Internet-Plattform von Bund und Ländern informiert über Aktivitäten gegen Lebensmittelverschwendung

Gemeinsam aktiv gegen Lebensmittelverschwendung!

Elf Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland jedes Jahr in der Industrie, bei Großverbrauchern, im Handel und in Privathaushalten weggeworfen. Ein großer Teil davon ist vermeidbar.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat deshalb 2017 gemeinsam mit den Bundesländern die Internetplattform www.lebensmittelwertschätzen.de eingerichtet. Die Internetplattform ist der erste Online-Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Strategie von Bund und Ländern entlang der Wertschöpfungskette zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen und -verlusten.

Vernetzen und voneinander profitieren

Die Seite gibt Einblicke in das, was bereits passiert - etwa in Produktion, Handel, Außer-Haus-Verpflegung oder Gesellschaft. Ob essbare Landschaften, neue Produktideen oder Vereine und Initiativen – die auf der Plattform vorgestellten Aktivitäten machen deutlich: Es gibt enorm viele unterschiedliche Möglichkeiten, sich dem Thema Lebensmittelwertschätzung zu widmen. Und dies im gesamten Lebensmittelsektor. Auf der Plattform gezeigte Beispiele dienen als Best-Practice-Beispiele. Sie sollen andere ermuntern, Ideen aufzugreifen, nachzuahmen. Gleichzeitig bietet sie Kontakt- und Mitmachmöglichkeiten.

Mit Checklisten, Kalkulationstabellen, Schulungsmaterial und Dokumentationsvorlagen stellt die Webseite außerdem konkrete Instrumente bereit. Sie helfen Ursachen für Lebensmittelabfälle zu identifizieren sowie Maßnahmen zur Abfallvermeidung zu entwickeln und umzusetzen.

Machen Sie mit!

Sie sind bereits mit einem Projekt gegen Lebensmitteverschwendung aktiv, das Sie gerne auf der Plattform veröffentlicht wissen würden?
Dann schlagen Sie Ihre Aktivität dem Team von www.lebensmittelwertschätzen.de vor. Wie das geht, erfahren Sie auf www.lebensmittelwertschätzen.de unter der Rubrik "Neue Maßnahme vorschlagen".

Blick über den Tellerrand

Deutschland hat sich dem Ziel der Vereinten Nationen verpflichtet, bis 2030 die Lebensmittelverschwendung pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene zu halbieren. Nachernteverluste und die entlang der Produktions- und Lieferkette entstehenden Nahrungsmittelverluste sollen verringert werden.

Auf www.lebensmittelwertschätzen.de finden Sie deshalb auch Ideen und Projekte aus europäischen Nachbarstaaten und wie sich Deutschland über die Grenzen hinaus vernetzt. Wie reduzieren unsere europäischen Nachbarn Lebensmittelverluste? Welche Ideen haben Franzosen, Dänen oder Italiener? Wie engagiert sich das BMEL in europäischen Projekten?

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