Pflichtangaben

Verpflichtende Angaben auf verpackten Lebensmitteln sollen die Kaufentscheidung erleichtern und dienen dem Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Käufer sollen erkennen, woraus die Lebensmittel bestehen und welche Eigenschaften sie haben. Sie sind im europäischen Binnenmarkt weitgehend einheitlich geregelt.

Eine beispielhafte Nährwerttabelle
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Aktuelles zu verpflichtender + freiwilliger Kennzeichnung

Sü­ßung in Ba­by- und Klein­kin­der­tees wird ver­bo­ten (Thema:Verbraucherschutz)

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Co­ro­na­vi­rus: War­nung vor Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln mit ir­re­füh­ren­den An­ga­ben (Thema:Verbraucherschutz)

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Nu­tri-Sco­re-Kenn­zeich­nung in Brüs­sel zur No­ti­fi­zie­rung (Thema:Ernährung)

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Erkläranimation - erweiterte Nährwertkennzeichnung (Thema:Lebensmittelkennzeichnung)

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Fuch­tel: "Auf­ga­be der Po­li­tik ist es, die ge­sun­de Wahl zur leich­ten Wahl zu ma­chen" (Thema:Gesunde Ernährung)

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Ver­bes­se­run­gen beim Tier­wohl, nach­hal­ti­ger Be­wirt­schaf­tung und Ar­ten­schutz (Thema:Tierschutz)

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Allgemeine Kennzeichnungsvorschriften + Sonderregeln

EU-weit einheitliche Lebensmittel-Kennzeichnung

Wie Lebensmittel allgemein zu kennzeichnen sind, welche Mindestinformationen auf der Verpackung stehen müssen, ist EU-weit einheitlich geregelt. Grundlage hierfür ist die europäische Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) (EU) Nr. 1169/2011, die seit dem 13. Dezember 2014 bzw. hinsichtlich der Nährwertkennzeichnung seit dem 13. Dezember 2016 gilt. Die EU-Verordnung gilt unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten. Sie kann in bestimmten Punkten durch die Mitgliedstaaten ergänzt bzw. konkretisiert werden.

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Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben bei Lebensmitteln – die Health Claims Verordnung

Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben finden sich immer häufiger auf Lebensmitteletiketten oder in der Werbung. Die EU-Verordnung 1924/2006 über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben (sogenannte Health Claims-Verordnung) über Lebensmittel legt europaweit einheitliche Anforderungen bei der Verwendung dieser Angaben fest.

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Allergenkennzeichnung ist Pflicht

Auf der Verpackung von Lebensmitteln muss die Verwendung bestimmter Zutaten wie Erdnüssen oder Sellerie, die allergische oder andere Unverträglichkeitsreaktionen auslösen können, stets angegeben werden.

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Regelungen für spezielle Lebensmittelgruppen

Für Fruchtsaft, Fruchtnektar, Honig, Konfitüren, Marmeladen, Kakao- und Schokoladenerzeugnisse sowie Energydrinks gelten besondere rechtliche Anforderungen.

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Produktbezogene Kennzeichnungsregeln

Pflicht zur Herkunftsangabe bei Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch (Thema:Lebensmittelkennzeichnung)

Bei frischem, gekühltem oder gefrorenem Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch sind Herkunftsinformationen EU-weit verpflichtend anzugeben.

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Fri­scher Fisch muss ge­kenn­zeich­net sein (Thema:Lebensmittelkennzeichnung)

Frischer Fisch muss in Deutschland gekennzeichnet werden. Damit soll erreicht werden, dass Verbraucherinnen und Verbraucher Informationen über wichtige Merkmale der Fischereierzeugnisse erhalten.

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Das Iden­ti­täts­kenn­zei­chen (Thema:Lebensmittelkennzeichnung)

Das ovale Zeichen ist auf Verpackungen von Milch- und Fleischerzeugnissen gedruckt. Es bedeutet, dass der Betrieb, der das Produkt zuletzt behandelt oder verpackt hat, nach EU-weiten Hygienestandards arbeitet und entsprechend überwacht wird.

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Wussten Sie schon?

Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum (Thema:Lebensmittelverschwendung)

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist kein Wegwerfdatum. Vielmehr gibt es den Zeitpunkt an, bis zu dem ein Lebensmittel unter angemessenen Aufbewahrungsbedingungen seine spezifischen Eigenschaften (z. B. Geschmack, Farbe und Konsistenz) behält.

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In­ter­net­platt­form le­bens­mit­tel­klar­heit.de (Thema:Lebensmittelkennzeichnung)

Mit seiner Initiative "Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln" will das Bundesernährungsministerium die Verbraucherinnen und Verbraucher über die Kennzeichnung informieren, sie besser vor Täuschung schützen und Unternehmen im Wettbewerb stärken, die ihre Produkte verbraucherfreundlich kennzeichnen.

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Was be­deu­tet der Code auf dem Ei? (Thema:Lebensmittelkennzeichnung)

Die Kennzeichnung der Eier ist EU-weit verbindlich geregelt. Während die ersten beiden Angaben auch der Verbraucherinformation dienen, handelt es sich bei der Betriebsnummer um eine Information für die zuständigen Kontrollbehörden.

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Fach­aus­schüs­se der Deut­schen Le­bens­mit­tel­buch-Kom­mis­si­on (Thema:Dt-Lebensmittelbuch-Kommission)

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