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"Wie funktioniert eigentlich Lebensmittelsicherheit?"

Wer Lebensmittel einkauft, hat eine große Auswahl: Rund 10.000 Produkte bietet ein durchschnittlicher Supermarkt an. Wer aber schützt uns davor, dass darunter nicht Lebensmittel sind, die unsere Gesundheit gefährden? Um das zu leisten, funktioniert Lebensmittelsicherheit vom Acker bis zum Teller nach sieben Grundprinzipien, die dieses Video erläutert.

Weiterführende Informationen

Presse

Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen und die Ansprechpartnerinnen und –partner der Pressestelle.

Publikationen

Hier können Sie Publikationen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) herunterladen oder in gedruckter Form bestellen.

Besucher

Wir bieten organisierten Gruppen von 20 bis 50 Personen die Möglichkeit, unsere Dienstsitze in Berlin und Bonn zu besuchen.

Termine

"Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Wald und Holz" ; im Hintergrund ist Wald zu sehen (verweist auf: 100-Tage-Bilanz) Quelle: BMEL

Wald und Forstwirtschaft tragen zu Nachhaltigkeitszielen der Bundesregierung bei

Die Forstwirtschaft trägt dazu bei, die Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung zu erreichen. Wie kein anderer Bereich richtet sich die Forstwirtschaft auf die Bedürfnisse kommender Generationen aus - so nehmen Waldfläche wie auch Biomasse- und Holzvorräte seit Jahren trotz Nutzung zu.

Impressionen vom Waldspaziergang

Aktuelles Bild / Video

Vorstellung des Waldbeauftragter

Bundesministerin Klöckner mit dem Waldbeauftragten Cäsar vor Mikrofonen Bei einem Waldspaziergang stellt Bundeswaldministerin Julia Klöckner am 21. Juni 2018 den neuen Waldbeauftragten des BMEL, Cajus Julius Caesar vor. Auf dem Pressetermin spricht sie mit einem Vertreter vom European Forest Institute, mit Förstern des Forstamts Tegel und Medienvertretern über nachhaltige Forstwirtschaft, Klimaschutz und Waldnaturschutz. Quelle BMEL/Thomas Imo/photothek.net Hochauflösendes Bild (jpg, 5 MB)

Blätterfunktion

 

Vielfältiger Mehrwert des Waldes durch nachhaltige Forstwirtschaft

Der Wald in Deutschland wird nachhaltig gepflegt und genutzt. Es wird nicht mehr eingeschlagen als nachwächst. Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft umfasst sämtliche Leistungen und Funktionen des Waldes. Der nachwachsende Rohstoff Holz hat zudem eine ausgezeichnete Öko- und Klimabilanz. Die nachhaltige Holznutzung und unser Wald entlasten die Atmosphäre jährlich um rund 127 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2). Sie tragen so zum Klimaschutz bei. Außerdem bietet unser Wald Arbeit und Einkommen für rund 1,1 Millionen Menschen, vor allem in ländlichen Regionen. Gleichzeitig ist der Wald Heimat vieler geschützter Tiere und Pflanzen. Der Wald schützt vor Hochwasser und reinigt das Wasser. Wälder sind natürliche Klimaanlagen, Luftfilter und zugleich ein Ort der Ruhe und Erholung.

Nachhaltige Waldwirtschaft stärken

"Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Wald und Holz" ; im Hintergrund ist Wald zu sehen Quelle: BMEL

Zur 100-Tage-Bilanz

Klimaschutzwirkung von Wald und Holz

Wald und Holznutzungen aus nachhaltiger Forstwirtschaft sind gut fürs Klima: Auf das Jahr 2014 bezogen wären die Deutschen Treibhausgasemissionen ohne die Klimawirkung von Wald und Holz um rund 14 Prozent höher ausgefallen.

In der Biomasse der nachhaltig bewirtschafteten Wälder Deutschlands sind rund 1169 Millionen Tonnen Kohlenstoff gespeichert. Sie sind damit dem langfristig natürlichen Kohlenstoffkreislauf entzogen. Zusätzlich bindet der deutsche Wald durch den Anteil des Zuwachses der Waldbäume, die nicht genutzt werden, jedes Jahr weitere 58 Millionen Tonnen Kohlendioxid.

Holz ersetzt energieintensive Produkte

Wald und Holz verstärkten die positive Klimawirkung durch den so genannten Substitutionseffekt:

  • Um Holzprodukte herzustellen (zum Beispiel Möbel oder Bauelemente), wird weniger Energie benötigt als bei vergleichbaren Produkten. Die Substitutionswirkung wird vom Thünen-Institut im stofflichen Bereich auf weitere rund 30 Millionen Tonnen Kohlendioxid jährlich geschätzt.
  • Holz als Energieträger kann fossile Energieträger ersetzen. Im energetischen Bereich wird im Rahmen der Emissionsbilanz erneuerbarer Energieträger von rund 36 Millionen Tonnen Kohlendioxid jährlich vermiedener Emissionen ausgegangen.

Holz ist Deutschlands bedeutendster nachwachsender Rohstoff. Es kann bereits jetzt im großen Stil energieintensive, endliche Materialien und erdölbasierte, fossile Ressourcen ersetzen – zum Beispiel beim Bauen, im Alltag oder in ganz neuen Anwendungsbereichen. Die Klimawirksamkeit von Wald und Holz zeigt, dass die Verwendung von mehr Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft für jeden ein aktiver Beitrag für den Klimaschutz sowie zur Schonung endlicher Ressourcen ist.

Nachhaltige Forstwirtschaft integriert Naturschutz

Nachhaltige Waldbewirtschaftung beinhaltet den Erhalt der biologischen Vielfalt. Der Wald in Deutschland ist hier gut aufgestellt. So zeigt der Indikator "Artenvielfalt und Landschaftsqualität" der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt für den Wald einen Zielerreichungswert von 87 Prozent - den höchsten Wert aller Teilindikatoren. Dies ist eine wesentliche Leistung der nachhaltigen Forstwirtschaft.

Gleichwohl bleibt es ein großes Ziel, spezifische Waldbiotope und Arten, die auf Kleinstlebensräume an großen und alten Bäumen sowie auf abgestorbenes Holz angewiesen sind (wie Fledermäuse und zahlreiche Insekten- und Pilzarten), weiter zu verbessern und zu erhalten. Denn zahlreiche Einflüsse von außerhalb des Waldes wirken belastend auf die biologische Vielfalt. Dazu zählen z. B. Stoffeinträge, Klimawandel, invasive fremde Arten oder die Verinselung durch immer mehr Straßen, Leitungstrassen und Windräder.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt daher integrative Ansätze für den Schutz der biologischen Vielfalt in den Wäldern in Deutschland und in Europa. Dazu gehören z.B. nachfolgende Maßnahmen:

  • Beim europaweiten Waldnaturschutz-Netzwerk INTEGRATE geht es um intelligente Konzepte, um Kleinstlebensräume für typische und oftmals gefährdete Waldarten bei der Holzernte in einer wirtschaftlich und ökologisch optimierten Weise zu fördern. Dies sind beispielsweise Rindenverletzungen, Baumhöhlen oder Totholz. Europaweit sind dazu rund 40 beispielhaft ausgewiesene Waldflächen mit wissenschaftlicher und digitaler Unterstützung zu Lehr- und Demonstrationsflächen ausgewiesen. Dort können sich Experten von Naturschutz- und Forstseite wie auch Schulen und interessierte Bürger austauschen und voneinander lernen – auf Basis konkreter Fakten und vor allem praxisnah im Wald.
  • Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) werden Maßnahmen u. a. zum naturnahen Waldumbau gefördert. Hierfür werden von Bund und Ländern jährlich rund 24 Millionen Euro eingesetzt. Durch Umbau von großflächigen Nadelbaum-Reinbeständen zu mehrstufig aufgebauten, strukturreichen Mischbeständen aus Laub- und Nadelbaumarten wird die Stabilität des Waldes erhöht. Standortangepasste Mischbestände sind auch am besten geeignet, dem Klimawandel zu begegnen.
  • Mit dem Waldklimafonds fördert der Bund mit rund 19,5 Millionen Euro im Jahr Maß-nahmen zur Anpassung der deutschen Wälder an den Klimawandel, zur Sicherung der Kohlenstoffspeicherung und zur Erhöhung der CO2-Bindung von Wäldern sowie zur Erschließung des CO2-Minderungs-, Energie- und Substitutionspotenzials von Wald und Holz.

Bundesministerin Klöckner im Wald Bundesministerin Klöckner beim Waldspaziergang mit dem neuen Waldbeauftragten Cajus Caesar links und Andreas Schuck, European Forest Institute (EFI) rechts, Quelle: BMEL/Thomas Imo/photothek.net

Videos

Der Grünbuch-Dialog im BMEL

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Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt brachte Vertreter von "Wir haben es satt" und "Wir machen Euch satt" und weitere Verbände am 13. Januar 2016 an einen Tisch. Das Ziel: Ein sachlicher Dialog. Das Thema: "Landwirtschaft in der Mitte der Gesellschaft“.

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Der Grünbuch-Dialog auf der IGW2016

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"Landwirtschaft und Ernährung im Jahr 2030: Wie wollen wir wirtschaften, wie wollen wir uns ernähren?" – unter dieser Überschrift hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zur Podiumsdiskussions mit der jungen Generation im Rahmen der Internationalen Grüne Woche eingeladen.

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Grünbuch Ernährung Landwirtschaft

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Was wollen wir essen? Wie soll das produziert werden? Wie bekommen die Produzenten dafür einen angemessenen Preis? Wie stellen wir uns Ernährung und Landwirtschaft der Zukunft vor?

Diese und andere Fragen wirft das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in zahlreichen Dialog-Veranstaltungen zwischen Gesellschaft, Landwirtschaft, Handel, Ernährungswirtschaft, Kirchen und Politik auf. Nur über einen intensiven Austausch können wir Lösungsansätze für die großen Fragen finden, die über den Tag hinaus tragfähig sind. Bundesminister Christian Schmidt erstellt am Ende sein "Grünbuch Ernährung-Landwirtschaft".

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Bundesminister Christian Schmidt zum Grünbuch-Prozess

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"Ich will die Landwirtschaft in der Mitte der Gesellschaft verankern. Dafür brauche ich Sie!" - Bundesminister Christian Schmidt ruft in seinem Grußwort zum Grünbuch-Prozess Bürgerinnen und Bürger zu einem aktiven Gedankenaustausch auf.

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Kontakt

Sie möchten Ihre Meinung in den Grünbuch-Prozess einbringen?

Dann schreiben Sie uns Ihre Anregungen. Wir sind gespannt auf Ihre Denkanstöße.

Kontakt:
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft;
Stichwort: Grünbuch-Prozess
11055 Berlin
E-Mail: gruenbuch@bmel.bund.de

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