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Agenda 2030

Um den Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung global abgestimmt zu begegnen, hat die Weltgemeinschaft im Jahr 2015 die Transformation unserer Welt - die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet.

Sie umfasst ökonomische, ökologische und soziale Aspekte. Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 die so genannten Sustainable Development Goals (SDGs) richten sich an alle: An die Regierungen weltweit, aber auch an die Wirtschaft, die Zivilgesellschaft und die Wissenschaft. Deutschland hat sich zu einer ambitionierten Umsetzung der Agenda 2030 bekannt.

Im Januar 2017 beschloss das Bundeskabinett die "Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – Neuauflage 2016". Sie novelliert damit die im Jahr 2002 verabschiedete nationale Nachhaltigkeitsstrategie "Perspektiven für Deutschland". Die neue Nachhaltigkeitsstrategie legt Maßnahmen Deutschlands zur Umsetzung der 17 SDGs dar.

 Für die Politik des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft spielen insbesondere folgende SDGs eine herausragende Rolle

Auch die Unternehmen in der Land- und Ernährungswirtschaft tragen Verantwortung für die nachhaltige Entwicklung. Die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen gelten auch für sie. Der OECD-FAO-Leitfaden für verantwortliche landwirtschaftliche Lieferketten bietet ihnen Orientierung bei der Umsetzung dieser Aufgabe.

Die soziale Dimension der Nachhaltigkeit umfasst auch die Achtung der Menschenrechte. Die OECD-Leitsätze enthalten dazu seit 2011 ein neues Kapitel. Die darin aufgeführten Leitsätze zu Menschenrechten stehen im Einklang mit dem im selben Jahr von den Vereinten Nationen verabschiedeten Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Die Umsetzung dieser Leitprinzipien in Deutschland voranzubringen, ist das Ziel des Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) aus dem Jahr 2016. Darin formuliert die Bundesregierung unter anderem die Erwartung, dass Unternehmen die Leitprinzipien berücksichtigen und sichert zu, sie bei der Umsetzung zu unterstützen.

 Viele Unternehmen übernehmen gesellschaftliche Verantwortung für nachhaltiges Wirtschaften im Rahmen ihrer Corporate Social Responsibility (CSR).

Logo der Sustainable Development Goals (SDG)
© UN

Aktuelles

Rezeptvideo mit Grillresten #restereloaded #zugutfürdietonne #zerowaste (Thema:Lebensmittelverschwendung)

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Erklärvideo zum GFFA 2020: Handel und Welternährung (Thema:Agenda 2030)

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Press­e­in­for­ma­ti­on: Le­bens­mit­tel­ver­schwen­dung re­du­zie­ren (Thema:Lebensmittelverschwendung)

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Themenübersicht

Verbesserung der Ernährung weltweit

Die Ernährung der Weltbevölkerung im 21. Jahrhundert erfordert nicht nur eine Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion. Ein ganzheitlicher Ansatz, der die Qualität der Ernährung in den Mittelpunkt stellt, ist entscheidend für eine ausgewogene Ernährung der Menschen weltweit.

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Projekte zur Ernährungssicherung - der Bilaterale Treuhandfonds mit der FAO

Seit dem Jahr 2002 unterstützt das BMEL durch einen Bilateralen Treuhandfonds (BTF) Projekte der Internationalen Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zur Überwindung von Hunger und Unterernährung.

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Die Freiwilligen Leitlinien zu Landnutzungsrechten

Die vom Ausschuss für Welternährungssicherung der Vereinten Nationen (CFS) im Mai 2012 einstimmig beschlossenen "Freiwilligen Leitlinien für die verantwortungsvolle Verwaltung von Boden- und Landnutzungsrechten, Fischgründen und Wäldern" sind ein historischer Meilenstein in der internationalen Entwicklungspolitik.

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Die Prinzipien für verantwortliche Investitionen in die Landwirtschaft und Nahrungsmittelsysteme

Die Mitgliedsstaaten des Ausschusses für Welternährungssicherheit bei der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) haben am 15. Oktober 2014 einstimmig Prinzipien für verantwortliche Investitionen in die Landwirtschaft und Nahrungsmittelsysteme verabschiedet.

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Nationaler Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP)

Am 21. Dezember 2016 hat die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) im Bundeskabinett verabschiedet. Im NAP verankert die Bundesregierung erstmals die Verantwortung von deutschen Unternehmen für die Achtung der Menschenrechte in einem festen Rahmen.

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Zur Ernährungssicherung

Die internationale Zusammenarbeit zur Sicherung der Welternährung (Thema:Agenda 2030)

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) wurde 1945 gegründet und ist eine der ältesten und größten Sonderorganisationen der Vereinten Nationen. Die Ziele dieser Fachorganisation sind unter anderem: weltweite Ernährungssicherung, Stärkung landwirtschaftlicher Produktion und ländlicher Entwicklung, Förderung nachhaltiger Ressourcenbewirtschaftung.

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Vereinte Nationen beschließen "Dekade der Ernährung" (Thema:Welternährung)

Die Vereinten Nationen (VN) haben am 01. April 2016 in New York die "Dekade für Ernährung" beschlossen. Ziel ist es, das Thema Ernährung weltweit sichtbarer zu machen und die Staatengemeinschaft zu verpflichten, weitere Anstrengungen zur Bekämpfung von Hunger und Unter-, Mangel- oder Überernährung zu unternehmen.

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Das Men­schen­recht auf Nah­rung und die Frei­wil­li­gen Leit­li­ni­en der FAO (Thema:Welternährung)

Das Recht auf angemessene Nahrung ist ein völkerrechtlich verankertes Menschenrecht. Verwirklicht ist dieses Recht dann, wenn jedem Menschen zu jeder Zeit Zugang zu Ressourcen gewährleistet wird, welche es ihm erlauben, Nahrung zu produzieren, zu verdienen oder zu erwerben.

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Mit in­no­va­ti­ver For­schung ge­mein­sam Im­pul­se set­zen für Er­näh­rungs­si­che­rung welt­weit (Thema:Welternährung)

Die Bundesregierung möchte die Kompetenzen der deutschen Agrar- und Ernährungsforschung zur Verbesserung der Welternährungssituation noch stärker nutzen. Gleichzeitig soll die deutsche Agrar- und Ernährungsforschung noch besser in internationale Netzwerke eingebunden werden.

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Wussten Sie schon?

Nachhaltiger Konsum (Thema:Einkaufen)

Die Bundesregierung hat im Jahr 2016 das Nationale Programm für nachhaltigen Konsum verabschiedet, das einen wichtigen Schritt für die Umsetzung der Agenda 2030 (konkret: SDG 12 - nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen) darstellt.

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Cor­po­ra­te So­ci­al Re­spon­si­bil­ty (CSR) (Thema:Nachhaltigkeit)

CSR-Engagement von Unternehmen, auch der deutschen Ernährungsindustrie, ist heute keine Ausnahme mehr, sondern hat sich zum Maßstab für nachhaltig wirtschaftende Unternehmen entwickelt. In Deutschland praktizieren mehr und mehr Unternehmen CSR – vom multinationalen Konzern bis zum Mittelständler.

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AMIS-Agrar­markt­be­ob­ach­tung: G20 set­zen wei­ter­hin auf Markt­trans­pa­renz (Thema:Agenda 2030)

Die Staats- und Regierungschefs der G20 haben die Bedeutung von transparenten Agrarmärkten für die Ernährungssicherung unterstrichen.

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Weitere Publikationen

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"Und was gibt’s morgen? Strategien für eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung" – unter diesem Titel hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) am 2. Oktober 2019 Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter von Jugendorganisationen sowie aus Politik, Landwirtschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zum Dialog in das Umweltforum nach Berlin eingeladen. Fast 300 Personen waren der Einladung gefolgt.

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In Deutschland soll bis zum Jahr 2020 nur noch nachhaltig produziertes Palmöl zum Einsatz kommen – das ist das erklärte Ziel des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL). Anlässlich der jährlichen Generalversammlung am 18. Oktober 2018 wurden die Erfolge des vom BMEL geförderten Forums Nachhaltiges Palmöl e.V. (FONAP) gewürdigt.

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Der Stra­te­gi­sche Plan der Ver­ein­ten Na­tio­nen für Wäl­der (Thema:Wald)

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Bi­la­te­ra­ler Aus­tausch von Wis­sen­schaft­lern (Thema:Agenda 2030)

Mit dem bilaterale Wissenschaftleraustausch fördert und unterstützt das Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die projektbezogene Zusammenarbeit deutscher und ausländischer Forschungseinrichtungen im Bereich der Agrar-, Ernährungs- und Forstwirtschaft sowie des ernährungs- und gesundheitsbezogenen Verbraucherschutzes. Das Ziel: Der Aufbau einer möglichst langjährigen, für beide kooperierenden Länder vorteilhaften Zusammenarbeit.

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Bereits 1948 fand das Recht auf Nahrung Eingang in die Allgemeine Erklärung zu Menschenrechten der Vereinten Nationen (VN). Völkerrechtlich verankert wurde es 1976 mit Inkrafttreten des UN-Sozialpakts, den inzwischen 164 Staaten (Stand: Juli 2019) unterzeichnet haben.

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