Landwirtschaftliche Einkommen sind im Wirtschaftsjahr 2018/19 gesunken

Die positive Gewinn- und Einkommensentwicklung der vorhergehenden beiden Wirtschaftsjahre konnte sich im Wirtschaftsjahr 2018/19 nicht fortsetzen. So sanken die Einkommen im Durchschnitt aller Rechts- und Bewirtschaftungsformen um rd. 14 % auf etwa 31 000 Euro je Arbeitskraft. Das Einkommensniveau entspricht etwa dem Durchschnitt der vorangegangenen fünf Wirtschaftsjahre.

Das Einkommen ist definiert als "Gewinn plus Personalaufwand" und wird vor allem für den Vergleich von Betrieben mit ungleichen Anteilen nicht entlohnter Arbeitskräfte (was insbesondere bei Betrieben unterschiedlicher Rechtsformen der Fall ist) herangezogen.

 Die rückläufige Entwicklung der Ertragslage ist unter anderem auf höhere betriebliche Aufwendungen bei Futtermitteln zurückzuführen. Außerdem wirkten sich gesunkene Erlöse im Bereich Milch negativ auf den Gewinn aus. Positiven Einfluss hatten hingegen die deutlich gestiegenen Erlöse für Kartoffeln sowie für Erzeugnisse der Geflügelwirtschaft.

Erschienen am im Format Artikel

Buchführungsergebnisse der Testbetriebe 2018/19

Buchführungsergebnisse der Testbetriebe 2017/18

Das könnte Sie auch interessieren

Land­wirt­schaft­li­che Ein­kom­men sind im Wirt­schafts­jahr 2018/19 ge­sun­ken (Thema:Statistik)

Die positive Gewinn- und Einkommensentwicklung der vorhergehenden beiden Wirtschaftsjahre konnte sich im Wirtschaftsjahr 2018/19 nicht fortsetzen. So sanken die Einkommen im Durchschnitt aller Rechts- und Bewirtschaftungsformen um rd. 14 % auf etwa 31 000 Euro je Arbeitskraft. Das Einkommensniveau entspricht etwa dem Durchschnitt der vorangegangenen fünf Wirtschaftsjahre.

Mehr

Be­schäf­ti­gung und Min­dest­lohn (Thema:Agrarsozialpolitik)

In der Landwirtschaft arbeiteten laut des Statistischen Bundesamts 2016 circa 940.000 Arbeitskräfte. Davon waren rund 449.000 Familienarbeitskräfte (einschließlich Betriebsleiter). Von den 490.900 familienfremden Arbeitskräften waren circa 58 Prozent Saisonarbeitskräfte.

Mehr

Land­at­las (Thema:Statistik)

Mit dem vom Thünen-Institut für Ländliche Räume im Auftrag des BMEL erarbeiteten Landatlas besteht die Möglichkeit, sich ein genaueres Bild über Fragen der demografischen und sozialen Situation, die Erreichbarkeit von Nahversorgern, über Wohnungs- und Arbeitsmärkte, die Wirtschaftsentwicklung oder die Landnutzung zu verschaffen – von der eigenen Heimatregion bis zum bundesweiten Vergleich.

Mehr

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Diese Seite verwendet Cookies, damit Sie Funktionalitäten in vollem Umfang nutzen können, wie z.B. die Bestellung von Publikationen im Warenkorb. Nähere Informationen dazu finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.