Aus "Berichte über Landwirtschaft"
Heft 2, September 2009, Band 87

Nachhaltige Entwicklung als übergeordnetes Politikziel

Von Ilse Aigner, Berlin

Das 21. Jahrhundert wird von der Nachhaltigkeit der Entwicklung geprägt sein. Die Produktionsweise der Industriegesellschaft und das Konsumverhalten können nicht dauerhaft linear fortgeschrieben werden. Das Konzept der Nachhaltigkeit vereinbart im globalen Maßstab und einem Generationen übergreifenden Ansatz wirtschaftliche Prosperität, soziale Verteilungs- und Chancengerechtigkeit sowie Schutz der natürlichen Ressourcen. Dieses dreidimensionale Konzept ist überaus komplex und darf nicht zugunsten eines Primats der Umwelt oder einer kurzfristigen Ökonomie verkürzt werden. Nachhaltigkeit ist Leitbild der Politik. Mit der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie bekennt sich die Bundesregierung zur Nachhaltigkeit als ressortübergreifende Querschnittsaufgabe. Gleichwohl erschweren politische Zielkonflikte oder Widersprüche die Balance im Zieldreieck der Nachhaltigkeit und deren Austarierung mit globaler und intergenerationeller Gerechtigkeit. Für die Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft sind die Regeln der Natur, des Sozialen und der Wirtschaftlichkeit Bestandteil nachhaltiger Politik. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat als erstes Ressort ein eigenes Nachhaltigkeitskonzept aufgestellt. Schonende Bodenbearbeitung und anspruchsvoller Pflanzenbau sind entscheidend für die Bewahrung der Fruchtbarkeit der Böden für kommende Generationen. Die Wälder erlangen zunehmende Bedeutung für Rohstoffversorgung, Erholung, Biodiversität und als CO2-Senke. Auch in der Fischereiwirtschaft ist nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen notwendig, damit die Meeresschätze ebenfalls künftigen Generationen zur Verfügung stehen. Zur nachhaltigen Entwicklung gehört ebenso die Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung mit Lebensmitteln. Weltweit sind höhere Erträge, neue Technologien in Pflanzen- und Tierzucht sowie eine nachhaltige Produktion nötig. Von der Nachhaltigkeit als übergreifendes Leitbild darf die aktuelle wirtschaftliche Krisensituation nicht ablenken.

Der europäische Milchmarkt im Umbruch – Neue Herausforderungen für Milcherzeuger und Molkereigenossenschaften in Baden-Württemberg

Von Reiner Doluschitz, Stuttgart

Das mittlerweile als sicher geltende Auslaufen der EU-Milchgarantiemengenregelung im Jahr 2015 erfordert von den Milcherzeugern und -verarbeitern Anpassungsmaßnahmen. Vermutlich werden diese Anpassungsmaßnahmen zu strukturellen Veränderungen sowohl auf regionaler als auch auf betrieblicher Ebene führen. Dies trifft auf das überwiegend klein strukturierte Baden-Württemberg, mit zudem deutlich heterogenen Standortbedingungen, in besonderem Maße zu.
Im vorliegenden Beitrag werden die Entwicklung der Milchquotenregelung sowie deren Änderungen seit 1984 in groben Zügen dargestellt. Die Strukturen in der Milcherzeugung und -verarbeitung werden für Baden-Württemberg skizziert und strukturelle Anpassungserfordernisse werden für beide Stufen abgeleitet. Zudem wird das Meinungsbild der Akteure der Branche zu den Veränderungen auf dem Milchmarkt und deren Konsequenzen dargestellt und es werden Perspektiven aufgezeigt, indem den Milcherzeugern ein forcierter Strukturwandel und eine Rückbesinnung auf ihre Managementfähigkeiten und Unternehmerkompetenzen bei liberalisierten Märkten empfohlen wird. Den Molkereien wird angeraten, bestehende Strukturreserven zu mobilisieren, die Vertrauensbildung im Innenverhältnis mit ihren Mitgliedern deutlich zu fördern und auf den zunehmend globaler werdenden Absatzmärkten zum Zweck der Angebotsbündelung strategische Allianzen mit Wettbewerbern einzugehen.
Mit der seitens aller Akteure geforderten politischen Begleitung des dringend notwendigen strukturellen Anpassungsprozesses kommt der Politik eine schwierige, wenngleich auch außerordentlich wichtige Aufgabe zu. Die Empfehlungen lauten hier, mit einem deutlichen Schwerpunkt und zügig die Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Milcherzeuger durch gezielte Förderung investiver Maßnahmen zu verbessern und flankierend hierzu in besonders benachteiligten Regionen die Ausgleichszulage, gezielte Grünland- und Weideprämien und andere Möglichkeiten aus dem Bereich der Agrarumweltmaßnahmen zur Milderung der negativen Konsequenzen der Anpassung zu nutzen.

Auswirkungen des Fettsäuremusters von Futterpflanzen auf die Fettqualität von Milch und Fleisch

Von Martin Gierus, Insa Alter und Friedhelm Taube, Kiel

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit den Veränderungen der Fettsäurezusammensetzung im System Pflanze-Tier auseinander. Das Fettsäuremuster in Produkten tierischen Ursprungs ist von verschiedenen Aspekten in der Wertschöpfungskette der Lebensmittelproduktion abhängig. Nicht nur die Umweltbedingungen verändern das Fettsäuremuster von Futterpflanzen, auch die Bewirtschaftungsmaßnahmen (Schnitthäufigkeit der Bestände, Futterkonservierung), Haltung der Tiere (Weide/Stall), die Auswahl der Arten für Grünland und Futterbau, und letztlich die Rationsgestaltung in der Wiederkäuerernährung haben einen Einfluss. Wenige Informationen liegen allerdings über den Einfluss der Veränderung der Artenvielfalt von Weiden auf das Fettsäuremuster in Produkten tierischen Ursprungs vor. Die meisten Ergebnisse und Aussagen beruhen auf Beobachtungen der einzelnen Futterpflanzen. Im weiteren Verlauf innerhalb der Wertschöpfungskette werden im Verdauungstrakt von
Wiederkäuern die wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren (konjugierte Linolensäure, CLA) synthetisiert. Diese bilden in der Humanernährung die Grundlage für eine gesunde Ernährung. Tierische Produkte aus der Wiederkäuerproduktion weisen zwar entscheidende Vorteile auf, der höhere Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren wirkt sich jedoch nachteilig auf die Haltbarkeit der Produkte aus. In diesem Zusammenhang sind die weichere Fettkonsistenz sowie die Anfälligkeit des Fettes zur Oxidation zu nennen.
Tierische Produkte als Importware, insbesondere Fleisch aus Südamerika, scheint an Bedeutung im europäischen Markt zu gewinnen. Im Hinblick auf das Fettsäuremuster wird in wenigen Arbeiten die Vermutung unterstützt, dass nicht nur die Fütterung der überwiegend auf Weide basierten Produktionssysteme einen Einfluss auf das Fettsäuremuster nimmt, sondern auch die Physiologie der Futterpflanze eine Rolle spielt. Aufgrund von klimatisch bedingten Unterschieden, werden im Vergleich zu gemäßigten Regionen weniger mehrfach ungesättigte Fettsäuren eingelagert. Als Konsequenz ist in aller Regel ein härteres Fett zu beobachten. Allerdings fehlen hierfür systematische Untersuchungen, die diese Vermutung bestätigen.

Sind landwirtschaftliche Unternehmer bei der Fremdkapitalaufnahme begrenzt rational? – Eine empirische Analyse –

Von Oliver Musshoff, Norbert Hirschauer, Harm Wassmuss, Göttingen/Halle

Landwirte wechseln oft nicht von ihrer Hausbank zu einer anderen Bank, auch wenn diese niedrigere Sollzinsen bietet. Diese "Wechselträgheit" kann zum einen in den Transaktionskosten des Wechsels begründet sein. Zum anderen kann sie aber auch das Ergebnis begrenzt rationalen Entscheidungsverhaltens sein. Die Analyse der Befragungsergebnisse einer Gruppe norddeutscher Landwirte zeigt, dass diese tatsächlich begrenzt rational sind. Sie unterschätzen den geldwerten Nachteil, der ihnen durch höhere Darlehenszinsen der Hausbank entstehen. Anders ausgedrückt: Sie wechseln die Bank nicht, auch wenn die von ihnen subjektiv wahrgenommenen Wechselkosten schon längst durch den geringeren Effektivzins eines Alternativangebotes "gedeckt" sind.

Die Auswirkung von Heizölpreissteigerungen auf sächsische Gartenbauunternehmen – Teil II: Maßnahmen zur Energiekosteneinsparung der Unterglasbetriebe

Von G. Ruhm, N. Gruda, W. Bokelmann und U. Schmidt, Berlin

Im Rahmen der Studie wurden aufbauend auf einer Ausgangs- und Energieanalyse der sächsischen Unterglasbetriebe(siehe Teil I, 8), unterschiedliche Strategieansätze zur Energiekosteneinsparung dargestellt. Viele Ansätze bei Gewächshäusern sind konstruktiver Natur. Auch im Bereich der Kulturmaßnahmen zeigen sich einige Möglichkeiten, um auf die veränderten Energiepreissituation zu reagieren. Kulturumstellungen und Anpassungen müssen sich aber auch immer an der Markt- und der individuellen Betriebssituation orientieren und Vorteile einzelner Maßnahmen können nur bedingt verallgemeinert werden. Neben Ansätzen zur Steigerung der Energieeffizienz wurden dabei auch Möglichkeiten eines Umstiegs auf alternative Energieversorgungskonzepte betrachtet. Der Fokus lag unter anderem auf der Frage, inwieweit verschiedene Ansätze unter den gegebenen regionalen und betrieblichen Rahmenbedingungen geeignet sind, um zu einer nachhaltigen Energiekosteneinsparung in den Betrieben beizutragen. Darüber hinaus lässt sich auch verstärkt ein Anlagen-Contracting beobachten. Zudem haben sich in Sachsen grundsätzlich zahlreiche Möglichkeiten einer Abwärmenutzung aus Industrie- oder landwirtschaftlichen Anlagen gezeigt.

Notwendigkeiten für eine Risikoabsicherung im Ackerbau dargestellt am Beispiel Nordostdeutschlands

Von Clemes Fuchs, Theodor Fock und Joachim Kasten, Neubrandenburg

Für vier Standorte in Nordostdeutschland werden die Ertragsschwankungen im Ackerbau im Zeitraum von 1997 bis 2006 untersucht. Für die Leitkulturen Weizen und Raps konnte festgestellt werden, dass die durchschnittlichen Erträge umso geringer waren, je geringer die Bonität der Böden ist. Gleichzeitig nehmen die Ertragsschwankungen zu, das heißt schlechtere Standorte weisen höhere Schwankungsbreiten auf. Damit ist auch das wirtschaftliche Risiko der marginalen Standorte sehr viel größer als auf guten. Ex-post-Analysen mit einem Betriebsmodell für ein Unternehmen mit 300 Hektar Ackerbau zeigen, dass in einer Dekade auf guten Standorten bis zu 3,75-mal mehr Eigenkapital akkumuliert werden kann als auf den ungünstigen Standorten. Dabei besteht auf schlechteren Standorten selbst unter den derzeitigen Rahmenbedingungen, insbesondere den Direktzahlungen in Höhe von ca. 300 €/ha, das Risiko, dass in einzelnen Jahren Verluste auftreten. Daher wurden hier als zusätzliches Instrument für ein Risikomanagement die in Deutschland bisher nicht angebotenen Erlös- und Ertragsausfallversicherungen untersucht. Für das betriebliche Risikomanagement können Erlösausfallversicherungen deutlich positive Effekte bewirken, wie dies die Ergebnisse der ex-post-Analyse und der ex-ante-Simulationsrechnungen zeigen. Das Risiko kann erheblich reduziert werden und vor allem auf marginalen Standorten könnten solche Versicherungen auch helfen, Insolvenzen zu vermeiden. Für die Versicherungswirtschaft ergeben sich durchaus interessante Geschäftsfelder, insbesondere wenn für marginale Standorte mit stärker schwankenden Erträgen Erlösversicherungen angeboten werden. Die Politik sollte jedoch berücksichtigen, dass die diskutierten Ertragsausfallversicherungen, die erst ab 30 Prozent Ertragsausfall greifen, nur für wenige Standorte zutreffen, da zumindest auf den besseren Standorten im Betriebsdurchschnitt keine so hohen Ertragausfälle beobachtet wurden. Für die marginalen Standorte entspräche im Falle der ex-ante-Simulationen der angenommene staatliche Zuschuss in Höhe von 60 Prozent der Versicherungsprämien in etwa einer Subvention in Höhe bis zu 8 Euro/Hektar.

Leistungsorientierte Entlohnung in der Landwirtschaft: Formen, Indikatoren und Perspektiven

Von Zazie von Davier, Göttingen und Enno Bahrs, Hohenheim

Durch die zunehmende Bedeutung von Lohnarbeitskräften in der deutschen Landwirtschaft gewinnen personalwirtschaftliche Fragestellungen für Betriebsleiter und andere Interessenten, wie z. B. landwirtschaftliche Berater, an Relevanz. Die optimale Gestaltung von Anreizsystemen und die Einsatzmöglichkeiten leistungsorientierter Entlohnungssysteme werden in der ökonomischen Literatur zum Teil sehr kontrovers diskutiert.
Die empirischen Ergebnisse stützen sich auf eine Befragung von 260 Betriebsleitern landwirtschaftlicher Lohnarbeitsbetriebe aus den alten und neuen Bundesländern. Die Analyse der verwendeten Entlohnungssysteme zeigt, dass leistungsorientierte Entlohnungssysteme in der Landwirtschaft insgesamt eine geringe Rolle spielen, da es schwierig ist, einfach messbare Leistungsindikatoren zu finden, die die Leistung der Mitarbeiter objektiv widerspiegeln. So setzt der Einsatz der im vierten Abschnitt dieses Beitrags vorgestellten Leistungsparameter eine Fülle betrieblicher Rahmenbedingungen voraus, die notwendig sind, um Fehlanreize oder hohe Transaktionskosten des Entlohnungssystems zu vermeiden. Diese verdeutlichen die Problematik der leistungsabhängigen Vergütung in landwirtschaftlichen Betrieben.
Precision Agriculture wird in der Zukunft den Kontrollaufwand für die Bemessung von Leistungsindikatoren senken. Die Bedeutung stochastischer Einflüsse für den landwirtschaftlichen Produktionsprozess wird jedoch nicht gemindert werden, sodass auch zukünftig Leistungslöhne in der Landwirtschaft in Ermangelung sinnvoller Leistungsindikatoren eine geringe Rolle spielen werden.

Was regionale Bioproduktketten erfolgreich macht – Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken regionaler Biobrotgetreide-Produktketten in Niederösterreich (AT)

Von Ruth Bartel-Kratochvil, Heidrun Leitner und Paul Axmann, Wien

Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, was regionale Produktketten – Produktketten, in denen zwischen den Akteuren (Landwirte, Verarbeiter, Vermarkter, Konsumenten) räumliche Nähe besteht – und die beteiligten regionalen Akteure erfolgreich macht bzw. was ihren Erfolg beschränkt; wo ihre Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken liegen und durch welche Maßnahmen sie unterstützt werden könnten. Zur Beantwortung der Forschungsfrage werden im österreichischen Bundesland Niederösterreich Interviews und Workshops mit Akteuren regionaler Produktketten durchgeführt, die nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft wirtschaften und Brotgetreide erzeugen, verarbeiten bzw. vermarkten. Die Ergebnisse zeigen, dass zu den größten Stärken der untersuchten regionalen Produktketten die interviewten Unternehmer selbst, deren Motive und Visionen, die von ihnen hergestellten Produkte und die von ihnen unterhaltenen Beziehungen zu ihren Geschäftspartnern und Kunden zählen. Den positiven Seiten stehen Schwächen in Betriebswirtschaft, Unternehmensplanung, Marketing und Produktentwicklung, Personal- und Fachkräftemangel sowie Logistik gegenüber. Der Vergleich mit der Literatur zeigt, dass sowohl die von den Interviewpartnern genannten Stärken als auch die Schwächen typisch für kleine, handwerklich und regional orientierte Betriebe zu sein scheinen. Die von den Interviewpartnern genannten externen Chancen (steigende Wertschätzung durch städtische Konsumenten, Erschließung neuer Vermarktungswege) und Risiken (mangelnde Innovationsbereitschaft, konventionalisierter Biomarkt, mangelndes Konsumentenbewusstsein in ländlichen Gebieten, mangelnde Unterstützung durch Gesetzgebung und Politik) sind hingegen in geringerem Ausmaß verallgemeinerbar; sie betreffen vor allem den regionalen Biomarkt. Neben Maßnahmen, die die Befragten auf betrieblicher und überbetrieblicher Ebene selbst zu setzen haben, um weiterhin erfolgreich zu sein, liegt es daher vor allem. an Verwaltung und Politik, durch die Gestaltung der Rahmenbedingungen regionalen Produktketten zu einer entsprechenden Breitenwirksamkeit zu verhelfen.

Auswirkung der Internationalisierung des Lebensmitteleinzelhandels auf die Agrar- und Ernährungswirtschaft

Von Jon H. Hanf, Kathrin Krückemeier, Halle (Saale) und C.-Henning Hanf, Kiel

Betrachtet man die Entwicklung der letzen Jahre im deutschen Lebensmitteleinzelhandel ist ein deutlicher Strukturwandel erkennbar. Der Strukturwandel äußert sich in Konzentrationsprozessen, das heißt eine sinkende Anzahl an Unternehmen bei gleichzeitig wachsender Betriebsgröße, und einem Betriebsformenwandel, das heißt es findet zunehmende Ausdifferenzierung von Betriebsformen statt (14). Diese Veränderungen haben auch Auswirkungen auf die Wachstumsstrategien der Handelsunternehmen. War es vor 25 Jahren noch üblich im Lebensmitteleinzelhandel nur national tätig zu sein, lässt heute bereits der Name vieler Unternehmungen, zum Beispiel. METRO Group, eine gewisse Internationalität vermuten. Waren Einzelhandelsunternehmen stets national handelnd sind nun mulinationale Gruppen daraus geworden. Betrachtet man diese Veränderungen, so muss man annehmen, dass der globale Konzentrationsprozess des Einzelhandels erhebliche Auswirkungen auf die Ernährungsindustrie heute oder in naher Zukunft haben wird.

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