BMEL

Service

Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - zur Startseite

Rückblick auf Aktivitäten und Informationen der Tierwohl-Initiative

Seit dem Start der Tierwohl-Initiative am 17. September 2014 haben wir über viele Termine und Aktivitäten berichtet, die im Rahmen der Inititative "Eine Frage der Haltung - neue Wege für mehr Tierwohl" stattgefunden haben. Eine Zusammenstellung der älteren Beiträge finden Sie in diesem Dossier.

Bundesminister Schmidt startete die Tierschutz-Initiative des BMEL mit den Worten: "Den Tieren muss es am Ende dieser Legislaturperiode besser gehen als heute."

Bund und Länder für mehr Tierwohl

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat im Juni 2015 den Koordinierungsausschuss Tierschutz auf Staatssekretärsebene eingerichtet. Auf Initiative von Bundesminister Christian Schmidt wurde damit erstmals ein Gremium geschaffen, in dem die für den Tierschutz zuständigen Staatssekretäre und Amtschefs des Bundes und der Länder zusammenkommen.

Mit der Einrichtung des Ausschusses kommt das BMEL auch Anregungen des Kompetenzkreises Tierwohl, der Wissenschaft und der Wirtschaft entgegen.

Ein Thema in den bis jetzt stattgefundenen zwei Sitzungen des Gremiums war die Kleingruppenhaltung von Legehennen. Weitere Themen der Sitzungen waren der Austausch zwischen Bund und Ländern über ihre jeweiligen Aktivitäten, der Tierschutz in der Schweinehaltung und aktuelle Forschungsaktivitäten sowie die Forschungskoordinierung und eine bessere Verzahnung von Forschung und Praxis.

Bund und Länder müssen die Vielzahl der Initiativen im Bereich des Tierwohls eng miteinander verzahnen.
Bundesminister Schmidt

Hintergrundinformationen zur Kleingruppenhaltung von Legehennen

Die Haltungsformen für Legehennen haben sich in Deutschland in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt und insgesamt deutlich verbessert: Einer der Hauptgründe ist, dass seit dem 1. Januar 2012 die Haltung in konventionellen, nicht-ausgestalteten Käfigen europaweit verboten ist. Legehennen werden seitdem nur noch in Kleingruppen, in Boden- und Freilandhaltung sowie in ökologischer Erzeugung gehalten.

Forschung und Praxisversuche zur Reduzierung von Schwanzbeißen in der Schweinehaltung und zum Verzicht auf das Kupieren der Schwänze

Schwanzbeißen ist ein häufiges Problem in der Mastschweinehaltung. Um das Problem erfolgreich lösen zu können, bedarf es betriebsindividueller Ansätze, da es viele mögliche Einflussfaktoren gibt.

Das BMEL fördert zahlreiche Forschungsprojekte im Bereich des Tierschutzes sowie Modell- und Demonstrationsvorhaben, mit denen Forschungsergebnisse schnell und effektiv in die landwirtschaftliche Praxis übertragen werden. Im Rahmen der Modell- und Demonstrationsvorhaben gibt es Projekte, mit denen den Landwirten eine auf den Tierschutz gezielte Beratung zur Verfügung gestellt wird (Beratungstool) sowie Netzwerke aus Demonstrationsbetrieben zu bestimmten Tierschutz-Themen wie der Problematik des Schwänzekupierens oder des Schnabelkupierens.

Stand:
09.09.15

Inhalt des Dossiers

Zum Thema

Geschafft: Mehr Tierwohl

Mit unserer Initiative "Eine Frage der Haltung" setzen wir neue Maßstäbe in der Nutztierhaltung und verbessern die Beratung zu Haustieren.

mehr: Geschafft: Mehr Tierwohl …

Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei

Startbild für das Video „Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei“

Im Rahmen seiner Initiative "Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl" fördert das BMEL das Verbundforschungsprojekt zur "In-Ovo-Geschlechtsbestimmung" an der Universität Leipzig. Die Geschlechtsbestimmung am befruchteten Hühnerei stellt nach derzeitigem Kenntnisstand die Option mit dem größten Potential dar, um das Töten männlicher Küken zu beenden. Der Film erläutert die Hintergründe und erklärt das Verfahren.

zum Video: Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei …

Informationen zum Veterinärwesen

Publikationen

Schritte zu mehr Tierwohl

Per Click zur Broschüre "Schritte zu mehr Tierwohl"

Die Broschüre informiert über bereits getätigte und zukünftige Schritte hin zu mehr Tierwohl.

Der Fokus liegt auf den Planungen für ein staatliches Tierwohllabel und den Alternativen zum Töten männlicher Küken.

Vereinbarung zur Verbesserung des Tierwohls, insbesondere zum Verzicht auf das Schnabelkürzen in der Haltung von Legehennen und Mastputen

Cover der Broschüre Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl

Mit der vorliegenden freiwilligen Vereinbarung setzt das Bundeslandwirtschaftsministerium gemeinsam mit der Geflügelwirtschaft einen zentralen Baustein der Tierwohl-Initiative "Eine Frage der Haltung – neue Wege für mehr Tierwohl" um. In der Vereinbarung verpflichtet sich die Geflügelwirtschaft, das Kürzen der Schnäbel von Legehennen und Mastputen abzuschaffen. Daneben wurde eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Branche und dem BMEL unter anderem in den Bereichen Forschung, Modell- und Demonstrationsvorhaben sowie Beratung vereinbart.

Bundesminister Christian Schmidt freut sich über das Ergebnis: "Ein weiterer Meilenstein beim Tierwohl ist uns gelungen. Einmal mehr zeigt sich, dass das Prinzip der freiwilligen Verbindlichkeit trägt: miteinander sprechen und gemeinsam praxistaugliche Lösungen entwickeln. Mein Ziel ist es, mehr Tierwohl in die Ställe zu bringen. Auf diesem Weg sind wir wieder ein gutes Stück vorangekommen."

Tierschutzbericht der Bundesregierung 2015

Cover der Broschüre: Tierschutzbericht 2015

Bereits zum zwölften Mal legt die Bundesregierung den Tierschutzbericht vor und verdeutlicht damit den Stellenwert des Tierschutzes in der Gesellschaft. Berichtszeitraum sind die Jahre 2011 bis 2014.

Neue Wege für mehr Tierwohl - Ein Magazin des BMEL

Titelbild des BMEL-Magazins "Neue Wege für mehr Tierwohl"

Es tut sich was in Sachen Tierwohl: Das Thema wird wichtiger, für Verbraucherinnen und Verbraucher genauso wie für die Landwirte. Immer mehr Menschen möchten dazu beitragen, dass es den Tieren, die für unsere Lebensmittel sorgen, im Stall und auf der Weide gut geht. Denn Ernährung ist auch eine Frage der Haltung: Wie halten wir Schweine, Kühe oder Legehennen? Wie halten wir es selbst beim Einkauf im Alltag, wenn wir an der Fleischtheke stehen?

Wir stellen Ihnen in diesem Magazin Menschen vor, die in ihrem Bereich Haltung zeigen: als Landwirt, Tierarzt oder Wissenschaftlerin. Wir erklären, warum manche Lösung schwieriger ist, als sie zunächst erscheint. Wir zeigen, welche faszinierenden Ideen es in Deutschland gibt, Tieren noch respektvoller zu begegnen. Und wir informieren, was Sie als Verbraucher tun können, wenn Sie selbst beim Einkauf auf eine besonders artgerechte Tierhaltung und auf Tierschutz achten wollen.

Presse

Links

Rechtsgrundlagen

Unternavigation aller Website-Bereiche