Zur Methodik: Art und Zeitraum der Befragungen, Anzahl der Befragten

Das Thünen-Institut für Ländliche Räume hat im Herbst 2016 zwei telefonische Haushaltsbefragungen in ländlichen Räumen durchgeführt. Im Blickpunkt standen insbesondere die Lebensbereiche „Familie und Erwerbsarbeit“.

Die erste Befragung war eine Repräsentativbefragung der Bevölkerung ab 18 Jahren. Im Zeitraum September bis November 2016 wurden insgesamt 1717 Personen befragt. Diese Befragung wird als Allgemeinbefragung bezeichnet.

Die zweite Befragung fand nur unter Erziehungsberechtigten statt, bei denen mindestens ein Kind unter 13 Jahren im Haushalt lebt. Zwischen Oktober und Dezember 2016 wurden 959 Erziehungsberechtigte befragt. Dadurch konnten die Lebensbereiche „Familie und Erwerbsarbeit“ genauer in den Blick genommen werden. Diese Befragung wird als Vertiefungsbefragung bezeichnet. Sie fand in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) statt.

Die Abgrenzung ländlicher Räume von nicht-ländlichen Räumen erfolgte gemäß der Thünen-Typologie für ländliche Räume (Küpper 2016). Diese umfasst auch 67 Städte mit 50- bis 100.000 Einwohner. In die Befragung wurden ausschließlich Gemeinden in ländlichen Räumen mit weniger als 50.000 Einwohnern einbezogen.

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