#KaufNurWasDuBrauchst - Unsere Aktion gegen Hamsterkäufe

In der Corona-Krise brauchen wir vor allem Menschlichkeit, Fairness und Solidarität. Erst recht, wenn es um die Dinge geht, die wir alle zum Leben brauchen, wie unsere Lebensmittel. Aber viele stehen in der Corona-Krise vor halbleeren Regalen, weil andere zu viel eingekauft haben. Dieses Horten von Lebensmitteln führt nicht nur dazu, dass am Ende Vieles in der Tonne landet, sondern auch, dass andere nichts mehr abbekommen - und das wiederum verstärkt das Hamstern.

Wir produzieren mehr als wir verbrauchen

Fakt ist: Die Supermärkte bleiben offen und die Regale werden aufgefüllt. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist gesichert. Übrigens produziert unsere heimische Landwirtschaft mehr von bestimmten Grundnahrungsmitteln als wir als hierzulande brauchen. Zum Beispiel bei Kartoffeln (148%), Käse (126%), Frischmilchprodukten (116%) und Getreide (107%) hat Deutschland einen Selbstversorgungsgrad von über 100 Prozent.

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#KaufNurWasDuBrauchst

Versorgung mit Lebensmitteln gesichert

Bundesministerin Julia Klöckner ist in ständigem Austausch mit den Verbänden des Lebensmitteleinzelhandels, der Logistik und der Landwirtschaft. Um die Lebensmittelsicherheit auch künftig zu sichern, wurden eine Reihe von Erleichterungen für Logistik und Arbeitsbestimmungen beschlossen.

Seien Sie solidarisch. Kaufen Sie bitte nur, was sie brauchen

Hamsterkäufe sind also unnötig. Und schlimmer noch: Jeder Hamsterkauf facht die Angst vor der Krise an weiter an. Jedes unnötig leere Regal schürt Panik - und hat zur Folge, dass der oder die nächste beim nächsten Mal auch zu viel kauft.
Wir bitten deshalb alle: #KaufNurWasDuBrauchst

Eine Reihe von Prominenten haben persönliche Aufrufe dazu gestartet. Wir freuen uns über alle, die die Botschaft weitertragen, dass Einkaufen mit Maß und Augenmaß ein wichtiger Beitrag für einen solidarischen Umgang mit unseren Lebensmitteln ist.

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