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Übereinkommen zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung

Mit dem Übereinkommen "zur nachhaltigen Bewirtschaftung aller Wälder der Erde" gibt es erstmals in der Geschichte der internationalen Forstpolitik eine weltweit verpflichtende Definition nachhaltiger Waldbewirtschaftung.

Das Übereinkommen enthält eine klare Zweck- und eine Zielbeschreibung. Es gibt verpflichtende Maßnahmen, die sowohl für Entwicklungsländer als auch für entwickelte Länder gelten. Diesem umfassenden Ansatz folgend umfassen die nationalen Verpflichtungen im jetzt verabschiedeten Abkommen sowohl Maßnahmen bei der Holznutzung (z.B. effizientere Holzverarbeitung mit weniger Abfallprodukten) oder anderer Produkte (Bewertung und Vermarktung anderer Waldprodukte als Holz) wie auch Maßnahmen im sozialen und planerischen Bereich (Partizipation der lokalen Bevölkerung, übersektorale Analyse der Ursachen der Entwaldung im Land) wie auch zu den Schutzaspekten (etwa Netzwerke von Schutzgebieten sowie Überprüfung ihrer Effizienz).

Es wurde auf der 7. Sitzung des Waldforums (UNFF) der Vereinten Nationen (2007) verabschiedet.

Das Instrument ist klar und prägnant formuliert. Es ist an der Erreichung der globalen Waldziele (vereinbart bei UNFF 6) ausgerichtet und über das Arbeitsprogramm des UNFF bis zum Jahr 2015 mit einem konkreten Umsetzungs- und Überprüfungsprozess versehen. Zudem soll in den nächsten zwei Jahren geprüft werden, wie die bestehenden internationalen Finanzierungsmechanismen zur Umsetzung des Übereinkommens bestmöglich genutzt werden können.

Nach mehreren Jahren der Lähmung verleiht die Unterzeichnung dieses Übereinkommens der nachhaltigen Bewirtschaftung und Erhaltung der Wälder weltweit neuen Schub. Des Weiteren wurde ein mehrjähriges Arbeitsprogramm für UNFF bis zum Jahr 2015 verabschiedet, das die Umsetzung des Übereinkommens begleiten soll und darüber hinaus aktuelle Schwerpunktthemen (beispielsweise den Beitrag der Wälder zur biologischen Vielfalt und zur Klimaerhaltung) aufgreift.

Vorherige Anläufe Mitte und Ende der 1990iger Jahre im Rahmen von Ad-hoc-Waldausschüssen der Kommission für nachhaltige Entwicklung (CSD) konnten sich ersatzweise lediglich auf Empfehlungskataloge zur Waldbewirtschaftung einigen. Diese hatten aber wegen ihres großen Umfangs, ihrer schweren Lesbarkeit und fehlender Zielgerichtetheit kaum Wirkung entfaltet. Die starre Haltung einiger Länder führte dann 2005 zum vorläufigen Abbruch der Verhandlungen. Die Einigung wurde nicht zuletzt auch durch eine gut abgestimmte und sehr konstruktive Verhandlungsführung der Gruppe der afrikanischen Staaten, angeführt durch Nigeria, ermöglicht.

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