Deutsch-Mongolisches Kooperationsprojekt "Nachhaltige Landwirtschaft" wird fortgesetzt

Deutschland und die Mongolei setzen ihren Fachdialog "Nachhaltige Landwirtschaft" fort. Der Fachdialog wird damit weiterhin den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer zwischen beiden Ländern vorantreiben. Insbesondere zu den Themen Saatgut, Bodennutzung und Risikomanagement in der Landwirtschaft konnten aufgrund des deutschen Engagements bereits erfolgreich Akzente hin zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft in der Mongolei gesetzt werden.

Die Mongolei ist ein wichtiges Partnerland der bilateralen Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und als Bindeglied zwischen China und Russland von besonderer strategischer Bedeutung. Das Land gehört zu den zehn rohstoffreichsten Ländern der Erde und hat hohe Vorräte an Seltenen Erden. Die Agrar- und Ernährungswirtschaft ist für die Mongolei aus volkswirtschaftlicher Sicht und auch für die Ernährungssicherung des Landes ein bedeutsamer Wirtschaftszweig.

Das Vorhaben "Nachhaltige Landwirtschaft" wurde im Frühjahr 2013 begonnen und arbeitet sehr erfolgreich als Fachdialog. Eine dritte Phase knüpft ab Januar 2019 an bisherige Erfolge an.

Das Kooperationsprojekt Nachhaltige Landwirtschaft wird in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen dem deutschen und dem mongolischen Landwirtschaftsministerium durchgeführt. Es startete am 1. Januar 2019 in eine weitere dreijährige Projektphase. Dabei soll der Austausch zu agrarfachlichen Themen auf politischer, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Ebene fortgeführt werden. Durch nachfrageorientierte Beratungsleistungen, Schulungen und analytische Studien soll die mongolische Regierung unterstützt werden, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Agrar- und Ernährungswirtschaft zu verbessern. Die Förderung des Sorten- und Saatgutwesens, gute fachliche Praxis im Ackerbau sowie Risikomanagement sind dabei die Schwerpunktthemen des Vorhabens. Mit der Erweiterung des Projektteams können diese Themen nun noch weiter vertieft werden. Dass dieses Vorhaben in der Mongolei von großer Bedeutung ist und eine Anknüpfung an die bereits erzielten Ergebnisse sinnvoll und wichtig ist, hatte die mongolische Vizeministerin Saule bei der Internationalen Grünen Woche 2019 hervorgehoben.

Erschienen am im Format Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Agrar­zah­lun­gen 2019 ver­öf­fent­licht (Thema:EU-Agrarpolitik)

Im Rahmen der europäischen Transparenz-Initiative sind die EU-Mitgliedstaaten gemeinschaftsrechtlich verpflichtet, Informationen über die Empfänger der Gemeinschaftsmittel aus den EU-Agrarfonds spätestens zum 31. Mai jeden Jahres nachträglich für das vergangene EU-Haushaltsjahr im Internet zu veröffentlichen.

Mehr

Ein­satz des BMEL für nach­hal­ti­gen Ka­kao (Thema:Nachhaltigkeit)

Für Deutschland, einen der größten Exporteure von Schokoladenprodukten weltweit, spielt der Agrarrohstoff Kakao wirtschaftlich eine wichtige Rolle. Knapp zehn Prozent der Weltkakaoernte wird allein in Deutschland verarbeitet. Es ist daher hilfreich, den Anteil nachhaltig erzeugten Kakaos in der Wertschöpfungskette sowie dessen Verfügbarkeit und Qualität langfristig zu sichern.

Mehr

Grund­sät­ze der Zu­sam­men­ar­beit mit den Län­dern Afri­kas (Thema:Internationale Beziehungen)

Schwerpunktländer der Zusammenarbeit mit Afrika sind Äthiopien, Côte d‘Ivoire, Kenia, Marokko, Sambia und Südafrika.

Mehr

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Diese Seite verwendet Cookies, damit Sie Funktionalitäten in vollem Umfang nutzen können, wie z.B. die Bestellung von Publikationen im Warenkorb. Nähere Informationen dazu finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.