Internationales

Die Märkte der Agrar- und Ernährungswirtschaft sind weltweit verflochten. Export und Handel - wozu auch internationale und nationale Messen gehören - spielen eine wichtige Rolle. Ob in Handels-, Verbraucherschutz- oder Ernährungsfragen – wer politische Ziele in diesen Themenfeldern erfolgreich angehen will, muss seine Interessen über die Landesgrenzen hinaus auf europäischer und internationaler Ebene verfolgen.

Die Herausforderungen sind vielfältig: Weltweit werden jährlich Agrargüter im Wert von fast 1,5 Billionen US-Dollar gehandelt. Klimawandel, Krankheiten und Tierseuchen machen vor Landesgrenzen nicht halt. Hinzu kommen globale Verpflichtungen: Mit der Agenda 2030 etwa hat sich die Weltgemeinschaft verpflichtet, Hunger und Mangelernährung zu überwinden. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stellt sich seiner Verantwortung.

Es setzt sich auf europäischer, bilateraler und multilateraler Ebene für gesunde Ernährung, starke Landwirtschaft, eine intakte Umwelt und intakte Lebensräume ein. Angesichts der globalen Agrarmärkte geht es dabei insbesondere

  • um den Schutz der Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen,
  • um agrarwirtschaftliche Interessen,
  • um die Rahmenbedingungen für eine ressourceneffizient wirtschaftende Landwirtschaft,
  • um die Mitwirkung bei der weltweiten Sicherstellung einer zuverlässigen und angemessenen Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln und Agrarrohstoffen.

Der Kampf gegen den Hunger hat für die Bundesregierung höchste Priorität. Investitionen in die Landwirtschaft in den Entwicklungsländern stärken die Kaufkraft der Bevölkerung vor Ort und tragen wesentlich dazu bei, das Menschenrecht auf Nahrung zu verwirklichen. Das BMEL finanziert Projekte zur Ernährungssicherung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in einem Umfang von 10 Millionen Euro jährlich.

Eine Weltkarte und im Hintergrund ein Getreidefeld
© wetzkaz - stock.adobe.com

Aktuelles

Ein­satz von Dritt­staats­an­ge­hö­ri­gen und Asyl­be­wer­bern als Erntehel­fer (Thema:Landwirtschaft)

Erschienen am im Format Pressemitteilung

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Internationaler Tag des Waldes 2020: Wald und Biodiversität (Thema:Wald)

Erschienen am im Format Video

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Erklärvideo zum GFFA 2020: Handel und Welternährung (Thema:Agenda 2030)

Erschienen am im Format Video

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Themenübersicht

In­ter­na­tio­na­le Be­zie­hun­gen

Die Instrumente der internationalen Zusammenarbeit mit dem Ausland reichen von hochrangigen Arbeitsgruppen, Fachgesprächen auf Arbeitsebene über bilaterale Kooperationsprojekte oder das Behördenpartnerschaftsprogramm der EU "Twinning" bis hin zum Engagement in internationalen Organisationen.

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Au­ßen­wirt­schafts­po­li­tik

Weltweit werden jährlich Agrargüter im Wert von fast 1,5 Billionen US-Dollar gehandelt. Deutschland profitiert wie wenige andere Länder vom weltweiten Handel. Unser Wohlstand, unser Wirtschaftswachstum, aber auch der Erfolg unserer Unternehmen fußen zu einem großen Teil auf unserer umfangreichen Teilhabe am internationalen Handel.

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Agen­da 2030

Um den Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung global abgestimmt zu begegnen, hat die Weltgemeinschaft im Jahr 2015 die Transformation unserer Welt - die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet.

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Glo­bal Fo­rum for Food and Agri­cul­ture

Das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) ist eine internationale Konferenz zu agrar- und ernährungspolitischen Fragen. Diese wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) jährlich ausgerichtet.

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Wussten Sie schon?

Informationen des BMEL zum Brexit (Thema:Handel und Export)

Das Austrittsabkommen ist zum 1. Februar 2020 in Kraft getreten. Das Vereinigte Königreich ist nicht mehr Mitglied der Europäischen Union. Für Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen ändert sich erst einmal nichts, da zunächst bis Ende 2020 eine Übergangsphase läuft, in der das EU-Recht im und gegenüber dem Vereinigten Königreich grundsätzlich weiterhin gilt, jedoch ohne britische Beteiligung in den EU-Institutionen.

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Pro­jek­te zur Er­näh­rungs­si­che­rung - der Bi­la­te­ra­le Treu­hand­fonds mit der FAO (Thema:Agenda 2030)

Seit dem Jahr 2002 unterstützt das BMEL durch einen Bilateralen Treuhandfonds (BTF) Projekte der Internationalen Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zur Überwindung von Hunger und Unterernährung.

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Co­dex Ali­men­ta­ri­us - Gel­tungs­be­reich, Auf­bau und His­to­rie (Thema:Codex Alimentarius)

Der Codex Alimentarius umfasst Standards der Vereinten Nationen für zahlreiche Lebensmittel. Sie sollen dem Verbraucher ein gesundheitlich unbedenkliches, unverfälschtes und ordnungsgemäß gekennzeichnetes Lebensmittel garantieren.

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EU-Rats­prä­si­dent­schaft: Er­näh­rungs- und Land­wirt­schaft stär­ken (Thema:EU-Agrarpolitik)

Vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 übernimmt Deutschland den Vorsitz im Rat der Europäischen Union (EU). Am Montag, 29. Juni, hat Bundesministerin Julia Klöckner den Staffelstab von ihrer kroatischen Amtskollegin Marija Vučković in Zagreb übernommen. Der Vorsitz im Rat der Europäischen Union wechselt alle sechs Monate. Zuletzt führte Deutschland 2007 den Vorsitz im Rat der EU.

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Bie­nen und In­sek­ten schüt­zen (Thema:Artenvielfalt)

Die natürliche und auch die vom Menschen geschaffene und genutzte biologische Vielfalt, die so genannte Agrobiodiversität, gehen zurück. Diese Entwicklung zeigt sich weltweit – auch in Deutschland. Der Schutz und der Erhalt von Artenvielfalt und Biodiversität sind zentrale Zukunftsaufgaben.

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Son­der­sit­zung der G20-Agrar­mi­nis­ter zu CO­VID-19 (Thema:Handel und Export)

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat am 21. April 2020 an einer virtuellen Sondersitzung der G20-Agrarminister zu COVID-19 teilgenommen. Ziel war, den Handel und damit die Ernährung der Menschen weltweit nachhaltig zu sichern und auch für die Zukunft krisenfest zu gestalten.

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In­ter­na­tio­na­le Or­ga­ni­sa­tio­nen (Thema:Internationale Beziehungen)

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2030-Agen­da für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung: Der Wald im Zu­kunfts­ver­trag für die Welt (Thema:Wald)

Die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben sich in New York auf eine umfassende "2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung" geeinigt.

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Bun­des­ka­bi­nett ver­ab­schie­det Leit­li­ni­en für ent­wal­dungs­freie Lie­fer­ket­ten (Thema:Holz)

Vorsichtig geschätzt werden jährlich zirka 8,8 Millionen Hektar Wald zerstört, vornehmlich in den Tropen. Bis zu 80 Prozent dieser globalen Entwaldung geht auf die Umwandlung in Agrarflächen zurück. Ein Großteil der auf diesen Flächen produzierten Agrarprodukte wird international vermarktet – auch nach Deutschland und in die EU.

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Wald und Forst­wirt­schaft tra­gen zu Nach­hal­tig­keits­zie­len der Bun­des­re­gie­rung bei (Thema:Wald)

Die Forstwirtschaft trägt dazu bei, die Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung zu erreichen. Wie kein anderer Bereich richtet sich die Forstwirtschaft auf die Bedürfnisse kommender Generationen aus - so nehmen Waldfläche wie auch Biomasse- und Holzvorräte seit Jahren trotz Nutzung zu.

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UFi­SA­Mo - Ver­bes­se­rung der Er­näh­rung und der Le­bens­mit­tel­si­cher­heit in Ma­pu­to und Kap­stadt (Thema:Ernährung)

Das Ziel dieses Projektes ist es zur Verbesserung der Ernährung und der Lebensmittelsicherheit von benachteiligten Bevölkerungsgruppen in Städten beizutragen. Es wird untersucht, wie ein reichhaltiges Angebot an nahrhaften und gesunden pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln durch Verbesserung der Produktions- und Marketingmethoden in Maputo und Kapstadt für die Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden kann.

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"Afla­to­xin" - Auf­bau ei­nes Netz­wer­kes zur Afla­to­xin-Re­duk­ti­on in der Nahrungsket­te (Thema:Forschung)

Aflatoxine sind als natürlich vorkommende von Pilzen produzierte Toxine giftig sowie krebserregend. In Subsahara-Afrika und Südostasien entstehen durch Kontaminierung von Hauptnahrungsflanzen wie Mais, Erdnuß, Hirse, Cassava, Reis und Getreide und deren Konsum durch Menschen und Verfütterung an Tiere hohe Aflatoxinbelastungen in Grundnahrungsmitteln.

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