Arbeitsstab "Ländliche Entwicklung" bündelt das Engagement der Bundesregierung für ländliche Regionen

Für eine integrierte Entwicklung ländlicher Räume ist es notwendig, Ressortzuständigkeiten besser zu koordinieren. Innerhalb der Bundesregierung wurde mit dem Arbeitsstab "Ländliche Entwicklung" ein Schwerpunkt für ländliche Räume, Demografie und Daseinsvorsorge gebildet.

Seit Anfang 2015 koordiniert der Arbeitsstab unter Leitung des Parlamentarischen Staatssekretärs bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, derzeit Uwe Feiler, die Politik der Bundesregierung zur Entwicklung ländlicher Räume auf der politischen Ebene.

Der Arbeitsstab hat sich einem klaren Auftrag verschrieben: "Ziel dieses Arbeitsstabes ist es, die verschiedenen Maßnahmen der Ressorts zur Entwicklung der ländlichen Räume stärker zu bündeln und Synergien zu nutzen. Eine gute Entwicklung von ländlichen Regionen ist aber nicht alleine durch eine stärkere Koordinierung der Maßnahmen des Bundes zu schaffen, sondern nur gemeinsam mit den Ländern, den Kommunen und den Menschen vor Ort."

In dem Gremium sind acht Bundesressorts durch ihre Parlamentarischen Staatssekretärinnen und Staatssekretäre und einen Beauftragten der Bundesregierung vertreten:

  • Uwe Feiler (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) – Leitung,
  • Bettina Hagedorn (Bundesministerium der Finanzen),
  • Marco Wanderwitz (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat),
  • Oliver Wittke (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie),
  • Christian Hirte (Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und für die neuen Bundesländer),
  • Stefan Zierke (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend),
  • Dr. Thomas Gebhart (Bundesministerium für Gesundheit),
  • Steffen Bilger (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) und
  • Florian Pronold (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit).

Der Arbeitsstab tagt ungefähr vier Mal pro Jahr und diskutiert seit 2015 eine breite Palette von Themen der ländlichen Wirtschaft und Gesellschaft. Zu den Sitzungen werden auch Gastreferenten aus Wissenschaft, Verbänden und Institutionen geladen, um einen praxis- und wissenschaftsbasierten Austausch zu ermöglichen.

So haben in der 19. Legislaturperiode unter anderem der Vorsitzende des Sachverständigenrats Ländliche Entwicklung beim BMEL (SRLE), Prof. Dr. Hans-Günter Henneke, der Leiter des Thünen-Instituts für Ländliche Räume, Prof. Dr. Peter Weingarten, der stellvertretende Leiter der ifo Niederlassung Dresden, Prof. Dr. Joachim Ragnitz, der Hauptgeschäftsführer vom Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB), Dr. Gerd Landsberg, oder auch der Beigeordnete vom Deutschen Landkreistag, Dr. Kay Ruge, die Sitzungen mit ihrer Expertise bereichert.

Mehr zur Arbeit des Gremiums findet sich in dem im September 2017 verabschiedeten Tätigkeitsbericht. Weitere Details zu den Maßnahmen der Bundesregierung zur ländlichen Entwicklung liefert der Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung der ländlichen Räume 2016.

Fachlich unterstützt wird der Arbeitsstab durch die Interministerielle Arbeitsgruppe "Ländliche Räume" (IMAG). Außer den im Arbeitsstab vertretenen Ressorts sind dort unter der Leitung des BMEL das Bundesforschungsministerium (BMBF) und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) beteiligt.

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