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Rechtsverordnung zum forstlichen Umweltmonitoring

Die Rechtsverordnung über Erhebungen zum forstlichen Umweltmonitoring (ForUmV) ist am 1. Januar 2014 in Kraft getreten.

Grundlage dieser Rechtsverordnung ist der Paragraph 41a Absatz 6 des Bundeswaldgesetzes. Die Erhebungen des forstlichen Umweltmonitorings dienen der Einschätzung der Vitalität der Wälder und der Aufklärung von Wirkungszusammenhängen in Waldökosystemen. Erhebungsgegenstand sind der Kronenzustand, der jährlich auf einem bundesweiten 16x16 km-Raster erhoben wird (circa 420 Stichproben), sowie Umweltparameter, die kontinuierlich auf ausgewählten Waldflächen (künftig circa 70 Flächen) erfasst werden.

Das forstliche Umweltmonitoring wurde seit Mitte der 80er Jahre aufgebaut. Die Europäische Gemeinschaft hatte 1986 das forstliche Umweltmonitoring in einer Verordnung geregelt. Seit der Aufhebung der "Forest Focus"-Verordnung der EU fehlt eine Rechtsgrundlage. Für Deutschland wurde diese Lücke mit der ForUmV geschlossen.

Das forstliche Umweltmonitoring ist nicht zu verwechseln mit der Bundeswaldinventur (BWI), die in § 41 a Absatz 1 Bundeswaldgesetz geregelt ist. Die BWI erhebt die großräumigen Waldverhältnisse und forstlichen Produktionsmöglichkeiten alle 10 Jahre zur Erfüllung der Aufgaben des Gesetzes, zur Durchführung von Rechtsakten der EU oder völkerrechtlich verbindlicher Vereinbarungen. Erhebungsgegenstand auf einem 4x4 km-Grundnetz, das in weiten Teilen Deutschlands von den Ländern auf deren Wunsch verdichtet wird (circa 60.000 Stichproben), sind unter anderem Waldfläche, Baumartenzusammensetzung, Holzvorräte, Waldstruktur, Totholz und die Änderung dieser Werte. BWI und forstliches Umweltmonitoring ergänzen einander und liefern unverzichtbare Grundlagen für forst- und umweltpolitische Entscheidungen.

Stand:
15.06.15

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Ein Projektbrief informiert über die internationalen Projekte des BMEL zur Förderung der nachhaltigen Waldwirtschaft. Er wird jährlich aktualisiert.

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Unser Wald – Natur aus Försterhand

Titelseite der Broschüre

Die Broschüre "Unser Wald – Natur aus Försterhand" informiert über den Wald und die Forstwirtschaft in Deutschland.
Was ist eigentlich Wald? Wie steht es um den Wald in Deutschland? Wozu braucht Deutschland die Forstwirtschaft?
Was bedroht den Wald bei uns? Wie kann sich der Bürger an der Waldpolitik beteiligen?
Was macht Holz so besonders? Kann ich Holz aus Klima- und Naturschutzgründen noch mit gutem Gewissen nutzen?
… Die Broschüre gibt Antworten auf diese und zahlreiche andere Fragen rund um den Themenkomplex Wald, Forst- und Holzwirtschaft in Deutschland.

Maximale Bestellzahl: 3 Stück

Publikationen

Wald und Rohholzpotenzial der nächsten 40 Jahre - Ausgewählte Ergebnisse der Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung 2013 bis 2052

Cover der Broschüre "Wald und Rohholzpotential der nächsten 40 Jahre"

Die Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung (WEHAM) weist ein potenzielles Rohholzaufkommen von jährlich 77,7 Mio. m³ Erntefestmaß im Durchschnitt der nächsten vier Jahrzehnte aus. Dabei steigt der Holzvorrat sogar noch an. Das Potenzial ist nach Baumarten getrennt im Vergleich mit der vergangenen Nutzung und mit der Vorratsentwicklung in Verbindung mit den waldbaulichen Modelleinstellungen differenziert zu bewerten. Dazu schätzt die Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung die Entwicklung des Waldes und das Rohholzpotenzial für die nächsten vier Jahrzehnte als ein mögliches Szenario gemäß den Erfahrungen der letzten Jahre und Erwartungen an die kommenden Jahre. Für Politiker, Verbände, Wissenschaft und Forst- und Holzwirtschaft ist sie ein Instrument zur Prüfung der Auswirkung waldbaulicher Entwicklungen und Ziele und zur Planung von Nutzung und Verarbeitung des Rohstoffes Holz und von Investitionen in dem Bereich.

Der Wald in Deutschland - ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur

Cover der Broschüre "Der Wald in Deutschland - ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur"

Die Bundeswaldinventur hat 11,4 Mio. Hektar Wald erfasst. Über 98 Prozent davon sind begehbar. Mit insgesamt rund 10,9 Mio. Hektar ist der sog. "Holzboden" (dauernd zur Holzproduktion verwendete Fläche) die größte Flächenkategorie (95 Prozent). Die meisten Ergebnisse der Bundeswaldinventur beziehen sich auf den Holzboden. Auf den "Nichtholzboden" entfallen die restlichen knapp 365.000 Hektar oder 3 Prozent der Waldfläche. Er erfüllt wichtige Funktionen für den Forstbetrieb (z. B. als Holzlagerplätze), für die Erholung (z. B. Waldwege) und als Lebensraum für licht- und wärmebedürftige Tier- und Pflanzenarten. Die vielfältigen Leistungen des Waldes gehen von seiner ganzen Fläche aus.

English version: The Forests in Germany - Selected Results of the Third National Forest Inventory

Natura 2000 und Wälder

Natura 2000 und Wälder

Der Auslegungsleitfaden der EU- Kommission "Natura 2000 und Wälder" Teil 1-2 ist jetzt auf Deutsch verfügbar.
Der Leitfaden beschreibt Bestimmungen von Natura 2000 in verständlicher Form und beantwortet Fragen rund um den Themenkreis Waldbewirtschaftung und Naturschutz. Das Dokument soll helfen, die Bewirtschaftung von Natura2000 Wäldern so zu optimieren, dass ein günstiger Erhaltungszustand für die mit dem Wald verbundenen Lebensräume und Arten im Rahmen von Natura 2000 erreicht wird.

Weitere Publikationen

Videos

Wälder für Menschen - Naturerbe und Wirtschaftsfaktor in Deutschland

Startbild Wälder für Menschen

Der Informationsfilm des BMELV "Wälder für Menschen - Naturerbe und Wirtschaftsfaktor in Deutschland" stellt die vielfältigen Funktionen des Waldes auf interessante und anschauliche Weise dar: Ort für Freizeit, Sport und Erholung - Arbeitsplätze - Rohstoff- und Energieversorgung

Bestellung und Streaming bei den Landesfilmdiensten möglich.

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Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten von Risikomanagementsystemen

Startbild für das Video „Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten von Risikomanagementsystemen“

Extreme Wetterlagen wie Hitze, Dürre, Sturm, Überschwemmungen, Hagel oder Frost können der Land- und Forstwirtschaft erheblichen Schaden zufügen. Während die langfristigen Auswirkungen des Klimawandels relativ gut erforscht sind, liegen für die ebenfalls durch den Klimawandel bedingte und von vielen Experten erwartete Zunahme von Extremwetterlagen dagegen kaum belastbare Erkenntnisse vor, schon gar nicht regional und nach Kulturarten differenziert.

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