Saatgutproduktion: Deutschland und Indien wollen Expertendialog fortführen

Deutschland und Indien planen eine Fortführung und Vertiefung des deutsch-indischen Expertendialogs zu den rechtlichen Bedingungen der Saatgutproduktion.

Bei einem bilateralen Gespräch am Rande der G20-Agrarministerkonferenz in Niigata, Japan, sprachen Beate Kasch, Leiterin für Internationale Zusammenarbeit im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), und Dr. Alka Bhargava, Leiterin der Abteilung für Internationale Zusammenarbeit, Indisches Ministerium für Landwirtschaft, Kooperation und Wohlfahrt der Landwirte, über die Erfahrungen mit dem bilateralen Kooperationsprojekt und dessen künftige Ausgestaltung.

Als nächster Schritt ist die Unterzeichnung der Gemeinsamen Absichtserklärung vorgesehen.

Seit Jahren besteht zwischen den beiden Ländern im Agrarsektor eine fruchtbare Zusammenarbeit. Seit 2013 gibt es ein deutsch-indisches Kooperationsprojekt im Saatgutsektor. Dabei geht es um Sortenschutz, Saatgutverkehr einschließlich Zertifizierung von Saatgut, Züchtungsmethoden und Verfahren zur Herstellung von Qualitätssaatgut sowie technische Verfahren und Methoden zur Registrierung und Identifizierung von Pflanzensorten sowie die beispielhafte Umsetzung im Bundesstaat Telangana. Diese Zusammenarbeit gehört zum Bilateralen Kooperationsprogramm des BMEL.

Erschienen am im Format Aktuelles

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