Nachhaltigkeitskonferenz: BMEL stellt Strategien für nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung vor

"Und was gibt’s morgen? Strategien für eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung" – unter diesem Titel hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) am 2. Oktober 2019 Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter von Jugendorganisationen sowie aus Politik, Landwirtschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zum Dialog in das Umweltforum nach Berlin eingeladen. Fast 300 Personen waren der Einladung gefolgt.

Bundesministerin Julia Klöckner stellte die Nachhaltigkeitsaktivitäten des BMEL vor. Nachhaltigkeit sei eine Daueraufgabe, die nur gemeinsam erfüllt werden könne, um ein Umdenken und Handeln in der Gesellschaft zu vollziehen. Zielkonflikte müssten stärker benannt und gemeinsam gelöst werden.

Die Bundesministerin diskutierte mit den Vertreterrinnen und Vertretern der Jugendorganisationen Landjugend, Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) und der BUND-Jugend unter der Fragestellung „Produktion und Konsum für ein gutes Leben nachhaltig gestalten – was müssen wir tun?“ über Wege einer nachhaltigeren Entwicklung in der Land- und Ernährungswirtschaft. Vor allem für die nachfolgenden Generationen, müsse Landwirtschaft ressourcenschonender und Ernährung verantwortungsvoller gestaltet werden.

Am Nachmittag standen vier zeitlich parallellaufende Foren auf dem Programm und zwar zu den Fragen:

  • Wie können unsere Ernährungsgewohnheiten dazu beitragen, gesünder und nachhaltiger zu leben?
  • Lassen sich Futtermittel ressourcenschonend herstellen?
  • Wie lässt sich der Ökolandbau auf 20 Prozent bis zum Jahr 2030 steigern?
  • Wie können wir den Humusaufbau in Böden effizient voranbringen, um das Klima zu schützen und die Anpassungsfähigkeit der Landwirtschaft zu erhöhen?

Behutsamer Umgang mit der Erde betrifft alle

Egal ob Lebensmittelproduzenten, Händler oder Verbraucher, ob Stadt oder ländliche Region, ob Bundes- oder Lokalpolitik – ein behutsamer Umgang mit der Erde und ihren Ressourcen betrifft alle. Deswegen hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Agenda 2030 und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie zur Richtschnur seines politischen Handelns gemacht und treibt bereits in vielen Bereichen zukunftsfähige Lösungen voran. Denn nur durch gemeinsames Handeln sichern wir auch nachfolgenden Generationen ein gutes Leben.

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