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Rückblick auf Aktivitäten und Informationen der Tierwohl-Initiative

Seit dem Start der Tierwohl-Initiative am 17. September 2014 haben wir über viele Termine und Aktivitäten berichtet, die im Rahmen der Inititative "Eine Frage der Haltung - neue Wege für mehr Tierwohl" stattgefunden haben. Eine Zusammenstellung der älteren Beiträge finden Sie in diesem Dossier.

Bundesminister Schmidt startete die Tierschutz-Initiative des BMEL mit den Worten: "Den Tieren muss es am Ende dieser Legislaturperiode besser gehen als heute."

Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration

Fachtagung am 9. Juni 2016: Verzicht auf betäubungslose Ferkelkastration - Fahrplan bis 2019

Ab 2019 ist die betäubungslose Ferkelkastration in Deutschland verboten, dies wurde 2013 gesetzlich verankert. Bereits 2008 hatten die Wirtschaftsbeteiligten mit der Düsseldorfer Erklärung das gemeinsame Ziel formuliert, in Zukunft auf die betäubungslose Ferkelkastration zu verzichten.

Seit über acht Jahren laufen wissenschaftliche Forschungen und konkrete Umstellungsprozesse in der Wirtschaft. Die Forschungen und praktischen Erfahrungen haben zu wichtigen Erkenntnissen in der Züchtung, Tierhaltung, Schlachtung, Geruchsfeststellung, Verarbeitung und Vermarktung geführt. Allein das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat bisher über 8,3 Millionen Euro an Forschungsmitteln für die Förderung der Umstellung auf alternative Verfahren zur betäubungslosen Ferkelkastration aufgewendet.

Bis zum Inkrafttreten des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration verbleiben noch zweieinhalb Jahre. Es wird nicht klappen, den Schalter erst am 31. Dezember 2018 umzulegen. Die Umstellung muss sich vielmehr über den gesamten noch verbleibenden Zeitraum vollziehen! Jeder einzelne Betroffene, ob Landwirt, Schlachter, Metzger, Verarbeiter, Einzelhändler muss sich jetzt Gedanken machen, wie er selbst diese Herausforderung annimmt und die Umstellung umsetzt. Ich hoffe, dass diese Veranstaltung dabei Hilfestellung geben kann.

Dr. Maria Flachsbarth

Dennoch gibt es noch weiteren Forschungs- und Klärungsbedarf. Mit Blick auf den 1. Januar 2019 haben das BMEL und die QS Qualität und Sicherheit GmbH zu dieser Fachtagung eingeladen, um Fragen aufzugreifen und Antworten zu geben. Dabei geht es unter anderem um Verbraucherakzeptanz, Tierschutz sowie rechtliche und marktrelevante Themen. Die Fachtagung soll vor allem Diskussionen Raum geben, welche Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration auf den einzelnen Stufen akzeptiert und angewandt werden. Ziele sind, Herausforderungen zu verdeutlichen, die bis 2019 noch überwunden werden müssen, sowie Risiken und Chancen aufzuzeigen.

Letztlich soll ein Fahrplan aufgestellt werden, der allen Entscheidungsträgern Perspektiven aufzeigt.

Stand:
09.06.16

Inhalt des Dossiers

Zum Thema

Geschafft: Mehr Tierwohl

Mit unserer Initiative "Eine Frage der Haltung" setzen wir neue Maßstäbe in der Nutztierhaltung und verbessern die Beratung zu Haustieren.

mehr: Geschafft: Mehr Tierwohl …

Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei

Startbild für das Video „Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei“

Im Rahmen seiner Initiative "Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl" fördert das BMEL das Verbundforschungsprojekt zur "In-Ovo-Geschlechtsbestimmung" an der Universität Leipzig. Die Geschlechtsbestimmung am befruchteten Hühnerei stellt nach derzeitigem Kenntnisstand die Option mit dem größten Potential dar, um das Töten männlicher Küken zu beenden. Der Film erläutert die Hintergründe und erklärt das Verfahren.

zum Video: Das Forschungsprojekt zur Geschlechtsbestimmung im Ei …

Informationen zum Veterinärwesen

Publikationen

Schritte zu mehr Tierwohl

Per Click zur Broschüre "Schritte zu mehr Tierwohl"

Die Broschüre informiert über bereits getätigte und zukünftige Schritte hin zu mehr Tierwohl.

Der Fokus liegt auf den Planungen für ein staatliches Tierwohllabel und den Alternativen zum Töten männlicher Küken.

Vereinbarung zur Verbesserung des Tierwohls, insbesondere zum Verzicht auf das Schnabelkürzen in der Haltung von Legehennen und Mastputen

Cover der Broschüre Eine Frage der Haltung - Neue Wege für mehr Tierwohl

Mit der vorliegenden freiwilligen Vereinbarung setzt das Bundeslandwirtschaftsministerium gemeinsam mit der Geflügelwirtschaft einen zentralen Baustein der Tierwohl-Initiative "Eine Frage der Haltung – neue Wege für mehr Tierwohl" um. In der Vereinbarung verpflichtet sich die Geflügelwirtschaft, das Kürzen der Schnäbel von Legehennen und Mastputen abzuschaffen. Daneben wurde eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Branche und dem BMEL unter anderem in den Bereichen Forschung, Modell- und Demonstrationsvorhaben sowie Beratung vereinbart.

Bundesminister Christian Schmidt freut sich über das Ergebnis: "Ein weiterer Meilenstein beim Tierwohl ist uns gelungen. Einmal mehr zeigt sich, dass das Prinzip der freiwilligen Verbindlichkeit trägt: miteinander sprechen und gemeinsam praxistaugliche Lösungen entwickeln. Mein Ziel ist es, mehr Tierwohl in die Ställe zu bringen. Auf diesem Weg sind wir wieder ein gutes Stück vorangekommen."

Tierschutzbericht der Bundesregierung 2015

Cover der Broschüre: Tierschutzbericht 2015

Bereits zum zwölften Mal legt die Bundesregierung den Tierschutzbericht vor und verdeutlicht damit den Stellenwert des Tierschutzes in der Gesellschaft. Berichtszeitraum sind die Jahre 2011 bis 2014.

Neue Wege für mehr Tierwohl - Ein Magazin des BMEL

Titelbild des BMEL-Magazins "Neue Wege für mehr Tierwohl"

Es tut sich was in Sachen Tierwohl: Das Thema wird wichtiger, für Verbraucherinnen und Verbraucher genauso wie für die Landwirte. Immer mehr Menschen möchten dazu beitragen, dass es den Tieren, die für unsere Lebensmittel sorgen, im Stall und auf der Weide gut geht. Denn Ernährung ist auch eine Frage der Haltung: Wie halten wir Schweine, Kühe oder Legehennen? Wie halten wir es selbst beim Einkauf im Alltag, wenn wir an der Fleischtheke stehen?

Wir stellen Ihnen in diesem Magazin Menschen vor, die in ihrem Bereich Haltung zeigen: als Landwirt, Tierarzt oder Wissenschaftlerin. Wir erklären, warum manche Lösung schwieriger ist, als sie zunächst erscheint. Wir zeigen, welche faszinierenden Ideen es in Deutschland gibt, Tieren noch respektvoller zu begegnen. Und wir informieren, was Sie als Verbraucher tun können, wenn Sie selbst beim Einkauf auf eine besonders artgerechte Tierhaltung und auf Tierschutz achten wollen.

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