschleppungen nach Deutschland stellt hohe Anforderungen an Schweinehalter, Tierärzte und Jäger, um der Tierseuche im Fall des Falles möglichst wenig Zeit für die Weiterverbreitung zu geben.

Stand:
14.09.18

Videos

Der Grünbuch-Dialog im BMEL

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Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt brachte Vertreter von "Wir haben es satt" und "Wir machen Euch satt" und weitere Verbände am 13. Januar 2016 an einen Tisch. Das Ziel: Ein sachlicher Dialog. Das Thema: "Landwirtschaft in der Mitte der Gesellschaft“.

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Der Grünbuch-Dialog auf der IGW2016

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"Landwirtschaft und Ernährung im Jahr 2030: Wie wollen wir wirtschaften, wie wollen wir uns ernähren?" – unter dieser Überschrift hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zur Podiumsdiskussions mit der jungen Generation im Rahmen der Internationalen Grüne Woche eingeladen.

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Grünbuch Ernährung Landwirtschaft

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Was wollen wir essen? Wie soll das produziert werden? Wie bekommen die Produzenten dafür einen angemessenen Preis? Wie stellen wir uns Ernährung und Landwirtschaft der Zukunft vor?

Diese und andere Fragen wirft das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in zahlreichen Dialog-Veranstaltungen zwischen Gesellschaft, Landwirtschaft, Handel, Ernährungswirtschaft, Kirchen und Politik auf. Nur über einen intensiven Austausch können wir Lösungsansätze für die großen Fragen finden, die über den Tag hinaus tragfähig sind. Bundesminister Christian Schmidt erstellt am Ende sein "Grünbuch Ernährung-Landwirtschaft".

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Bundesminister Christian Schmidt zum Grünbuch-Prozess

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"Ich will die Landwirtschaft in der Mitte der Gesellschaft verankern. Dafür brauche ich Sie!" - Bundesminister Christian Schmidt ruft in seinem Grußwort zum Grünbuch-Prozess Bürgerinnen und Bürger zu einem aktiven Gedankenaustausch auf.

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Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft;
Stichwort: Grünbuch-Prozess
11055 Berlin
E-Mail: gruenbuch@bmel.bund.de

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