Plattform Ernährung und Bewegung (peb)

Das Bundesernährungsministerium ist Gründungsmitglied der Plattform Ernährung und Bewegung (peb). Als gemeinsame Initiative von Politik, Verbänden und Wirtschaft bildet peb mit über 100 Mitgliedern ein in Europa einzigartiges Netzwerk.

Die Plattform setzt u.a. in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Nationalen Aktionsplan IN FORM eigene Best-Practice-Projekte um.

Der Zweck des Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb) ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, der Verbraucherberatung und des Verbraucherschutzes mit dem Ziel, zu einem gesunden Lebensstil beizutragen und insbesondere dem Anstieg von Übergewicht, vor allem bei Kindern und Jugendlichen, entgegenzuwirken. Dazu ist es erforderlich, bei allen gesellschaftlich relevanten Akteuren sowie in der Bevölkerung ein Bewusstsein für die Bedeutung von Ernährung und körperlicher Aktivität für die Gesundheit und zur Prävention von Übergewicht und Adipositas zu schaffen.

Der Verein sieht seine Aufgaben insbesondere:

  • in der öffentlichen Kommunikation von wissenschaftlich fundierten, anerkannten und produkt- und herstellerneutralen Empfehlungen zur Ernährung und Bewegung, die auch den modernen und unterschiedlichen Lebensbedingungen Rechnung tragen;
  • in der Verbesserung zielgruppengerechter Information über Lebensmittel und die Zusammenhänge von Ernährung und Bewegung für die Gesundheit und zur Prävention von Übergewicht;
  • in der Verbesserung der Kenntnisse im Umgang mit Lebensmitteln;
  • in der Information und Aufklärung über Ursachen und Möglichkeiten der Reduzierung und Vermeidung von Übergewicht;
  • in der Entwicklung und Durchführung von Einzelprojekten zur Erfüllung der Aufgaben des Vereins, gegebenenfalls auch in ideeller Zusammenarbeit mit privaten und öffentlichen Institutionen und Organisationen, die in besonderer Weise für Kinder und Jugendliche verantwortlich sind, z. B. der Durchführung von Kongressen und anderen Informationsveranstaltungen.

Gründungsmitglieder der Plattform waren neben der Bundesregierung (vertreten durch das Bundesernährungsministerium (BMEL), die Lebensmittelwirtschaft (vertreten durch den Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) u.a. der Bundeselternrat, die Deutsche Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin und der Deutsche Sportbund.

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