Enger fachpolitischer Austausch mit Australien

Deutschland und Australien verbindet ein enger fachpolitischer Austausch, der sowohl G20-Fragen, als auch die Diskussion über Entwicklungen im Rahmen der WTO und laufende Verhandlungen über Freihandelsabkommen einschließt.

Am 18. Februar 2015 führte Friedrich Wacker, Leiter der BMEL-Unterabteilung "Internationale Zusammenarbeit, Welternährung" in Berlin ein Gespräch mit dem Leiter der Europa-Abteilung im australischen Außenministerium, Jeremy Newman. Als exportorientiertes Land – 60 Prozent der australischen Agrarprodukte gehen in den Export – ist Australien an einem Ausbau seiner Agrarhandelsbeziehungen interessiert.

Wegen des Stillstands in den WTO-Verhandlungen hat Australien wie auch die EU verstärkt auf bilaterale Freihandelsabkommen gesetzt. Australien konzentriert sich dabei vor allem auf den asiatischen Raum (insbesondere Japan, China, Indonesien, Südkorea). Als eines der 12 Länder der Trans Pacific Partnership (TPP), die über ein strategisches Partnerschaftsabkommen verhandeln, sieht Australien gute Chancen für den Ausbau des Handels in dieser Region. Darüber hinaus zeigt Australien großes Interesse an einem Freihandelsabkommen mit der EU.

Sehr aufmerksam verfolgt Australien die laufenden Verhandlungen der EU mit den USA über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) sowie mit asiatischen Ländern.

Erschienen am im Format Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

 Zu­sam­men­ar­beit mit den Län­dern Süd­ame­ri­kas (Thema:Internationale Beziehungen)

Schwerpunktländer der Zusammenarbeit mit Südamerika sind Brasilien, Argentinien und Uruguay.

Mehr

Grund­sät­ze der Zu­sam­men­ar­beit mit den Län­dern Ozea­ni­ens (Thema:Internationale Beziehungen)

Schwerpunktländer der Zusammenarbeit mit Ozeanien sind Australien und Neuseeland.

Mehr

Agrar­zah­lun­gen 2019 ver­öf­fent­licht (Thema:EU-Agrarpolitik)

Im Rahmen der europäischen Transparenz-Initiative sind die EU-Mitgliedstaaten gemeinschaftsrechtlich verpflichtet, Informationen über die Empfänger der Gemeinschaftsmittel aus den EU-Agrarfonds spätestens zum 31. Mai jeden Jahres nachträglich für das vergangene EU-Haushaltsjahr im Internet zu veröffentlichen.

Mehr

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Diese Seite verwendet Cookies, damit Sie Funktionalitäten in vollem Umfang nutzen können, wie z.B. die Bestellung von Publikationen im Warenkorb. Nähere Informationen dazu finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.