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Schmidt: "Wir nehmen den Ausbruch der Geflügelpest in Deutschland sehr ernst"

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat am 24.11.2016 im Deutschen Bundestag eine Rede zum Bundeshaushalt 2017 gehalten. Darin äußerte er sich auch zu den aktuellen Fällen von Geflügelpest:

"Wir nehmen den Ausbruch der Geflügelpest in Deutschland sehr ernst. Es gilt jetzt, alle Anstrengungen zu bündeln, um weitere Einträge aus der Wildvogelpopulation in das Nutzgeflügel möglichst zu verhindern. Mit der Reform der Geflügelpestverordnung haben wir im Jahr 2013 den Ländern wirksame Instrumente an die Hand gegeben, um zielgerichtet und effektiv gegen die Ausbreitung des Virus vorzugehen. Ich erwarte hier von den Bundesländern, dass sie – gemäß dem Prinzip „Vorsorge statt Nachsorge“ – alle erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Geflügelpest treffen – und gleichzeitig transparent informieren.

Auf Bundesebene habe ich eine Reihe an Maßnahmen veranlasst:

Das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems unterstützt die Länder rund um die Uhr mit seiner Analytik und seiner wissenschaftlichen Expertise.

Der Zentrale Krisenstab Tierseuchen wurde einberufen, die Bund-Länder-Task-Force wurde aktiviert, und ich habe eine Eilverordnung mit Verschärfungen von Biosicherheits- und Hygienemaßnahmen erlassen.

Im Krisenstab haben wir uns mit den Ländern auf ein risikoorientiertes Vorgehen verständigt. Wo es notwendig ist, da handeln wir präventiv und zugleich entschieden!

Wir sind im ständigen Austausch mit den Ländern, den Wissenschaftlern und weiteren Experten sowie mit der Branche.

Nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise darauf, dass dieses Virus für den Menschen gefährlich ist. Trotzdem appelliere ich an die Verbraucherinnen und Verbraucher – wie immer beim Umgang mit Geflügelfleisch – auf die Einhaltung von Hygieneregeln zu achten!"

Die komplette Rede des Bundesministers finden Sie hier.

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