Nachhaltigkeit: Deutschland und Uruguay wollen enger kooperieren

Bundesministerin Klöckner und Amtskollege Benech unterzeichnen Gemeinsame Erklärung

Gute und erfolgreiche bilaterale Zusammenarbeit: Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, und der Minister für Viehzucht, Landwirtschaft und Fischerei der Republik Östlich des Uruguay, Enzo Benech, haben in Berlin eine Gemeinsame Erklärung zur nachhaltigen Landwirtschaft unterzeichnet. Mit dem gemeinsamen Dokument unterstreichen beide Staaten die Bedeutung von Nachhaltigkeit; außerdem legen sie dar, wie die in der Erklärung genannten Ziele zu erreichen sind.

Wichtige Kooperationsfelder der Gemeinsamen Erklärung sind...

  • Bioökonomie.
  • Forst und Wald.
  • Lebensmittelsicherheit.
  • Tiergesundheit.
  • Klimawandel.
  • Agrarforschung.

Zentraler Partner in Südamerika

Bundesministerin Julia Klöckner sagte: "Uruguay ist für mein Ministerium ein zentraler Partner in Lateinamerika." Die Zusammenarbeit habe sich in den vergangenen Jahren deutlich intensiviert. In vielen Bereichen würde man dieselben Werte verfolgen, etwa beim Setzen von Standards, bei der Nachhaltigkeit und beim Multilateralismus. Klöckner: "Nachhaltige Landwirtschaft spielt vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen, einer weltweit wachsenden Bevölkerung und Klimaveränderungen eine zentrale Rolle in der Politik unserer beiden Länder. Es ist wichtig, dass wir dieser Bedeutung Rechnung tragen."

Wirtschaft und Handel: wichtige Zusammenarbeit

Deutschland ist für Uruguay ein wichtiger Handelspartner für Güter der Agrar- und Ernährungswirtschaft in der EU. Im Jahr 2017 wurden Waren im Wert von 145 Mio. Euro aus Uruguay importiert, darunter überwiegend Fleisch und Fleischwaren. Die Formalisierung der bilateralen Zusammenarbeit erfolgte im Jahr 2015 durch die Unterzeichnung von zwei gemeinsamen Absichtserklärungen zur Zusammenarbeit in der Land- und Forstwirtschaft. Im Jahr 2016 wurden die Kooperationsfelder dann durch die Unterzeichnung eines Gemeinsamen Kommuniqués konkretisiert und eine deutsch-uruguayische Arbeitsgruppe initiiert.

Zu Gast auch bei Forschungsinstituten

Enzo Benech wird im Rahmen seines Deutschlandbesuchs auch Gespräche im Julius Kühn-Institut, im Bundesinstitut für Risikobewertung sowie im Johann Heinrich von Thünen-Institut - der Bundesforschungseinrichtung für Ländliche Räume, Wald und Fischerei - führen. Weiterhin sind Gespräche mit Vertretern und Vertreterinnen der deutschen Ernährungswirtschaft vorgesehen.

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